Zum Sommermitarbeiterkreis im Juni müssen wir Delegierte für den Landesjugendkonvent nachwählen. Dafür suchen wir fünf Kandidaten!
Was ist der Landesjugendkonvent? Das größte Ehrenamtlichengremium in Sachsen
Warum solltet ihr kandidieren? Weil ihr euren Kirchenbezirk vertreten wollt, euch austauschen könnt mit Mitarbeitern aus ganz Sachsen, wichtige Entscheidungen mitbestimmt und Ansprechpartner für alle Fragen zur evangelischen Jugend in Sachsen seid. Zudem habt ihr die Möglichkeit euch auf Posten wählen zu lassen, die Deutschlandweit oder weltweit arbeiten.
Was kostet euch das?
Rückfragen? Immer gern. Sprecht einfach Anne Kahlert (annek117@web.de) oder Christian Schlotterbeck (christian@eja-online.de) an.
Zwischenstand: es ist mittlerweile nicht zu übersehen – an Gewicht und Bauchumfang bin ich kaum noch zu übertreffen, weil sich zur Zeit noch unser zweites Kind in mir breit macht, sich auf das Leben auf dieser Welt vorbereitet und wächst und wächst und wächst und wächst.
Es hat auch schon mitten in der Schwangerschaft meinen Körper ordentlich für sich und sein Wachsen in Anspruch genommen und das hatte zur Folge, dass ich schon seit Oktober 2010 ins Beschäftigungsverbot gehen musste. Darum haben wir uns auch schon so lange nicht mehr gesehen.
Und ab da gönnen wir mir und unseren Kindern 1,5 Jahre Elternzeit.
Für diese Zeit und bis dahin möchte ich euch dicke Grüße hier hinterlassen und wünsche euch und euren JG´s den größt möglichen Kontakt mit Gott – dass er es ist, der euch jeden Tag neu inspiriert und voll Power ausstattet und euer Leben zu dem macht, was euch gut tut und ihm zur Ehre dient!!!!
Bis dahin – eure Madlen
Ihr Lieben!
Hier das aktuelle Protokoll vom MAK am 13.11. und das Plakat vom Adventsjugendgottesdienst, sowie das pdf-Dokiment von Dani´s Thema.
Viel Freude damit!
Rüstzeiten, Events, JG, Gebete, Seelsorge… überall werden sie gebraucht- die Mitarbeiter! Klar, sie werden dafür bezahlt… aber um die geht’s jetzt mal nicht- es geht um unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter der Jugendarbeit im Kirchenbezirk. Bei den OberLausitzerMitArbeiterTagen in der Stern- und Losungsstadt Herrnhut ging es speziell um die Jugendmitarbeiter der Kirchenbezirke Löbau- Zittau und Bautzen- Kamenz.
Es ist ein Wochenende in dem wir als Mitarbeiter Kraft und vor allem Hilfe und Ideen tanken können (nette Leute und ne Menge Spaß ist da nur der angenehme Nebeneffekt
).
Es war das Wochenende vom 05.11.-07.11. An dem wir uns speziell mit dem Thema “Come together” -also Motivation auseinandersetzten. Täglich gab es frisches, leckeres, warmes und ganz wichtig satt machendes Essen.
Das ging ja schon am Freitag Abend mit der Ankunft los… doch das ganze Futter durften wir uns dann bei einer bewegungsfreudigen Vorstellungsrunde wieder abtrainieren. Zum Einstieg gehörte auch ein tiefer Blick in die einzelnen JG´s und damit zusammenhängende positive und negative Aspekte.
Samstag durften wir der Andacht/ Bibelarbeit von Christoph Wolff lauschen und uns dazu praktisch mit Standbildern und Mutmachsätzen betätigen… also eingeschlafen ist da keiner- höchstens mal ein Fuß.
Nach dem Mittag gab es dann Workshops… entscheiden und überlegen war hier gefragt… von Connys “5 Säulen der Jugendarbeit” über Tobias Petzold bis bin zum “Youthcamp” war alles dabei und am Ende des Nachmittags gab es keine lehren Köpfe mehr, dafür begeisterte und motivierte Gesichter!
Am Abend dann durften wir ein Highlight erleben- das hat nicht jeder!
