Die traditionelle Karsamstagosternachtswanderung fand dieses Jahr am 7./8. April bei extremstem Aprilwetter statt. Schnee, Wind und frischkühle Luft, aber zu Anfang auch die Sonne begleiteten uns auf dem Weg. Ausgestaltet von der örtlichen JG und moderiert von Josias Kaiser, Marianne Schulze und Manuel Simon starteten wir 18 Uhr in der Kirche zu Großröhrsdorf. Unser Weg führte durch die Massenei, wo wir gemeinsam mit Toralf Walz Abendmahl feierten, nach Großhartau, wo uns die JG Oberlichtenau mit einem unerwarteten Anspiel mitten unter uns und einer tollen Predigt überraschte. Die nächste Station in Frankenthal gestaltete die JG Pulsnitz mit einem Anspiel und danach ging es nach Bretnig, wo uns die JG Königsbrück die Todesstunden Jesu sehr eindrücklich nahe brachte. Direkt danach gab es eine Suppe, die nicht nur schmeckte, sondern auch wärmte, da es sehr kalt geworden war. Schon weit über 2 Uhr kamen wir dann wieder in Großröhrsdorf an, dort hielt uns Toralf Walz die Auferstehungspredigt. Mit tollem Lobpreis, der uns auch über die Stationen begleitet hat, schlossen wir diese KARO ab. Trotz des Wetters war es eine sehr bewegende und tolle Zeit. Dank gilt all denen, die das alles vorbereitet haben und besonders GOTT!
Wenn jemand noch die Bilder der KARO plus Text/Liedheft haben wil, kann er Sie hier gern herunterladen.
Zum Sommermitarbeiterkreis im Juni müssen wir Delegierte für den Landesjugendkonvent nachwählen. Dafür suchen wir fünf Kandidaten!
Was ist der Landesjugendkonvent? Das größte Ehrenamtlichengremium in Sachsen
Warum solltet ihr kandidieren? Weil ihr euren Kirchenbezirk vertreten wollt, euch austauschen könnt mit Mitarbeitern aus ganz Sachsen, wichtige Entscheidungen mitbestimmt und Ansprechpartner für alle Fragen zur evangelischen Jugend in Sachsen seid. Zudem habt ihr die Möglichkeit euch auf Posten wählen zu lassen, die Deutschlandweit oder weltweit arbeiten.
Was kostet euch das?
Rückfragen? Immer gern. Sprecht einfach Anne Kahlert (annek117@web.de) oder Christian Schlotterbeck (christian@eja-online.de) an.
So könnte das Motto der Natur lauten, für unsere Skirüstzeit 2012. Mit 40cm Neuschnee in einer Nacht hatten wir, 24 junge Ski- und Snowboardfahrer/innen aus den Kirchenbezirken Bautzen-Kamenz und Aue, viel Spaß aber auch genug zutun beim Freischaufeln.
Am Fuße des Cerna Horás im Riesengebirge verbrachten wir 7 wundervolle Tage in einem gemütlichen Ferienhaus. Die meiste Zeit verbrachten wir draußen auf den Pisten und vergnügten uns bei Temperaturen von -15°C. Die Temperaturen taten unserer Freude am Skifahren keinen Abbruch, denn herrliche Pistenverhältnisse und toller Sonnenschein taten seins dazu. Neben dem Ski- und Snowboard fahren gab es aber auch Zeiten für gemeinsames spielen, singen und beten und vor allem für Gottes Wort in Bibelarbeiten am Abend. „Wie ist Gott und wo finden wir Ihn im Alltag?“, „Wie soll ich beten?“ und „Warum soll ich Vater und Mutter ehren“ waren Fragen, mit denen wir uns in diesen Tagen beschäftigt haben. Weitere Highlights dieser Rüstzeit war die Zeit auf der Bowlingbahn trotz Stromausfall und unser legendärer Märchenabend.
Wir danken unserem Gott sehr, dass wir diese Tage mit Ihm erleben konnten und Er uns vor großen Verletzungen bewahrt hat. Wir danken für die tolle Gemeinschaft und das gute Miteinander.
Wer dieses Jahr nicht mitkommen konnte, aber dennoch Lust hat auch mal so eine Skiwoche zu erleben ist jetzt schon herzlich eingeladen zur Skirüstzeit 2013.
In klirrender Kälte fuhren 64 Konfirmanden und Mitarbeiter am frühen Morgen des 27.01.2012 nach Theresienstadt. Diese Fahrt, die jedes Jahr für die Konfirmanden der 8. Klasse organisiert wird, ist auch dieses Jahr gelungen.
