Rüstzeiten, Events, JG, Gebete, Seelsorge… überall werden sie gebraucht- die Mitarbeiter! Klar, sie werden dafür bezahlt… aber um die geht’s jetzt mal nicht- es geht um unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter der Jugendarbeit im Kirchenbezirk. Bei den OberLausitzerMitArbeiterTagen in der Stern- und Losungsstadt Herrnhut ging es speziell um die Jugendmitarbeiter der Kirchenbezirke Löbau- Zittau und Bautzen- Kamenz.
Es ist ein Wochenende in dem wir als Mitarbeiter Kraft und vor allem Hilfe und Ideen tanken können (nette Leute und ne Menge Spaß ist da nur der angenehme Nebeneffekt
).
Es war das Wochenende vom 05.11.-07.11. An dem wir uns speziell mit dem Thema “Come together” -also Motivation auseinandersetzten. Täglich gab es frisches, leckeres, warmes und ganz wichtig satt machendes Essen.
Das ging ja schon am Freitag Abend mit der Ankunft los… doch das ganze Futter durften wir uns dann bei einer bewegungsfreudigen Vorstellungsrunde wieder abtrainieren. Zum Einstieg gehörte auch ein tiefer Blick in die einzelnen JG´s und damit zusammenhängende positive und negative Aspekte.
Samstag durften wir der Andacht/ Bibelarbeit von Christoph Wolff lauschen und uns dazu praktisch mit Standbildern und Mutmachsätzen betätigen… also eingeschlafen ist da keiner- höchstens mal ein Fuß.
Nach dem Mittag gab es dann Workshops… entscheiden und überlegen war hier gefragt… von Connys “5 Säulen der Jugendarbeit” über Tobias Petzold bis bin zum “Youthcamp” war alles dabei und am Ende des Nachmittags gab es keine lehren Köpfe mehr, dafür begeisterte und motivierte Gesichter!
Am Abend dann durften wir ein Highlight erleben- das hat nicht jeder!
ZwischenFall spielte für uns ein “kleines” Konzert…
Als Abendabschluss gaben wir unsere Gebetsanliegen in der Herrnhuter Kirche zum Vater… Lobpreis, Rüstzeiten, JG´s, Haupt- und Ehrenamtliche… was und so auf dem Herzen lag…
Sonntag fiel ja nun das aufstehen etwas schwerer (ob das nun an der kurzen Nacht eines manchen oder dem Wissen, dass das Wochenende bald vorbei sei lag, weiß nur jeder selbst
) … jedoch waren wir zum Gottesdienst – mit Abendmahl und den vorherigen Konventen alle alle alle wieder fit und lauschten der Predigt von Thomas Markert.
Der Abschied fiel schwer danach… doch gingen wir mit dem Wissen in den Alltag, dass Gott bei uns ist, wir “frisch auftanken” konnten und nun wieder besser wissen, mit schwierigen Fragen und Situationen umzugehen.
Da kann man nur Danke sagen, dass so etwas möglich zu machen ist!!
Vom Freitag 6.11. bis Sonntag 8.11. verbrachten wir Eja-Kamenz-Mitarbeiter, zusammen mit Mitarbeitern aus Löbau/Zittau und Bautzen ein interessantes Wochenende in Herrnhut beim OLMAT, dem Oberlausitzer Mitarbeitertag. Nachdem wir am Freitagabend gemütlich mit unserm schönen Trallalla angereist waren und lecker Abendbrot verspeist hatten, gab es wie immer eine Kennlernrunde und anschließend einen thematischen Einstieg in Kleingruppen zum Tagungsthema „Seelsorge“.
Wir tauschten uns zur Bedeutung verschiedener Symbole wie Hand, Auge, Mund, Ohr und Kreuz im Bezug auf Seelsorge aus und überlegten welche Erwartungen wir an das Wochenende hatten. Den restlichen Abend verbrachten wir mit quatschen und spielen…ich sage nur: Tabu – Jungs gegen Mädels.
Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht in unseren luxuriösen Zimmern starteten wir am Samstag mit einer Bibellesezeit in den Tag. Gestärkt vom Frühstück ging es dann richtig los – biblisch thematischer Einstieg mit Claudia Kuhnt. Anhand der Geschichte vom `Kranken am Teich Bethesda` lenkte sie unseren Blick auf Jesus als Seelsorger, womit die Geschichte nochmal eine ganz andere Aussage bekam. Im anschließenden Referat erklärte sie uns mit viel Humor die Grundregeln für Seelsorge. Am Nachmittag gab es dann verschiedene Workshops. Besonders spannend fand ich persönlich das Seminar von Gerald Demmler zum Thema „Grenzen der Seelsorge“ . Neben diesem hatte man aber auch selbst die Möglichkeit Seelsorge in Anspruch zu nehmen, Techniken von Seelsorge zu erlernen oder sie ganz praktisch im Rollenspiel anzuwenden. Beim `Sinnespfad` konnten die Eigenwahrnehmung und persönliche Reflexion geschult werden.