ZwischenFall spielte für uns ein “kleines” Konzert…
Als Abendabschluss gaben wir unsere Gebetsanliegen in der Herrnhuter Kirche zum Vater… Lobpreis, Rüstzeiten, JG´s, Haupt- und Ehrenamtliche… was und so auf dem Herzen lag…
Sonntag fiel ja nun das aufstehen etwas schwerer (ob das nun an der kurzen Nacht eines manchen oder dem Wissen, dass das Wochenende bald vorbei sei lag, weiß nur jeder selbst
) … jedoch waren wir zum Gottesdienst – mit Abendmahl und den vorherigen Konventen alle alle alle wieder fit und lauschten der Predigt von Thomas Markert.
Der Abschied fiel schwer danach… doch gingen wir mit dem Wissen in den Alltag, dass Gott bei uns ist, wir “frisch auftanken” konnten und nun wieder besser wissen, mit schwierigen Fragen und Situationen umzugehen.
Da kann man nur Danke sagen, dass so etwas möglich zu machen ist!!
An einen sonnigen Samstag (5.6.2010) fand der Sommer-MitArbeiterKreis der Evangelischen Jugendarbeit im Kirchenbezirk im Kirchgemeindehaus der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Kamenz statt. Für die Kamenzer ist dies erstmal nicht neu (bis auf den Ort vielleicht), aber diesmal waren erstmals auch die Bautzner Jugendgruppen dazu eingeladen.
Getroffen wurde sich gegen halb vier bei Kaffee, Keksen und Muffins.
Als besonderes Ereignis sollte heute auch die BJK-Wahl stattfinden. Die neue gemeinsame Bezirksjugendkammer wurde von jeweils zwei Vertretern der anwesenden Jugendgruppen für die nächsten drei Jahre gewählt.
BJK – das ist das Gremium bestehend aus einem großen Teil Ehrenamtlicher (hauptsächlich Jugendlicher) und einem kleinen Teil Hauptamtlicher, welches die evangelische Jugendarbeit im Kirchenbezirk leitet. Somit hat die BJK unter anderem eine höhere Stellung als der Jugendwart.
Die neue Bezirksjugendkammer des Kirchenbezirks Bautzen-Kamenz besteht nun aus folgenden ehrenamtlichen Mitgliedern: Anne Gersdorf, Johannes Hartmann, Christian Hein, Anne Kahlert, Daniela Kerber, Johannes Krause, Christian Schlotterbeck und Jan Weber.
Nach erfolgreicher Wahl, einer tollen Lobpreisrunde und allerlei Informationen über den Regionalkirchentag, Projekten und Veranstaltungen sollte als Gemeinschaftsaspekt noch ein Spiel für’s Youthcamp ausprobiert werden, welches sich unser bald ehemaliger FSJ’ler Jan Weber ausgedacht hatte. Bis auf eine verstauchte Hand blieben alle Beteiligten weitestgehend unverletzt. Es hat sich gelohnt und die Konfis dürfen sich darauf freuen.
Zum Abendessen gab es lecker Grillwürsten, Salate und gute Gesprächsrunden, nach denen sich dann in den Samstagabend verabschiedet wurde.
Alles in allem – würde ich behaupten – ein gelungener Sommer-MAK!
(Christian Schlotterbeck)
Noch mehr Fotos findet ihr in der Bildergalerie.
Auch in diesem Jahr fand wieder ein Mitarbeitergrundkurs statt, welcher auf drei Wochenenden von Januar bis April verteilt war. An deren Ende stand für uns der Erwerb der Jugendleitercard (kurz: Juleica).
Für jedes Wochenende fuhren wir am Freitag gegen 17:00 bzw. 18:00 Uhr nach Weigersdorf, wo sich unsere Unterkunft befand. Am Abend folgte nach dem Begrüßen der Anderen und dem Abendessenauch schon die erste Themeneinheit. Nach dem Abendabschluss blieb uns noch Zeit bis um 23:00 Uhr Nachtruhe war. Am nächsten Morgen fand um 8:00 Uhr Stille Zeit statt, wofür je ein Mitarbeiter in jedes Zimmer kam. Nach dem Frühstück folgte eine weitere Themeneinheit. Dann gab es Mittagessen mit der anschließenden zweistündigen Mittagspause . Danach und nach dem Abendessen folgte je eine Einheit. Natürlich gab es auch eine Kaffe-und Kuchenpause zwischendurch.