Der eine Teil Konfis bekam, nach der Ankunft und dem Mittagessen, Theresienstadt – oder auch die große Festung genannt – zu sehen und wurden von den zwei FSJlern, die dort angestellt waren, herumgeführt. Teilweise sehr bildhaft konnte man sich vorstellen, wie damals im Dritten Reich hier die Juden „zwischengelagert“ wurden, bis sie entweder starben oder in Vernichtungslager deportiert wurden. 
Der andere Teil der Konfigruppe wurde durch die kleine Festung – nahe bei Theresienstadt gelegen – geführt. Dieses ehemalige Gefängnis für politische Gegner und Strafgefangene war gefühlsmäßig nochmal ein Zacken schärfer, da man hier noch mehr das Ausmaß der Bosheit der Gestapo spüren konnte.
Nach einem Workshop, bei dem sich die Jugendlichen mit Einzelschicksalen auseinandersetzen mussten und so auch einen sehr persönlichen Eindruck von der Situation bekamen, gab es erst mal ein deftiges böhmisch
es Abendessen.
Zum Abend wurde dann der Film „Der letzte Schmetterling“ gezeigt, es folgte der Abendab-schluss und der erste Tag in Theresienstadt ging mit gemischten Gefühlen und Eindrücken zur Neige.
Der Tag darauf begann mit dem Besuch im Ghettomuseum, in dem man unter anderem viele Kunstwerke der hier damals lebenden Kinder betrachten konnte. Interessanterweise waren sie eher positiv, hoffnungsvoll. Die Kinder blendeten ihre unmittelbare Umgebung damals aus und versuchten die schönen Dinge im Leben zu zeichnen. Das hielt sie letztendlich am Leben, insofern sie nicht ebenfalls deportiert worden sind.
Direkt im Anschluss gab es ein sehr wertvolles Zeitzeugengespräch, bei dem auch die Konfis sehr gut zuhörten und auch Fragen stellten. Frau Dagmar Lieblova erzählte beeindruckend von ihren persönlichen Erlebnissen in Theresienstadt.
Nun begann auch schon der letzte Teil der Theresienstadtfahrt, nämlich die Auswertung. Jeder sollte seine Gefühle gemalt oder gezeichnet zu Papier bringen. Auf einen kurzen Abstecher zu der Stelle an der Eger, wo damals die Asche der im Krematorium verbrannten Juden hineingeworfen wurde, folgte schließlich die Heimfahrt zurück nach Deutschland.
Diese Zweitagesfahrt hat sicherlich jeden, der mitgefahren ist, sehr berührt und zum Nachdenken angeregt, in der Hoffnung, dass diese Zeit nie vergessen wird und solche Fehler nie wieder gemacht werden.
Christian Schlotterbeck (FSJler der EJA)
„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ – das ist zum einen die Jahreslosung, zum anderen aber auch – logisch – das Thema unserer Silvesterrüstzeit, die dieses Mal in Großrückerswalde im Erzgebirge stattfand.
Mit 31 tollen Menschen hatten wir das Rüstzeitheim „Pfarrscheune“ vom 28.12.2011 bis zum 01.01.2012 fast zum Platzten gebracht, was aber zum Glück nicht störte, sondern eher zur Gemeinschaft beitrug. Trotz, dass leider einige Teilnehmer krank geworden sind, war diese Zeit doch sehr schön. Neben vielen Spielen, Musik und Gesprächen waren 3 Bibelarbeiten Hauptbestandteil dieser Zeit, die sich mit der Jahreslosung auseinander setzten und viel zum Nachdenken anregten. Auch Workshops wurden angeboten, unter anderem ein Tanzkurs, Gruppenspiele und Comics erstellen.
Große Freude kam auch auf, als ca. 10 cm Schnee fiel. Bei uns im Flachland, wo wir fast alle herkommen, hat man die weiße Pracht diesen Winter leider noch nicht gesehen. Auch ein Tagesausflug fehlte nicht, denn gemeinsam fuhren wir ins nah gelegene Annaberg-Buchholz und erkundeten dort mithilfe von Schatzkarten die Stadt. Danach ging es für 2 lustige Stunden auf die städtische Bowlingbahn, um den Geschwindigkeitsrekord von sagenhaften 1,4 km/h aufzustellen.
