Darf ich mich vorstellen: ich bin der Weihnachtsmann. Nun hab ich wirklich schon viele Winter aufm Buckel und bin auch schon weit in der Welt herumgereist, doch diese besondere Einladung übertraf wirklich alles! Eines Samstag morgens klingelte mein Telefon und am anderen Ende war irgendso eine wichtige Person aus der kirchlichen Jugendarbeit, die mich mit diddlmaus-ähnlicher Stimme bat, ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter mal so richtig aufzumischen. Das war schon ein wenig komisch, Weihnachten sollte doch eigentlich besinnlich sein… egal, ich machte mich auf nach Kamenz, das würde bestimmt sehr sehr lustig werden.
Da Rudolph gerade beschäftigt war, entschloss ich mich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Lieber ein bisschen eher starten, dachte ich, nicht das ich noch zu spät komme. Falsch gedacht… schon am Nachmittag erreichte ich mein Ziel. So hatte ich wenigsten die Gelegenheit, diese komische Meute noch ein wenig zu beobachten. Ich hatte mich gerade in der Garderobe versteckt, als auch schon die ersten um die Ecke kamen. Lauthals vielen sich alle in die Arme, schrien nach Kaffee und Plätzchen, redeten durcheinander… ja die schienen sich wirklich zu mögen und ne Menge Spaß gemeinsam zu haben.
Doch plötzlich wurde es ganz still… Gitarrensaiten wurden gestimmt, der
Beamer angeschalten: Lobpreiszeit. So etwas hatte ich noch nie erlebt, das war wirklich faszinierend. Viele waren so vertieft, dass sie auch das herumlaufende Kind nicht störte, welches fast die Leinwand zum Einsturz brachte oder die gerissene Gitarrensaite. Ein wunderschöner Einstieg in den gemeinsamen Nachmittag. Gott als Mittelpunkt, Lobpreis und eine kleine Andacht.
Und danach gabs auch für mich noch spannende Dinge zu sehen. Es war eine
Bilderpräsentation vorbereitet worden und die Leute und ich durften erleben, was sich 2009 in der EJA so alles ereignet hatte. Oje, und dabei hätte ich fast vergessen mich startklar zu machen… es folgte noch eine kleine Dankesrede an alle. Der Schlussapplaus war mein Zeichen. Ok es ging los…
Ein bisschen aufgeregt war ich schon… doch ich hatte mir sehr lustige Sachen ausgedacht, es sollte ja schließlich mal was anderes werden. Von wegen Liedchen singen und Gedicht auf sagen… junge Leute sind ja kreativ
Und um ihr Geschenk zu bekommen mussten sie Liegestütze, Sit-Ups und Selbstverteidigung beherrschen; ich machte mit ihnen ein bisschen Ehetraining (Argumentation, Flieger basteln) und auch häusliche Fähigkeiten wie Servietten falten und Teetassen-Wettrennen wurden getestet. Witze erzählen konnten sie leider nicht so gut, dafür gaben sie hervorragende lebendige Bücherständer ab. Auch ihre afrikanischen Städtekenntnisse, sowie das Abfragen von Bibelstellen brachten sie ihrem Ziel ein Geschenk zu bekommen, nicht sonderlich nahe. Dafür eine gut argumentierte Apple-Windows-Debatte umso mehr. ich muss sagen, sie haben sich alle ganz tapfer geschlagen… und waren sogar für eine Überraschung gut… auch ich, der Weihnachtsmann, durfte mir ein Geschenk verdienen. Da mein
Geschenkesack ja nun leer war, was bot sich da besser an als Sackhüpfen??? Gesagt, getan… welch ein Gaudi!
Zum Dank wurde ich noch zum gemütlichen Racletteabend eingeladen und bei viel lecker Essen und tollen Gesprächen ließ ich den Abend mit diesen außergewöhnlichen Menschen ausklingen. Ja, daran werde ich mich noch eine Weile erinnern… Rudolph war ganz neidisch, dass er keine Zeit hatte, mitzukommen.
Natürlich habe ich alles genauestens dokomenteiren lassen: schaut hier!
Weihnachts MAK war dieses Jahr am 13.12. in Kamenz im KGH. Trotz dem Rechtschreibfehler in der E-Mail (13.11) kamen doch einige zum Weihnachts-mit-Rückblick-2008-MAK und es sollte ein schöner Nachmittag und Abend werden.
Vorher hat Dirk noch seinen Umzug bekanntgegeben
aber nach einem gemeinsamen Abendmahl, wofür sogar extra der Superintendent Herr Müller kam, und einmal kräftig lüften war die gedrückte Stimmung verschwunden und es gab leckeren Punsch und Kekse. Die PowerPoint mit dem Jahresrückblick 2008 sorgte für viel Gelächter, interessante Kommentare und in Erinnerungen schwelgende Mitarbeiter. Dreiviertel 6 kam dann plötzlich der Weihnachtsmann. Bevor es die Geschenke gab (die Jugendlosung für 2009, einen Miniaturlocher und den «Ich hab‘s» Kalender) mussten natürlich alle singen, Gedichte aufsagen oder die Bibel zitieren
Nach lustigen Duetten und interessanten Versionen von Psalm 23 hatten alle ein Geschenk, der Weihnachtsmann konnte weiterziehen und das Warten auf das Abendessen konnte beginnen! Als die toootal leckere Lasagne und Rote Grütze dann da waren, dauerte es auch nicht lange, bis diese alle waren
Danach mussten schon die ersten weg, aber für alle anderen begann ein Spiele- und Witzerzählabend! Nach Laurenzia (mit anschließendem Muskelkater die nächsten 3 Tage lang…) haben wir noch Spiele wie «Wo ist die Münze???» oder «rotes Sofa» gespielt und uns beim Aufräumen gegenseitig Witze erzählt
Die letzten haben dann gegen halb/ um 11 (natürlich nicht ohne kiloweise Jahresplaner) das KGH verlassen. Alles in allem war es ein toller MAK und ich freue mich schon auf den nächsten (10.01.2009)! Bis dahin erst einmal ein gesegnetes Weihnachtsfest, ruhige Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch!
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Dieses Jahr gibt es wieder einen Adventskalender auf unserer Homepage; und dieses Jahr ist er schon im November (zumindest zu 90%
) fertig!
Jeden Tag im Dezember wird bis zum Heilig Abend unter
eja-online.de/advent eine Andacht als PDF Datei veröffentlicht. Diese Gedanken zur Weihnachtszeit und anderen Dingen stammen von ehrenamtlichen Mitarbeitern der EJA.
Ein herzliches Dankeschön an die Beteiligten – und an alle: Viel Spaß beim Lesen