Am Sonntag startete der Tag mit dem Frühstück. Die Stille Zeit fand (außer an dem ersten Wochenende) nicht statt. Anschließend nahmen wir immer an einem Gottesdienst teil, welcher entweder öffentlich in der Kirche statt fand oder von unserem Mitarbeiterteam extra für uns organisiert wurde. Am letzten Wochenende kam sogar ein Pfarrer zu uns, der mit uns das Heilige Abendmahl durchführte.
Nach dem Mittagessen und dem gemeinsamen Hausputz fuhren wir nach Hause.
An diesen drei Wochenenden haben wir viel über unsere Persönlichkeit als Mitarbeiter, unsere Motivation, bestimmte Persönlichkeitstypen und Konzeptionen gelernt. Rein theoretischen Themen, wie z.B. Recht & Versicherung, sowie Finanzen standen praktische Einheiten, wie z.B. Vorstellungsrunden und Spieleabende gegenüber.
Zwischendurch war auch immer wieder Zeit für das gemeinsame Singen von Lobpreisliedern, wobei uns unsere eigene Band immer wieder super begleitete.
Während am ersten Wochenende noch Schnee lag, was uns lustige Schneeballschlachten ermöglichte, konnten wir uns am letzten Wochenende von der warmen Sonne schon schön bräunen lassen und das wunderbare Wetter genießen. Dafür blieb uns genug Zeit, denn gerade an diesem Wochenende bekamen wir sehr viel Freizeit, in der wir draußen auf der Wiese lagen oder Fußball bzw. Volleyball spielten. Außerdem fand an diesem Samstagabend in der Kirche ein toller Segnungsabend für uns statt.
Als wir dann endgültig heim fuhren, hatte jeder von uns neue persönliche Erfahrungen mit Gott gemacht. Besonders toll war auch die super Gemeinschaft, mit der wir alle sehr viel Spaß hatten. Ein großes Lob kann man auch für Unterkunft und die Küchenteams aussprechen. Letztendlich bin ich mir sicher, dass uns all diese Tage noch viel mehr gegeben haben, als die Grundlage für die Juleica.
Marianne Schulze
Fotos findet ihr in der Bildergalerie.
»Unser täglich Brot gib uns heute«, unter diesem Titel findet im Juli die Tagung des Lutherischen Weltbundes in Stuttgart statt. Diskutiert werden Themen wie Klimaschutz, illegitime Schulden oder HIV/AIDS. Um auf dieses Treffen gut vorbereitet zu sein, treffen sich die Jugenddelegierten der ganzen Welt unmittelbar vorher zu einer Vorversammlung in Dresden. Sie werden in die Abläufe der Tagung in Stuttgart sowie in die verschiedenen Themenbereiche eingeführt. Uns, der sächsischen Jugend, kommt die schöne Aufgabe zu, die internationalen Jugendlichen, die zum Teil noch nie in Deutschland waren, in Dresden und bei uns willkommen zu heißen.
Dafür brauchen wir dich!
Am Sonntag, 11.Juli 2010 wollen wir die Vertreter in Kleingruppen durch die Stadt führen. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, möglichst viel zu zeigen, sondern vielmehr den Jugendlichen miteinander und mit uns persönliche Erlebnisse und Erfahrungen zu ermöglichen, die sie in guter Erinnerung behalten können. Um rund 160 Jugendliche in Kleingruppen loszuschicken zu können, werden viele Helfer benötigt! Wir würden uns freuen, wenn du dabei sein kannst! Nachdem wir die Jugendlichen am Sonntag begleitet und Kontakte geknüpft haben, sind alle Helfer am Freitag, 16.Juli zum fröhlichen Abschlussabend auf einem der Elbdampfer eingeladen.
Hier noch mal die wichtigsten Infos im Überblick:
Wer?
Termine
Was noch?