Das besondere Highlight der Freizeit war für uns aber der Silvesterabend. Nach einem schönen Silvestergottesdienst in der kuscheligen Ortskirche, ließen wir, in sehr schöner Abendgarderobe gekleidet, diesen tollen Abend auf uns zu kommen. Nach Anlehnung an eine „Gala“ begann das Fest mit einem leckeren Essen und führte über viele lustige Spiele und Showeinlagen, gemeinsames Tanzen und der fehrnsehreifen EJA-Fisch-Preis-in-Silber-Verleihung schließlich zum gemeinsamen Jahresrückblick mit dem jahresabschließenden Vaterunser.
Am 01.01. ging es zu unserer Freude sogar fast allen Kranken wieder halbwegs gut, sodass wir nach ein paar kleinen Autostartschwierigkeiten alle fröhlich und erfüllt von einer schönen Zeit nach Hause fahren konnten. Auch in Bautzen kamen 35 Leute zur gleichen Zeit im Gesundbrunnen zusammen, um ebenfalls den Jahreswechsel zu feiern. Berichten zufolge war dort der Jahreswechsel ebenso schön und in einer tollen Gemeinschaft vorübergegangen

Christoph Zieschang
Mein Name ist Christoph Zieschang und ich bin ganz in der Nähe von Bautzen aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich erst mal meinen Zivildienst im Pflegeheim Bautzen-Seidau geleistet und bin von dort aus nach Dresden zum Jurastudium gegangen. Das war aber dann doch nichts für mich und mein Weg führte mich nach Moritzburg, dort lernte ich auch meine Frau Franziska kennen und lieben.
Nach dem Studium ging es erst mal als Gemeindepädagoge nach Sayda ins Erzgebirge, wo wir drei schöne Jahre verbrachten. 2010 wechselten wir ins Kirchspiel Gröditz. Dort wohnen wir im wunderschönen Pfarrhaus von Baruth, welches von Franziska, Julius, Laura und mir mit Leben gefüllt wird.
„Jede Zelle meines Körpers ist glücklich, jede Körperzelle fühlt sich wohl. Jede Zelle, an jeder Stelle, jede Zelle ist voll gut drauf!“ Dieses Lied singend kamen am Dienstag, den 09.August 2011 94 junge Leute in Gage am Bahnhof an. Wieso sie alle so gut drauf waren? Weil sie zwei unvergessliche Wochen in Spanien hinter sich haben!
Los ging das Ganze genau zwei Wochen vorher- und zwar um 6.00Uhr früh! Nach einer 24-stündigen Busfahrt kamen wir dann total müde bei Nieselregen im Camp in Pals an. Doch der Regen blieb uns zum Glück nur wenige Stunden erhalten. Bald kam auch die Sonne heraus und brachte südländische Temperaturen mit sich, sodass es dann so richtig losgehen konnte! Schon am ersten Abend, der erstmal zum Kennenlernen diente, war abzusehen, dass es wunderbare zwei Wochen werden würden. Jeder Tag begann, wie auf jeder Rüstzeit, mit einer „Stillen Zeit“.
Weiter erfuhren wir in Bibelarbeiten, wie wir unser Leben „pimpen“ können- z.B. in Bezug auf Liebe, Freundschaft, Gebet und vieles mehr.
Nach dem Mittag gab es erstmal ein wenig Zeit zur Erholung, welche die meisten aber eher für wilde Wasserschlachten im Pool des Campingplatzes nutzten. Danach ging´s dann meistens zum ab zum Strand, um Sonne & Meer zu genießen. Für das Abendprogramm standen die verschiedensten Workshops zur Auswahl: von sportlichen Aktivitäten, wie Fußball, Volleyball oder Basketball, über die Musik bis hin zu kreativen Angeboten, wie das Kreuze-basteln oder der Theaterworkshop.
Aber auch neben den „offiziellen“ Programmpunkten wurde es ganz bestimmt nicht langweilig. Ob mit Wasserpistolen, „Jungle Speed“ oder ein paar Würfeln – der Spaß kam ganz bestimmt nicht zu kurz.
Ein besonderes Highlight war der Tagesausflug, bei welchem wir mit unserer Kleingruppe bei einer Stadtrallye für ein paar Stunden Barcelona erkunden konnten. Trotz der Wärme und den weiten Wegen hatten wir sicher alle unseren Spaß. Kurz vor der Rückfahrt ins Camp bekamen wir nochmal die Gelegenheit, Barcelona von oben bei Nacht zu sehen, was einfach genial war!
Auch das Bergfest wurde mit ein paar Strandspielen, Megretto und mächtig viel Spaß gebührend gefeiert. Außerdem gab es zwei Lobpreisabende, einen davon auch mit der Möglichkeit, sich segnen zu lassen.
