» ikeja- Existierst du nur, oder lebst du schon? «

30. Juni 2009, morgens: Die zwei fast vollbesetzen Busse mit Teilnehmern der Sommerrüstzeit 2009 treffen im Abenteuerlager, nahe Lenhovda,  ein – zum 7. Mal in der Geschichte der EJA und zum letzten Mal in der Ära „Dirk und Kathrin Möller”. Wir hatten alle riesigen Spaß und eine geniale Zeit mit Gott – trotz einiger Eingewöhnungsschwierigkeiten: Die meisten von uns waren noch nie in den Genuss des Holzhackens, Brot selber Backens oder die Benutzung kalter Duschen und Plumpsklos gekommen. Ständig lockten Gruppenaktionen, wie die Kanutour, eine Inselübernachtung, die Fahrradtour, Lagerfeuer oder der Drop Out, bei dem die ganze Gruppe nachts im Wald ausgesetzt wird und selbstständig mit Karte und Kompass den Weg zurück finden muss. Natürlich hatten einige von uns anfangs ein mulmiges Gefühl  in der Magengegend das aber später in pure Freude umschlug, wenn die Aufgabe bewältigt wurde. Gott war immer voll dabei, hat alles und jeden gesegnetet – vor allem das Wetter. Es war also wirklich wieder eine geniale Zeit mit der EJA. Hier also sozusagen schon der Werbeblock für die Rüstzeit im nächsten Sommer, die uns dann allerdings wieder in wärmere Gefilde führen wird. In den nächsten Wochen solltet ihr nicht nach uns suchen, da wir nur schlafen, essen und warm duschen werden, um unsere Defizite auszugleichen.

Gundi, Josias und andere

Gruppenbild

Außerdem:

» Silvesterrüstzeit 2008/2009 «

- 24 junge Leute im Alter von 14 bis 22 Jahren, 5 Tage lang alle unter einem Dach mitten im Dorf Buchholz -

Silvesterrüstzeit 2008/2009!

silvester_2008_066.jpg Obwohl es nur wenige Tage waren, waren es wirklich gelungene Tage und das laut Annerose „auch ohne Dirk!” Die Gemeinschaft war super, vor allem auch in den ungeplanten Zeiten zwischen den Programmpunkten… beim Spielen (Phase 10 Master oder „Kommando Pimperle”) oder singen!

Am ersten Nachmittag gab es neben den berühmten Kennlernspielen auch ein Outdoorspiel, wo in kleinen Gruppen lustige Fotos entstehen sollten… Siehe Bildergalerie!
silvester_2008_071.jpg Ansonsten gab es einen ganzen Nachmittag in der Eishalle in Johnsdorf mit wirklich wenigen Stürzen, einen Filmabend, Workshops und ein Rüstzeitspiel, in dem es darum ging einen Mord aufzuklären… Aber auch das geistliche Leben kam nicht zu kurz. Die Tage standen unter dem Thema der neuen Jahreslosung:

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich! Lukas 18, 27

Dazu hörten wir an 3 Vormittagen Bibelarbeiten. Jeden Früh gab es eine halbe Stunde Stille Zeit, wo sich jeder nach Belieben aussuchen konnte: Lobpreiszeit mit Gebet und Psalmen, Kreatives Gestalten zu einem Bibelvers oder die klassische Variante mit Bibellesen und dann drüber reden. Wir hatten auch einen Lobpreisabend mit anschließender Gebetszeit, wo an verschiedenen Orten im Haus für verschiedene Dinge gebetet werden konnte. Das war eine sehr intensive Zeit in der Gegenwart Gottes. Am Silvesterabend waren wir im örtlichen Gottesdienst und anschließend hatte die Küche für alle Raclette vorbereitet (auch sonst war das Essen immer sehr lecker).

silvester_2008_095.jpg Nach all den geruchsintensiven Dämpfen entdeckten wir in den Verkleidungskisten der EJA wundervolle Kostüme. Und natürlich blieben sie nicht lange da drin. Aber auch davon könnt ihr lieber Bilder anschauen! Nach dem bunten Abend mit seinen Spielen und lustigen Beiträgen, folgte wie immer ein etwas ruhigerer Teil in Kleingruppen: Austausch über das vergangene Jahr, Ausblick auf die neuen Herausforderungen von 2009 und füreinander beten. Dann Anstoßen, Raketen und Eiseskälte! So ging’s ab ins neue Jahr

Herzlich Willkommen!

PS: Wer mehr wissen möchte, fragt am besten jemanden, der mit dabei war!

Alle Fotos findet ihr in der Bildergalerie

» Zeitungsartikel Youth Camp 2008 «

Yo 3:16 – Einen König zum Freund

Kamenz/Limbach-Oberfrohna

Vom 2. bis 5. Oktober 2008 fand in Limbach-Oberfrohna das nunmehr dritte Youth-Camp der Evangelischen Jugendarbeit Kamenz (EJA) statt. 120 Teens und über 40 größtenteils ehrenamtliche Mitarbeiter fanden sich zu diesem Event zusammen.

Das Konfi-Camp entstand 2006 durch eine Idee von Jugendwart Dirk Möller. „Wir wollten den Konfirmanden zeigen, dass man Glaube lebendig erleben kann.“, so Möller. Nach einiger Planung war es dann auch Ende September soweit: das erste Youthcamp wurde eröffnet.

