So könnte das Motto der Natur lauten, für unsere Skirüstzeit 2012. Mit 40cm Neuschnee in einer Nacht hatten wir, 24 junge Ski- und Snowboardfahrer/innen aus den Kirchenbezirken Bautzen-Kamenz und Aue, viel Spaß aber auch genug zutun beim Freischaufeln.
Am Fuße des Cerna Horás im Riesengebirge verbrachten wir 7 wundervolle Tage in einem gemütlichen Ferienhaus. Die meiste Zeit verbrachten wir draußen auf den Pisten und vergnügten uns bei Temperaturen von -15°C. Die Temperaturen taten unserer Freude am Skifahren keinen Abbruch, denn herrliche Pistenverhältnisse und toller Sonnenschein taten seins dazu. Neben dem Ski- und Snowboard fahren gab es aber auch Zeiten für gemeinsames spielen, singen und beten und vor allem für Gottes Wort in Bibelarbeiten am Abend. „Wie ist Gott und wo finden wir Ihn im Alltag?“, „Wie soll ich beten?“ und „Warum soll ich Vater und Mutter ehren“ waren Fragen, mit denen wir uns in diesen Tagen beschäftigt haben. Weitere Highlights dieser Rüstzeit war die Zeit auf der Bowlingbahn trotz Stromausfall und unser legendärer Märchenabend.
Wir danken unserem Gott sehr, dass wir diese Tage mit Ihm erleben konnten und Er uns vor großen Verletzungen bewahrt hat. Wir danken für die tolle Gemeinschaft und das gute Miteinander.
Wer dieses Jahr nicht mitkommen konnte, aber dennoch Lust hat auch mal so eine Skiwoche zu erleben ist jetzt schon herzlich eingeladen zur Skirüstzeit 2013.
„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ – das ist zum einen die Jahreslosung, zum anderen aber auch – logisch – das Thema unserer Silvesterrüstzeit, die dieses Mal in Großrückerswalde im Erzgebirge stattfand.
Mit 31 tollen Menschen hatten wir das Rüstzeitheim „Pfarrscheune“ vom 28.12.2011 bis zum 01.01.2012 fast zum Platzten gebracht, was aber zum Glück nicht störte, sondern eher zur Gemeinschaft beitrug. Trotz, dass leider einige Teilnehmer krank geworden sind, war diese Zeit doch sehr schön. Neben vielen Spielen, Musik und Gesprächen waren 3 Bibelarbeiten Hauptbestandteil dieser Zeit, die sich mit der Jahreslosung auseinander setzten und viel zum Nachdenken anregten. Auch Workshops wurden angeboten, unter anderem ein Tanzkurs, Gruppenspiele und Comics erstellen.
Große Freude kam auch auf, als ca. 10 cm Schnee fiel. Bei uns im Flachland, wo wir fast alle herkommen, hat man die weiße Pracht diesen Winter leider noch nicht gesehen. Auch ein Tagesausflug fehlte nicht, denn gemeinsam fuhren wir ins nah gelegene Annaberg-Buchholz und erkundeten dort mithilfe von Schatzkarten die Stadt. Danach ging es für 2 lustige Stunden auf die städtische Bowlingbahn, um den Geschwindigkeitsrekord von sagenhaften 1,4 km/h aufzustellen.
Das besondere Highlight der Freizeit war für uns aber der Silvesterabend. Nach einem schönen Silvestergottesdienst in der kuscheligen Ortskirche, ließen wir, in sehr schöner Abendgarderobe gekleidet, diesen tollen Abend auf uns zu kommen. Nach Anlehnung an eine „Gala“ begann das Fest mit einem leckeren Essen und führte über viele lustige Spiele und Showeinlagen, gemeinsames Tanzen und der fehrnsehreifen EJA-Fisch-Preis-in-Silber-Verleihung schließlich zum gemeinsamen Jahresrückblick mit dem jahresabschließenden Vaterunser.