Viel zu früh war auch schon der Abschlussabend gekommen, welcher zwar nochmal richtig cool war, aber leider auch das Ende der wunderbaren Zeit einläutete.
Doch ich denke, für uns alle wird es eine wunderbare und unvergessliche Zeit mit tollen Leuten bleiben, auf der wir viele neue Menschen kennen gelernt und mit ihnen Spaß gehabt haben und vorallem auch Gott gespürt haben, wie er uns Tag für Tag auf´s Neue berührt hat.
Endlich sind die Präsentationen der Juleica Woche im Downloadbereich für die Teilnehmer der Schulungswoche online!
Wie gesagt, wenn du noch nicht als Mitarbeiter registriert bist, dann los anmelden… Wenn ja, dann einfach unter Juleica Präsi das Passwort (welches bei Conny angefragt werden kann als Teilnehmer) eingeben und die gewünschte Präsentation runterladen.
Ist doch ein guter Grund sich endlich mal im Mitarbeiterbereich blicken zu lassen, oder ? ;0)
Danke an alle die, die ein Teil dieser wunderbaren Rüstzeit waren.
Natalie Gude
Endlich sind die Formulare für die Anmeldung zu den Silvesterrüstzeiten online!
Mitarbeiter sollte der neu überarbeitete Download-Bereich interessieren. Wenn ihr auf dieser Homepage als Mitarbeiter registriert und angemeldet seit findet ihr dort Protokolle, Arbeitsmaterial und aktuelle Flyer.
WordPress, das ist die Software mit der EJA-Online.de läuft, wurde ebenfalls aktualisiert.

Christian
Auch wenn mich viele als Schlotti oder Sohn vom Pfarrer Schlotterbeck kennen, stelle ich mich hier kurz vor.
Ich bin der neue FSJ’ler in der EJA und nun im Bereich Kamenz, sowie teilweise in Bautzen tätig. Ich komme aus Königsbrück und bin 18 Jahre alt. Mein größtes Hobby ist vor allem die Musik, insbesondere das Schlagzeug spielen und das gemeinsame Musik machen mit Freunden.
Ich wollte, nachdem ich mein Abitur am christlichen Gymnasium Johanneum Hoyerswerda abgelegt habe, noch nicht sofort studieren und so bot sich die freie Stelle zum Freiwillig sozialen Jahr an.
Da ich schon länger in der EJA aktiv bin, freue ich mich schon auf diese Zeit, ohne das auch noch so nützliche Hindernis Schule
Später würde ich gern diese Berufsrichtung einschlagen.
Jetzt geht ein neuer Abschnitt für mich los und bin schon gespannt, bei welchen Aktionen wir uns sehen werden, ob bei der nächsten JG oder beim nächsten Gottesdienst oder EJA-Projekt. Ich freue mich auf euch!
Hallo Leute, lange angekündigt und nun da – seit August bin ich als Jugendpfarrer im Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz für euch da. Ich heiße Toralf Walz und bin im selben Dresdner Plattenbau großgeworden wie unser Jugendwart (ich musste immer durch sein Kinderzimmer, wenn ich zu meinem Schulfreund, seinem älteren Bruder wollte, aber ich erzähle euch jetzt nicht, wie es bei Wolfram aussah
). In unserer damaligen JG habe ich auch Ines, meine Frau kennengelernt. Unsere Stationen waren Erlangen und Leipzig, wo wir unsere Ausbildung und erste Berufserfahrungen gemacht haben. Zusammen mit unseren fünf Kindern haben wir zuletzt in Burkhardswalde gewohnt, einem schönen Dorf in der Nähe von Meißen. Da habe ich als Pfarrer in vier Kirchgemeinden gearbeitet.
Nun ist das Pfarrhaus in Wehrsdorf unser neues zu Hause, und ich bin dabei zu erkunden, wie sich das anfühlt, Pfarrer eines (Wehrs)Dorfes und zugleich (Jugend)Pfarrers eines Kirchenbezirks mit 60 Kirchgemeinden und fast 40 Jungen Gemeinden zu sein. Da werde ich wohl ein zielsicheres Navi, ein möglichst pannenfreies Auto und gute Nerven in so manchem Stau brauchen. Ich freu mich drauf, euch kennenzulernen und bin gespannt, was Gott mit uns zusammen vorhat. Wer mir schreiben will, ihr erreicht mich am besten per E-Mail … toralf@eja-online.de.
Viele Grüße aus Wehrsdorf,
euer Toralf