Als roter Faden des diesjährigen Camps diente der „Geheimcode“ Yo 3:16 (Johannes 3, Vers 16). Der Code wurde an jedem der vier Tage weiter entschlüsselt und der Inhalt des Verses lebensnah an die Jugendlichen weitergegeben.

yc_2008_030.jpg Aber der geistliche Input war nur ein Teil des Tagesablaufs. Nach dem Aufstehen und einem reichlichen Frühstück begann jeder Tag mit der Power Hour. Nachdem die Band unter Leitung von Conny Lück und Matthias Dobutowitsch die Jugendlichen mit rockiger Lobpreismusik eingestimmt hatte, wurden die Teens von einem Anspielteam in einer neuen Folge einer selbsterdachten Soap auf die Andacht vorbereitet. Danach wurde der Code weiter aufgeschlüsselt. Anschließend konnte in zuvor eingeteilten Kleingruppen über das Thema des Tages diskutiert werden und die Jugendlichen konnten ihre Fragen und Gedanken mit ihren Gruppenleitern, den „Bürgermeistern“, besprechen. Auch eine Tagesaufgabe wurde hier gelöst. yc_2008_037.jpg Nach dem Mittagessen wurde eine Vielzahl von Workshops angeboten. Die Teens konnten sich kreativ betätigen, ob beim Tanzen oder Chorsingen, aber auch sportliches wie Fußball und theoretische Kurse lieferten gute Möglichkeiten den Nachmittag sinnvoll und interessant zu gestalten. Nach dem Abendessen wurde das Tagesthema im Happening zum Abschluss gebracht, die Kleingruppen präsentierten ihre Lösung der Tagesaufgabe und auch die Band rockte wieder los. Die Night Session war der gemeinsame Abschluss des Tages etwa beim Film anschauen, bevor der Abend in den Kleingruppen ausklang. Ab Mitternacht galt dann Nachtruhe und die Nachtwächter passten gut auf, dass diese auch eingehalten wurde.

yc_2008_089.jpg Natürlich durfte auch das obligatorische Fußballspiel der Teilnehmer gegen die Mitarbeiter nicht fehlen und zum dritten Mal in Folge gewannen die Mitarbeiter den begehrten Pokal. Ein besonderes Highlight stellte der Abschlussabend dar. Die Moderatoren führten durch einen bunten Abend, an dem unter Anderem die Ergebnisse der Workshops vorgeführt wurden. Im Anschluss bestand für die Jugendlichen die Möglichkeit sich von einem Mitarbeiter ihrer Wahl segnen zu lassen. Der Abend würde vielen in guter Erinnerung bleiben.

Am Sonntagnachmittag fand dann in der überfüllten Kirche in Großgrabe der Abschluss-Gottesdienst des Youthcamps statt. Das Youthcamp war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis und wir danken Gott für diese gesegnete Zeit.


Weitere Informationen:

» Baguette, und was (b)isst du? «

Unsere Jugendrüstzeit ging diesen Sommer auf einen Zeltplatz ans Meer nach Frankreich.

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Um unserem Rüstzeitmotto gerecht zu werden, haben wir uns wirklich 14 Tage lang von französischem Baguette ernährt.

Ich staune dass wir nicht als solche nach Hause gefahren sind. :-)

Nach einer langen unbequemen Busfahrt haben sich viele von uns nur noch auf eine ruhige Nacht in ihren Zelten gefreut. Diese blieb uns jedoch verwehrt, da sich ein heftiges Gewitter über unserem Zeltplatz entlud und alles überflutete.

Toller Start, oder? Doch unser extra gegründeter „Flutopferverein” leistete hervorragende Arbeit und auch die Sonne ließ uns nicht im Stich… so konnten wir alles trocknen und die Rüstzeit konnte starten.

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Sommer, Sonne, Strand und Meer, was wollten wir mehr?

Jeden morgen redeten wir in unseren Kleingruppen erstmal „Klartext”. Dies war unsere Stille Zeit in der wir uns mit Texten aus dem Markusevangelium beschäftigten. Gestärkt durch ein leckeres Frühstück ging es dann zum „Wortwechsel”, unserer Bibelarbeitszeit. Spannende Themen wie „Lebe im Sieg”, „Heiliger Geist”, „Heilt Gott auch heute noch?” und anderes erwarteten uns.

Doch nach soviel Auftanken für Geist uns Seele, sollte unser Körper ja nicht zu kurz kommen. Diejenigen von uns, die sich nicht jeden Tag in die Fluten des Atlantiks stürzten, hatten die Möglichkeit zu allerlei Workshops. Von Spielnachmittagen, über Tanzangebote, Sportangebote, Fahrradtouren, Diskussionsrunden und allerlei Kreativem ist mir am eindrücklichsten unser Bodypainting-WS in Erinnerung geblieben. frankreich_222.jpg Ein großes Highlight war auch das Volleyballturnier: Mitarbeiter gegen Teilnehmer. Leider musste sich das Mitarbeiterteam knapp geschlagen geben.

Um aus dem Camp auch mal raus zu kommen, machten wir einen Tagesausflug nach Bordeaux. Dort hatten wir die Möglichkeit allerlei zu Shoppen, uns die Stadt anzuschauen oder auch einfach nur zu entspannen.

Auch sonst war es im Camp nicht langweilig… wir wandelten auf den Spuren von mysteriösen „Nutelladieben” und „Bankräubern”. Die einen schafften es, dass wir mehrere Tage zum Frühstück nichts Süßes zu essen hatten, die anderen schafften es sogar, dass wir unser Frühstück auf Isomatten im Sand einnehmen mussten. Doch die meisten von uns nahmen den Ausflug in die japanische Esskultur sehr gelassen hin.

Mit einer genialen Strandparty, Lobpreisabenden und einem fetzigen Abschlussabend machten wir unser Rüstzeitfeeling perfekt.


Weitere Fotos findet ihr in der Frankreich-Bilder-Gallerie.

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