Am 01.01. ging es zu unserer Freude sogar fast allen Kranken wieder halbwegs gut, sodass wir nach ein paar kleinen Autostartschwierigkeiten alle fröhlich und erfüllt von einer schönen Zeit nach Hause fahren konnten. Auch in Bautzen kamen 35 Leute zur gleichen Zeit im Gesundbrunnen zusammen, um ebenfalls den Jahreswechsel zu feiern. Berichten zufolge war dort der Jahreswechsel ebenso schön und in einer tollen Gemeinschaft vorübergegangen
Danke an alle die, die ein Teil dieser wunderbaren Rüstzeit waren.
Natalie Gude
Nach einer Ankunft in strömenden Regen hat sich die Lage stark verbessert. Wo das Vorbereitungsteam noch mit Wasser, Wasser und Wasser zu kämpfen hatte, war es dann für die Leute aus dem Reisebus viel trockener. Mittlerweile erleben wir Sonnenschein pur und lassen es uns gut gehen.
Viele Grüße von der Spanienrüstzeit :-8
Am Samstag den 12.02.2011 war es endlich soweit. Die Sachen waren gepackt, die Aufregung war groß. Bereits am Vorabend des genannten Datums musste der Bus von Schneeberg geholt werden, der die Skibegeisterten Auer in das schöne Riesengebirge bringen sollte. Micha, der sich bereit erklärt hatte den Bus zu fahren, hatte sich schon auf eine sehr aufregende Fahrt eingestellt – zurecht! Die Fahrweise der Polen und deren Straßen waren zum einen beängstigend, zum anderen irgendwie auch faszinierend. Die Seitenstreifen dort sind so breit, dass bei einem gefährlichen Überholmanöver locker 3 Autos nebeneinander fahren könnten. Aber das nur nebenbei…
Nach 5 Stunden hatten wir unser Ziel endlich erreicht. Die Begeisterung hielt sich zunächst in Grenzen, da der Weg zu unserem gemütlichen Häuschen zu wünschen übrig lies. Da es bereits dunkel war, konnte man schon von einem kleinen Abenteuer reden: Ein vereister steiler Berg machte den Bussen schwer zu schaffen und auf dem schmalen, durch Eis unebenen und somit etwas gefährlichen Weg zur Hütte mussten wir aufpassen, dass wir nicht ausrutschten.
Angekommen, ging der Spaß erst richtig los. An diesem Abend haben wir, nachdem die Jungs ihre Kochkünste unter Beweis gestellt hatten, eine kurze Andacht gehalten und einige (Kennenlern-) Spiele gemacht und es haben sich von Anfang an alle prächtig verstanden. Ausgepowert von der langen Fahrt sind dann aber alle recht zeitig ins Bett gegangen, um am nächsten Morgen fit zu sein. Denn schon 7 Uhr hieß es raus aus den Federn und rein in die Skisachen. Leider war es fast überall auf dem Cerna Hora sehr vereist, sodass sich die Freude in Grenzen hielt. Im Laufe des Vormittags hatten wir dann eine annehmbare Abfahrt gefunden, die wir, bis zu unserem Mittagstreff halb eins, nutzten. Nach 5-6 Stunden waren dann alle ziemlich K.O. und sind mit dem Skibus wieder zurück zur Unterkunft gefahren. Dort wurde dann erst einmal ausgiebig geduscht. Die verbliebene Zeit bis zum Abendessen nutzten wir zum Karten spielen und quatschen. Anschließend haben wir gesungen und den Tage “ausgewertet”. Da wir jeden Tag eine so genannte “Tagesaufgabe” hatten, gab es auch stets etwas zu erzählen. Für 5 Leute beten war die Aufgabe für Sonntag. Das war gar nicht schwer, da wir beim Ski fahren eine ganze Menge Unfälle gesehen hatten, was uns sehr erschütterte.