Nachdem Abendbrot pilgerten wir alle zur örtlichen Turnhalle, um mit viel Spaß und Kampfgeist „Migretto“ (Ligretto mit echten Menschen) zu spielen. Am Sonntag Vormittag gab es dann noch Zeit für Arbeitsfragen in den einzelnen Mitarbeiterteams der Bezirke und den abschließenden Gottesdienst mit Tanzeinlage und Abendmahl… Bis zum nächsten Jahr.
„Leben in der Postmoderne” hört sich erst mal wie eine psychologische Abhandlung an. Doch tatsächlich war es das Leitthema unseres diesjährigen OLMAT.
Hier treffen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den Kirchenbezirken Kamenz, Bautzen und Löbau-Zittau. Eine tolle Gelegenheit Meinungen und Erfahrungen auszutauschen, alte Bekannte wiederzusehen, neue Kennenlernen und gute Impulse von Gott zu erfahren. Dazu waren wir traditionell im Tagungs- und Erholungsheim in Herrnhut.
Die Welt ist im Wandel. Die Entwicklung rast immer schneller und auch der Glaube wird wieder „in”. Warum wir das in unseren Kirchen nicht merken ist nur einer von vielen Punkten gewesen. Leben und Glauben in der Postmoderne ist viel komplexer als es zunächst aussieht. Was das nun konkret für unsere Jugendarbeit bedeutet brachte uns Dr. Thomas Feist, unser Referendar vom Landesjugendpfarramt näher.
Während der Bibelarbeit tauchten wir in die Zeit Jesu ein. Wir betrachteten eine Heilungsgeschichte bei der die Jünger selbst versuchten Wunder zu tun (nachzulesen in Markus 9,14-29). Warum das nicht klappte und warum wir trotzdem die Macht des Glaubens nicht unterschätzen sollten zeigt uns Jesus mit dieser Story. Es eröffnet neue Horizonte wenn man mal die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Am Nachmittag liefen unterschiedliche Workshops. Beispielsweise wie wir unsere Hobbys und Interessen in den JGs sinnvoll einsetzen können und dabei auch noch neue Leute für das Evangelium gewinnen können. Mit neuen Ideen und Erfahrungen trafen wir uns zur Nachmittagshalbzeit bei Kaffee und Kuchen. In der zweiten Workshop Runde erlebten wir Erlebnispädagogik hautnah. Volker zeigte uns Gruppenspiele die Teamgeist und Kreativität fördern und fordern. Wir werden wohl manches mal bei JGs und Rüstzeiten darauf zurückgreifen.
Nach dem Abendessen konnte der Tag langsam beim gemeinsamen Kinoabend und vielen (sehr vielen) Knabberreien, langsam ausklingen. Gute Gespräche und langes UNO zocken machte die Nacht aber immer kürzer und kürzer.
Am Sonntag, gleich nach dem Frühstück, gings zum Gottesdienst der Brüdergemeinde. Einen bleibenden Eindruck hinterließ die ausgefallene Liturgie und das Abendmahl, welches die Herrnhuter Brüdergemeine in besonderer Weise zu feiern versteht.
Im Anschluss trafen wir uns zu den Konventen der Kirchenbezirke. Dort gab‘s Feedbacks und Wünsche fürs nächste mal. Auch die aktuellen Infos für die nächste Zeit kamen da auf den Tisch.
Bevor wir schließlich wieder auseinanderströmten trafen wir uns alle noch mal zu ‘nem Abschlusskreis. In Lobpreis und Gebet dankten wir Gott für die tolle Zeit.
Obwohl das erst mein zweiter OLMAT war, bin ich total begeistert von dem Meeting. Impulse, Ideen und Bekanntschaften machen den OLMAT für mich zu einer wichtigen Gelegenheit, neu aufzutanken. Ich freu mich schon aufs nächste Jahr und hoffe dass du dann auch mit dabei bist.
Bis dann
god bless you
Jörg
| 09. November 2012 | bis | 11. November 2012 |
Ein Wochenende für alle Mitarbeiter aus unserem Kirchenbezirk um neu aufzutanken, neue Impulse zu bekommen und andere Mitarbeiter aus dem Kirchenbezirk Löbau-Zittau kennen zu lernen.
In Dresden „Weißer Hirsch“