Bitte meldet euch bis 26.03. 2010 bei
Stefanie Opitz (stefanieopitz@web.de, Tel.: 0345/9601636 oder Handy 01735810104)
mit folgenden Infos:
Es freut sich auf dich,
das Vorbereitungsteam
Darf ich mich vorstellen: ich bin der Weihnachtsmann. Nun hab ich wirklich schon viele Winter aufm Buckel und bin auch schon weit in der Welt herumgereist, doch diese besondere Einladung übertraf wirklich alles! Eines Samstag morgens klingelte mein Telefon und am anderen Ende war irgendso eine wichtige Person aus der kirchlichen Jugendarbeit, die mich mit diddlmaus-ähnlicher Stimme bat, ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter mal so richtig aufzumischen. Das war schon ein wenig komisch, Weihnachten sollte doch eigentlich besinnlich sein… egal, ich machte mich auf nach Kamenz, das würde bestimmt sehr sehr lustig werden.
Da Rudolph gerade beschäftigt war, entschloss ich mich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Lieber ein bisschen eher starten, dachte ich, nicht das ich noch zu spät komme. Falsch gedacht… schon am Nachmittag erreichte ich mein Ziel. So hatte ich wenigsten die Gelegenheit, diese komische Meute noch ein wenig zu beobachten. Ich hatte mich gerade in der Garderobe versteckt, als auch schon die ersten um die Ecke kamen. Lauthals vielen sich alle in die Arme, schrien nach Kaffee und Plätzchen, redeten durcheinander… ja die schienen sich wirklich zu mögen und ne Menge Spaß gemeinsam zu haben.
Doch plötzlich wurde es ganz still… Gitarrensaiten wurden gestimmt, der
Beamer angeschalten: Lobpreiszeit. So etwas hatte ich noch nie erlebt, das war wirklich faszinierend. Viele waren so vertieft, dass sie auch das herumlaufende Kind nicht störte, welches fast die Leinwand zum Einsturz brachte oder die gerissene Gitarrensaite. Ein wunderschöner Einstieg in den gemeinsamen Nachmittag. Gott als Mittelpunkt, Lobpreis und eine kleine Andacht.
Und danach gabs auch für mich noch spannende Dinge zu sehen. Es war eine
Bilderpräsentation vorbereitet worden und die Leute und ich durften erleben, was sich 2009 in der EJA so alles ereignet hatte. Oje, und dabei hätte ich fast vergessen mich startklar zu machen… es folgte noch eine kleine Dankesrede an alle. Der Schlussapplaus war mein Zeichen. Ok es ging los…
Ein bisschen aufgeregt war ich schon… doch ich hatte mir sehr lustige Sachen ausgedacht, es sollte ja schließlich mal was anderes werden. Von wegen Liedchen singen und Gedicht auf sagen… junge Leute sind ja kreativ
Und um ihr Geschenk zu bekommen mussten sie Liegestütze, Sit-Ups und Selbstverteidigung beherrschen; ich machte mit ihnen ein bisschen Ehetraining (Argumentation, Flieger basteln) und auch häusliche Fähigkeiten wie Servietten falten und Teetassen-Wettrennen wurden getestet. Witze erzählen konnten sie leider nicht so gut, dafür gaben sie hervorragende lebendige Bücherständer ab. Auch ihre afrikanischen Städtekenntnisse, sowie das Abfragen von Bibelstellen brachten sie ihrem Ziel ein Geschenk zu bekommen, nicht sonderlich nahe. Dafür eine gut argumentierte Apple-Windows-Debatte umso mehr. ich muss sagen, sie haben sich alle ganz tapfer geschlagen… und waren sogar für eine Überraschung gut… auch ich, der Weihnachtsmann, durfte mir ein Geschenk verdienen. Da mein
Geschenkesack ja nun leer war, was bot sich da besser an als Sackhüpfen??? Gesagt, getan… welch ein Gaudi!
Zum Dank wurde ich noch zum gemütlichen Racletteabend eingeladen und bei viel lecker Essen und tollen Gesprächen ließ ich den Abend mit diesen außergewöhnlichen Menschen ausklingen. Ja, daran werde ich mich noch eine Weile erinnern… Rudolph war ganz neidisch, dass er keine Zeit hatte, mitzukommen.
Natürlich habe ich alles genauestens dokomenteiren lassen: schaut hier!
Vom Freitag 6.11. bis Sonntag 8.11. verbrachten wir Eja-Kamenz-Mitarbeiter, zusammen mit Mitarbeitern aus Löbau/Zittau und Bautzen ein interessantes Wochenende in Herrnhut beim OLMAT, dem Oberlausitzer Mitarbeitertag. Nachdem wir am Freitagabend gemütlich mit unserm schönen Trallalla angereist waren und lecker Abendbrot verspeist hatten, gab es wie immer eine Kennlernrunde und anschließend einen thematischen Einstieg in Kleingruppen zum Tagungsthema „Seelsorge“.