Am Montag haben wir uns dann aufgeteilt, denn unsere 2 begeisterten Snowboarder hatten eigentlich vor sich im Snow-Fun-Park in Cerny Dul einmal richtig auszutoben. Also begab sich eine kleine Gruppe von 4 Leuten in eine andere Ecke des riesen Skigebietes. So nutzten wir unsere Zeit wieder intensiv und als wir gegen 16 Uhr zurück waren, erwartete uns eine kleine Überraschung: Wir hatten Zuwachs gekriegt: Simeon. Die Tagesaufgabe bestand diesmal darin, Gott für etwas zu danken.Es ist einem erst einmal richtig klar geworden, wie selten man richtig dankbar ist.
Am Dienstag war die Cerny Dul – Gruppe dann um 3 Leute größer geworden. Leider hatten wir an diesem Tag auch einen Unfall, doch zum Glück war kein längerer Krankenhausaufenthalt notwendig, sondern nur ein „paar“ Stiche. Einfach Wahnsinn wie Gott sofort eine Frau geschickt hat, die Deutsch, Englisch und Tschechisch konnte und auch noch erste Hilfe geleistet hat! Nach dem Schock sind dann gleich alle von uns viel langsamer gefahren. Wieder am Fliegenpilz (so nannte sich unsere Unterkunft) angekommen, warteten wir auf unseren Verletzten und machten in der Zwischenzeit Essen. Zum Essen waren dann wieder alle zusammen. Jedoch musste Frank erneut zum Nähen, da seine Wunde wieder zu bluten begonnen hatte. Den Abend haben wir mit singen und dem vorlesen von Gedichten beendet. Denn das war unsere Tagesaufgabe: in zweier Gruppen ein Gedicht schreiben.
Am folgenden Tag machten alle, die eine 5/6-Tage-Karte hatten, eine Pause und beschäftigten sich mit Frank, schauten Filme, spielten Karten und Worms und kochten Mittagessen. Auch die Skifahrer sind an diesem Nachmittag früh wieder zurückgekehrt. Das lag unter anderem daran, dass es ihnen in Cerny Dul nicht besonders gut gefallen hat. Auch weil es sehr neblig war und man kaum etwas sehen konnte. An diesem Tag sollten wir uns überlegen, welche Erwartungen wir an Gott haben. Das Interessante war, dass viele von ihm erwarten ,dass er ihnen den Weg zeigt, den sie gehen sollen. Was kommt nach der Ausbildung, der Schule oder dem FSJ? Was soll ich tun? Wofür bin ich gemacht? Was hat Gott mit mir vor? All dies sind Fragen auf die wir Antworten wollten, Antworten von Gott.
Der Freitag wurde noch einmal ausgiebig genutzt. Am Vormittag begaben sich alle ein letztes Mal auf die Piste. Doch da der Nebel immer dichter wurde, machte es irgendwann keinen richtigen Spaß mehr, sodass wir bei Zeiten wieder zurückfuhren. Leider war der Tag viel zu schnell vorüber. Nach dem Abendessen packten wir dann schon ein paar Sachen ein und trafen uns im Anschluss im Zimmer der Jungs, um die Abendandacht zu halten und den Tag abzuschließen.
Am nächsten Morgen gab es viel zu tun. Nach dem Frühstück war Tasche fertig machen angesagt und dann wurde eingeteilt, wer was sauber macht. Damit hatten wir bis ca. um 10 zu tun. Dann halfen alle mit beim Einräumen der Busse und als das erledigt war, trafen wir uns ein letztes Mal zu einer Andacht. Kurz darauf ging es auch schon zurück und alle waren sehr traurig, dass die Woche so schnell vorüber war.
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Silvester mal anders? – Das dachten sich zum Jahreswechsel 2010/2011 30 junge Leute. Dafür fuhren wir am Dienstag, den 28. Dezember nach Weigersdorf, wo 5 Tage voller Spaß, Action und Tiefgang auf uns warteten.
Mit zahlreichen Spielen starteten wir in den „Kennlernabend“, welcher schon viel Spaß für die folgenden Tage versprach und die Vorfreude auf diese auch bei den letzten weckte. Und wir wurden nicht enttäuscht! Mit einer Fahrt nach Görlitz ins Kino, sowie tollen Workshops verbrachten wir die Nachmittage. In der Freizeit war jedoch auch ausreichend Zeit für verschiedenste Gesellschaftsspiele und lustige Schneeschlachten.
Doch wir konnten nicht nur eine wunderbare Gemeinschaft untereinander genießen, sondern vorallem eine geniale Verbundenheit mit GOTT! Dazu gab es jeden Tag eine Stille Zeit in kleinen Gruppen und eine Bibelarbeit von Jan Weber, Mike Schurz und Johannes Hartmann. Diese beschäftigten sich alle mit der Jahreslosung für 2011:
„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ [Römer 12,21]
Ein besonderer Höhepunkt war der Lobpreis- und Segnungsabend, wo jeder ganz persönlich Zeit mit GOTT verbringen und das vergangene Jahr noch einmal vor dem inneren Auge Revue passieren lassen konnte.
Und dann war auch schon der Silvesterabend da! In diesen starteten wir mit einem bunten Programm mit Beiträgen von Mitarbeitern und Teilnehmern, sowie einer Aufführung des Theaterworkshops. Danach folgte noch einmal eine Zeit der Stille. Jeder hatte die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden und dabei gemeinsam mit den Anderen auf sein persönliches Jahr 2010 zurückzublicken, sowie Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr zu äußern. Mit einem offenen Gebet und dem Lied „Humble Thyself“ begann für uns das Jahr 2011. Wir wünschten uns alle ein gesundes neues Jahr, bevor draußen weiter gefeiert wurde- die Jungs mit Knallern (und einer Schneefigursprengung), die Mädchen mit Wunderkerzen. Die Küche, das heißt Daniela Kerber & Felix Walther, hatte auch noch einen Leckerbissen vorbereitet, welchen wir beim gemütlichen Zusammensitzen genossen, bevor wir erst spät müde in unsere Betten fielen.
Nach dem Brunch am Neujahrsmorgen, sowie dem gemeinsamen Hausputz, war es dann leider auch schon Zeit, sich von allen in einer Abschlussrunde zu verabschieden. Dann fuhren wir schließlich, gestärkt für den Alltag, wieder nach Hause.
-Alles in allem ein sehr gelungener Jahreswechsel und der beste Start ins neue Jahr, den man sich wünschen könnte! –
von Esther Lenk, Marianne Schulze
Große Ereignisse hinterlassen ihre Eindrücke…und die kühlen Tage im Oktober sind da genau der richtige Zeitpunkt ein paar Erinnerungen an den Sommer aufleben zu lassen.
Wie jede Sommerrüstzeit sollte auch die Sardinien-Rüste ein Nachtreffen haben…und am 9. und 10. Oktober war es dann so weit. Von den ca. 85 Leuten, die zusammen Sardinien unsicher gemacht haben, tauchten gut 55 junge begeisterte Leute auch zum Nachtreffen in Großröhrsdorf im Gemeindehaus wieder auf – ein Zeichen mehr, dass auch die Sommerrüstzeit 2010 ein voller Erfolg war.
Nachdem langsam fast alle Leute angekommen waren, ging es 15:30 Uhr los mit einem kleinen Stehkaffee und einem anschließenden Geländespiel.