Wir tauschten uns zur Bedeutung verschiedener Symbole wie Hand, Auge, Mund, Ohr und Kreuz im Bezug auf Seelsorge aus und überlegten welche Erwartungen wir an das Wochenende hatten. Den restlichen Abend verbrachten wir mit quatschen und spielen…ich sage nur: Tabu – Jungs gegen Mädels.
Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht in unseren luxuriösen Zimmern starteten wir am Samstag mit einer Bibellesezeit in den Tag. Gestärkt vom Frühstück ging es dann richtig los – biblisch thematischer Einstieg mit Claudia Kuhnt. Anhand der Geschichte vom `Kranken am Teich Bethesda` lenkte sie unseren Blick auf Jesus als Seelsorger, womit die Geschichte nochmal eine ganz andere Aussage bekam. Im anschließenden Referat erklärte sie uns mit viel Humor die Grundregeln für Seelsorge. Am Nachmittag gab es dann verschiedene Workshops. Besonders spannend fand ich persönlich das Seminar von Gerald Demmler zum Thema „Grenzen der Seelsorge“ . Neben diesem hatte man aber auch selbst die Möglichkeit Seelsorge in Anspruch zu nehmen, Techniken von Seelsorge zu erlernen oder sie ganz praktisch im Rollenspiel anzuwenden. Beim `Sinnespfad` konnten die Eigenwahrnehmung und persönliche Reflexion geschult werden.
Nachdem Abendbrot pilgerten wir alle zur örtlichen Turnhalle, um mit viel Spaß und Kampfgeist „Migretto“ (Ligretto mit echten Menschen) zu spielen. Am Sonntag Vormittag gab es dann noch Zeit für Arbeitsfragen in den einzelnen Mitarbeiterteams der Bezirke und den abschließenden Gottesdienst mit Tanzeinlage und Abendmahl… Bis zum nächsten Jahr.
… gab es letztes Jahr wieder für alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter aus ganz Sachsen: Der Ehrenamtlichentag fand auch diesmal wieder im St.Benno-Gymnasium in Dresden statt.
Am 10.10.09 um 10Uhr ging es los mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit Lobpreis, einem kleinen Impuls und der Vorstellung aller Kirchenbezirke, damit auch jeder wusste, wer so alles aus Sachsen dawar! Begrüßen sollten wir uns alle mit einem mitgebrachten Bibelspruch… leider war das uns Kamenzern ein klein wenig entfallen, sodass wir improvisieren mussten. Doch wozu hat man denn Hauptamtliche Mitarbeiter? Gerade erst seit ein paar Tagen im Dienst half uns Madlen großzügig aus der Patsche und der Tag war gerettet.
Ganz schön mutig von ihr, oder?!
Aber das war auch gut so und vorallem beispielhaft, denn das Motto des Tages war “Mut”. Mehr darüber konnten wir in diversen Workshops erfahren: “Mut zur Veränderung”, “Mut zum Gebet”, Caipoeira, Theaterkurs… es war nicht langweilig und für jeden etwas dabei.
Am nachmittag konnten wir uns bei Kaffee und Kuchen ein wenig auf dem “Markt der Möglichkeiten” umsehen. Am meistens hat mich das Riesen-Jenga der Pfadfindertruppe fasziniert und ich habe auch fleißige Mitspieler gefunden. Nachdem der Turm zum Einsturz gebracht war, sausten einige von uns ein bisschen mit dem Rohlstuhl durch die Gegend, andere probierten diverse weitere Riesenholzspiele aus oder genossen einfach die freie zeit zum Quatschen.
Der Abend wurde eingeleutet mit einem großen Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche. Ein kleiner Spaziergang durch Dresden führte uns dort hin. Doch Kirche heißt ja nicht automatisch Orgelmusik… versuchen wir es zur Abwechlung doch mal mit Punk! Die Band hatte die Titelmelodie von Pippi Langstrumpf einfach mal zum Lobpreislied umgetextet und rockte damit ordentlich die Kirche. Nach ganz viel Danksagungen und einer Predigt vom Landesjugendpfarrer gings zurück ins Gymnasium, um den Höhepunkt des tages zu feiern: Der traditionelle Ehrenamtlichenball.