Es gab drei Mannschaften: Hellgrün, Dunkelgrün und Orange. Jede Mannschaft stellte zwei „Verteiler“, die kleine Bändchen in der ihrer Mannschaft entsprechender Farbe im Gelände verteilten. Nach zehn Minuten durfte dann auch der Rest der Mannschaft in das Gelände, um die Bändchen der anderen Mannschaften zu suchen und zu finden. Jedes Bändchen bedeutete einen Punkt. Wenn man zusätzlich noch einen der Verteiler der gegnerischen Mannschaft fing, bekam man ein Stück Zeitungspapier, welches fünf Punkte bedeutete. Die Mannschaften hatten eine Stunde Zeit, um so viel Punkte wie möglich zu erhaschen. Am Ende gewann Hellgrün vor Dunkelgrün, Orange bildete den Bummelletzten.
Danach gab noch ein Spiel…diesmal aber in kleinerem Stil. Das altbewährte Migrettospiel aus dem Youthcamp fand auch hier Anwendung – und Spaß gemacht hat es auch. Im Prinzip wird da das Kartenspiel „Ligretto“ mit Personen gespielt (ganz grob erklärt).
Nun hieß es aber erst mal „Essen!“, denn nach den Spielen hatten alle Hunger.
Zur großen Enttäuschung (und mancher Erleichterung) gab es keine italienische Polenta – sondern Spätzle und eine Soße dazu.
Nach dem Essen folgte das Programm am Abend. Pitt hatte wieder mal eine tolle Bilderpräsentation vorbereitet, an der alle ihren Spaß hatten…und jede Menge lustige Momente neu aufflammten. Danach wurde gesungen – natürlich die Sardinien Kracher, unter anderem „Humble theyself“.
Das war mal eine halbe Stunde stille Zeit für alle, um auch zu Gott und sich selbst zu finden – alles in allem sehr schön!
Nach diesem Abendprogramm hatten alle Freizeit – bis zum Frühstück am nächsten Morgen um 9:00 Uhr. Geschlafen werden konnte im Gemeindehaus, im Gewölbe oder in einem kleinen Raum oben im Gemeindehaus.
Um 9:00 Uhr gab es dann Frühstück, um danach in den Gottesdienst nach Kleinröhrsdorf zu fahren. Diesen hielt Pfarrer Schwarzenberg. Zum Anfang durften wir als Jugendgruppe ein Lied singen – was sonst außer „Humble theyself“ ? Später gab es noch Abendmahl und nach dem Gottesdienst war das Nachtreffen auch schon wieder vorbei.
Für alle war es nochmal ein schöner „Abschluss“ der Sardinienrüstzeit – es konnten Gespräche entstehen, Erinnerungen geweckt und tolle Momente wiederholt werden. Alles in allem waren es zwei schöne, lustige und erlebnisvolle Tage. Und die nächste Rüstzeit mit Nachtreffen kommt bestimmt! Auf jeden Fall waren es nicht die letzten schönen Momente mit der Eja!
Also dann, bis zum nächsten mal!
Georg Carda
Sommerferien 2010 … was für eine tolle Zeit. Was für tolle Erinnerungen an die zahlreichen Rüstzeiten … zum Beispiel an die Rüstzeit in Heiligenhafen.
Mit 33 jungen, aufgeregten und voller Vorfreude besessener Personen startete am 9. Juli morgens in der Früh eine unvergessliche Woche. Der Aufbruch ans »Kap der guten Hoffnung« begann!
Unser Herr meinte es sehr gut mit uns in dieser Woche und er beschenkte uns mit dem herrlichsten Wetter, welches man sich an der Ostsee nur wünschen kann.
Wir badeten viel im angenehm warmen und algenfreien Wasser. Wir genossen die Warme Sonne am Strand und den angenehmen Geruch des Salzwassers. Des Weiteren erfreuten wir uns an jeder kühlem Priese Wind vom Meer.
Aber natürlich haben wir uns nicht nur auf die faule Haut gelegt … nein, nein … wir waren auch sehr sportlich und handwerklich aktiv.
Bei Megretto und Strandwettkämpfen kamen wir ganz schön ins schwitzen. Mit unserem Baumeister Johannes Krause, baute jeder von uns seinen eigenen Strandstuhl, welcher auch für’s Public Viewing beim Hafenfest sehr geeignet war. Dort waren wir als Deutschland- und Holland- Fans und bejubelten den grandiosen Sieg unserer deutschen Elf im kleinen Finale, aber auch die unglückliche Niederlage unserer Landesnachbarn aus Holland im Finale.
Eine weitere Attraktion war die Riesenradfahrt auf dem Hafenfest, obwohl dies für manche eher Qual anstatt freiwillige Fahrt war.
Bei einer Bimmelbahnfahrt mit anschließendem Stadtrundgang unterhielten wir uns mit Laola–Wellen.
Aber auf einer Rüstzeit mit viel Spaß und Aktion darf Gottes Wort nicht fehlen. Wir beschäftigten uns mit König Ahab und dem Propheten Elia. In den Bibelarbeiten lernten wir Elia näher kennen, wie er frustriert war, weil ihn niemand haben wollte, er aber trotzdem seinem Gott voll vertraute und dies auch in einer Mutprobe bewies. In zahlreichen Gruppenarbeiten diskutierten wir über Elias handeln und haben uns bei Rollenspielen in seine Situation versucht hineinzuversetzen.
Wir besuchten einen Seemansgottesdienst und erhielten anschließend eine kurze aber interessante Kirchenführung vom Küster.
Auch das Abendprogramm war sehr vielfältig. Vom Leben als Christ in der Wissenschaft wurde uns Johannes Kepler vorgestellt. Punk, Pop, und Metall wurde uns in der christlichen Musikszene nahe gebracht und wir erlebten einen sehr witzigen, sportlichen und spannenden »Chuck–Norris–Abend«.
Wir hatten eine sehr erholsame, spaßige aber auch erfüllende Zeit durch Gottes Wort. Dafür waren wir am Ende der Rüstzeit sehr dankbar und sind es immer noch.
Die Vorfreude auf die nächste Rüstzeit dieser Art ist jetzt schon da…
Also dann … bis dahin!
Alles war so schön ruhig. Endlich waren alle Touristen weg und ich hatte meine Ruhe. Ich genoss die Sonne und schloss meine Augen. Auch wie schön das Leben als Zikade doch sein konnte! Doch plötzlich hörte ich laute Schritte. Auf einmal bebte der Boden und ungefähr 80 Jugendliche und einige Erwachsene stapften zum Zeltplatz hinauf, wo ich bis gerade eben noch meine Ruhe gehabt hatte. Sie sahen alle ziemlich geschafft aus und bezogen erst einmal ihre Zelte. 23:30 Uhr war dann Nachtruhe und ich konnte gemütlich weiter schlafen.
Die nächsten Tage begannen sie frühs immer mit einer sogenannten »Stillen Zeit«, bevor es Frühstück gab. Um 11:00 Uhr trafen sie sich wieder in kleinen Gruppen, um eine Bibelarbeit zu hören. Ich glaube, diese gehörten immer zu dem Thema »Glücksprinzip«, was auch das Motto für die Rüstzeit war. Es ging um Freundschaft, Liebe, Geld, Berufung und vieles mehr. Doch immer, wenn ich mich dazu gesellte, um auch mit zuzuhören, kreischten die meisten Mädels und sprangen auf. Das fand ich ziemlich komisch, aber ich glaub, sie mochten mich nicht so besonders.
In der Siesta konnte ich mich dann ein wenig ausruhen, aber ich wurde häufig von den lauten Teilnehmern geweckt, die »Jungle Speed« oder »Fußballligretto« spielten und dabei alles um sich herum vergaßen. Mich inklusive. Die meisten waren oft am Strand und genossen Sonne, Meer und Strand bei wunderbaren Temperaturen und teilweise gigantischen Wellen. Auch ein paar lustige Algenschlachten konnte ich beobachten. Für die anderen, welche im Camp blieben, gab es jede Menge Workshops auf kreativer, sportlicher und musikalischer Ebene. Ein Highlight war neben dem großen Fußballturnier auch das Armbänderknüpfen, was einige so begeisterte, dass sie nur noch mit Wolle zu sehen waren.
Ein Highlight war der Tagesausflug. Sie erzählten davon, dass sie in einer Stadt waren und anschließend noch in einer Tropfsteinhöhle, was ziemlich toll gewesen sein soll.
Einige waren auch auf einer Mountainbike-Tour, wo sie sogar von den Klippen ins Meer springen konnten!
Als ich eines Morgens aufwachte, rannten alle wie verrückt durch die Gegend und hatten ganz bunte Sachen an. Das sah fürchterlich aus! Aber am schlimmsten waren die geschminkten Jungs, die sich in den Mädchen-Klamotten scheinbar ziemlich wohl gefühlt haben…
Bei tollen Strandspielen, einem nächtlichen Geländepiel, der Manno-Mann-Show, einem Lobpreis- und Segnungsabend, sowie dem Bunten Abschlussabend schienen sie auch echt viel Spaß zu haben und für mich sah es so aus, als hätten sie eine richtig coole Gemeinschaft untereinander und auch mit Gott.
Als sie dann abreisten, war ich schon ein wenig traurig, obwohl sie mich oft am Schlafen gehindert haben. Aber wer weiß, vielleicht spring ich mal in den nächsten Bus nach Deutschland und fahr bei der nächsten Sommerfreizeit der EJA wieder mit (;
Viele, viele Fotos findet ihr im Fotoalbum.
Na, wie habt ihr Silvester gefeiert? Mit Familie? Mit Freunden? Wir haben das letzte Silvester einmal etwas ganz anderes ausprobiert! Dafür sind wir am 28. Dezember 2009 nach Melaune gefahren und haben dort eine wunderbare Zeit verbracht. Das erste große Highlight war der Tag in Görlitz mit dem Schwimmbadbesuch und der anschließenden Nachtwächterführung was richtig cool war, obwohl die Temperaturen nicht besonders angenehm waren.
Am Mittwoch gab es verschiedene Workshops und danach hatte Steffen ein Dorfgeländespiel für uns vorbereitet, was bei allen sehr gut ankam. Es war wirklich lustig, bei den verschiedensten Leuten zu klingeln und Unterschriften zu sammeln. Beim Lobpreisabend mit dem Gebetsweg erlebten wir jeder persönlich Gottes Gegenwart.
An jedem Vormittag fand nach der Stillen Zeit, welche auf 3 verschiedene Arten abgehalten wurde, auch je eine Bibelarbeit statt, welche unter dem Motto der neuen Jahreslosung stand:
Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich!
Johannes 14,1
Der Silvestertag war dann voller Vorbereitungen für den Bunten Abend, welcher dann auch ein voller Erfolg wurde. Es gab tolle Spiele, lustige Promi-Interviews und eine geniale Moderation von Hanni und Jan. Nachdem wir dann noch einmal still geworden sind und uns Gedanken über das fast vergangene und das bevorstehende Jahr gemacht hatten, beteten wir noch einmal und legten Gott das neue Jahr in seine Hände. Und dann war es auch schon 2010! Dafür hatte die Küche, die auch an den anderen Tagen immer erstklassige Arbeit geleistet hatte, neben (Kinder-) Sekt auch noch einen leckeren Mitternachtsimbiss vorbereitet. Wir alle fielen erst ziemlich spät in unsere Betten, bevor wir am nächsten Mittag dann abreisten.
Uns bleibt eine Erinnerung an 5 wirklich gelungene, tolle Tage, in denen wir Gott sehr nahe waren und auch eine super Gemeinschaft erlebten, besonders auch beim Bluffen – dem Spiel der Woche.
(Verfasser: Majanne Schulz)
…unter diesem Motto stand dieses Jahr unser Youthcamp 2009.
Vom 17.- 20.September war es wieder einmal soweit: das nun mehr vierte Konfirmandencamp der Evangelischen Jugendarbeit im Kirchenbezirk Kamenz, öffnete seine Tore.
Mehr als 120 Konfirmanden und Mitarbeiter bevölkerten dazu das Feriendorf Hoher Hain in Limbach-Oberfrohna.
Der Tag begann nach dem Frühstück mit der Power Hour, dem inhaltlichen Kernstück des Camps. Hier spielte zunächst die campeigene Band, bevor junge Mitarbeiter die Verkündigung übernahmen und über jugendrelevante Fragen wie Wer bin ich und was kann ich sprachen. Diese Fragen wurden danach noch in Kleingruppen vertieft. Nach dem Mittagessen gab es zahlreiche Workshopangebote wie Hip-Hop-Tanz, Fußballspielen oder auch einen Bandworkshop, in dem man sich an verschieden Instrumenten ausprobieren durfte. Die Ergebnisse der Workshops wurden am Abend im Happening vorgestellt. Hier wurde auch die Verkündigung noch einmal aufgegriffen und abgeschlossen. Nach dem Abendabschluss in den Kleingruppen, ging es in der Night Session noch einmal richtig los. Hier kam es wie jedes Jahr zum unvermeidlichen Fußballduell zwischen Mitarbeitern und Teilnehmern, dass die Mitarbeiter souverän mit 6:0 für sich entscheiden konnten und damit das vierte Jahr in Folge ungeschlagen und in Pokalbesitz bleiben. Am Sonntag endete das Youth Camp mit dem Prisma, dem Jugendgottesdienst in Großgrabe. Vier Tage voller Spaß und tollen Erfahrungen gingen viel zu schnell vorbei.
Aber es geht weiter. Auch 2010 wird es wieder ein Youth Camp geben. Infos gibt es unter youthcamp.eja-online.de und Fotos in unserer Bildergalerie.
„I am sailing“ endlich konnten wir uns diesen Traum erfüllen. In den frühen Morgenstunden des 31.07.09 begann die große Reise. Der Bus startete in Kamenz und unterwegs stiegen die Teilnehmer des Kirchenbezirks Leisnig-Oschatz hinzu.Zusammen 34 Leute fuhren wir nach Harlingen/ Niederlande, wo wir die Store Baelt, einen wunderschönen Zweimaster, bestiegen.
Die erste gemeinsame Aktivität war das Abendessen auf dem Schiff, somit ging der erste aufregende Tag seinem Ende entgegen. Am nächsten Morgen wurden wir in Sachen Knoten und Segeln vom Maat Jens eingewiesen. Dann legten wir auch schon ab und konnten zum ersten Mal eine frische Meeresbrise auf der Haut spüren. Neben dem täglichen Segeln unternahmen wir auf den Inseln, die wir ansteuerten, viele verschiedene Dinge, wie z.B. eine Radtour, Kennlernspiele, Stadtbummel u.v.m. Baden im Waddenmeer stand fast immer auf der Tagesordung. Die besonderen Highlights waren das Motorbootfahren mit unserem Skipper Heine und das Festfahren auf einer Sandbank.
Durch die tägliche Bibelarbeit konnten wir uns über Gott und die Welt austauschen und mehr übereinander in Erfahrung bringen. Die Abende ließen wir gemeinsam mit Gesprächen, Brettspielen und dem darauf folgenden Abendabschluss ausklingen. Leider geht auch einmal die schönste Zeit vorbei und wir mussten uns nach einer Woche, wieder im Heimathafen Harlingen angekommen, von der Store Baelt und deren Besatzung verabschieden. Nach ca. 9 Stunden Busfahrt waren wir wieder in der Heimat und behalten das Segeln in guter Erinnerung. (Ann-Kathrin Witte, Marie Nehring)