Kaum angekommen waren sämtliche Umkleideräume und Toiletten besetzt… jeder wollte sich schick machen. Ein riesengroßes Buffet wurde aufgebaut, eine Lifeband machte ihren letzten Soundcheck und der Abend konnte beginnen. Ein tolles Programm, schöne Musik, ein paar nette Tänze und viele tolle Gespräche ließen diesen abend für mich wirklich wunderschön werden. Ich denke den anderen gings genauso und es war einfach genial mal gemeinsam so richtig Party zu machen!
Noch ein paar mehr Eindrücke bekommt ihr, wenn ihr euch die Fotos anschaut!
Im Rahmen unseres diesjährigen Sommer-MAKs fand die Wahl zum Landesjugendkonvent (LJK) statt. Dies ist das Gremium, welches unsere Jugendarbeit des Kirchenbezirkes auf Landesebene vertritt. Als Ergebnis der Wahl wird unsere Jugendarbeit in den nächsten drei Jahren von David Kretschmer, Jonas Großmann und Johannes Hartmann vertreten.
Weiterhin hat die Bezirksjugendkammer (BJK), das Leitungsgremium auf Kirchenbezirksebene, eine Nachberufung vorgenommen. Als neue Kontaktperson und Vertreter der Imagine e.V.-Jugendarbeit wird ab sofort Daniela Kerber vertreten sein. Die gilt bis zur nächsten Wahl im
Frühjahr 2010.

Daniela, David, Jonas und Johannes (v.l.n.r.)
… ich denke diese Abschiedsworte und noch viele mehr haben sie gehört und werden Kathrin und Dirk noch zu Genüge hören in der nächsten Zeit.

Warum? Wie viele von euch schon wissen, gehts für Familie Möller auf nach Berlin, da Dirk die Arbeitsstelle gewechselt hat. Doch so ganz still und heimlich wollten wir sie dann doch nicht ziehen lassen… eine ordentlich, geheim geplante Abschiedsparty musste her! Dafür bot sich der Tag der Kirchenbezirkssynode an, wo die beiden offiziell verabschiedet werden sollten. Nach vielen Reden, Dankesworten und einem kleinen Rückblick auf Kathrin und Dirks Arbeit durch die Bezirksjugendkammer wurde es draußen vor der Tür plötzlich unruhig. Eine Horde von Bodygards stürmte die Synode und “entführte” das Ehepaar Möller.

Durchs ganze Kirchgemeindehaus in Kamenz schallten plötzlich die Rufe von ca. 40 Jugendlichen: “Wir wolln die Möllers sehn, wir wolln die Möllers sehn, wir wolln, wir wolln, wir wolln die Möllers sehn!” Ein riesiges Empfangskommitee zum Auftakt in einen grandiosen Abend!
Nach einem gigantischen Abendbuffett waren die meistens von uns glaub ich auf einen chilligen Abend in geselliger Runde eingestellt… gemütlich quatschen, beisammen sitzen und ein wenig in Erinnerungen schwelgen. Aber hey! Es war ja eine Party. Ein paar von uns hatten sich im Vorfeld Gedanken gemacht und ein paar Nettigkeiten für Möllers vorbereitet.

Ziemlich hoher Besuch hatte sich angekündigt, dem wir eine Audienz beim abdankenden Jugenwart natürlich nicht verwehren wollten: “Bartholomäus Ziegenbalg” kam mit einer Delegation aus Indien, um sich höchst persönlich bei Kathrin und Dirk zu verabschieden. Nach einer kleinen Ansprache, in Erinnerungen schwelgen an vergangene gemeinsame Zeiten in Indien und einem Kostümwechsel der Beiden, gings mit singen, klatschen und tanzen für alle Beteiligten weiter… ein schöner Mix aus indischer und deutscher Musik!
Um die gute Laune der Menge oben zu halten, hatten wir uns extra die Motivationstrainer von “Nimm Zwei” eingeladen. “Wir sind hochmotiviert” war der Un-Spruch des abends, doch geholfen hat er auf jedenfall. Dirk ließ sich danach sogar zu einem Knigge-Anfängerkurs fürs zukünftige Großstädter hinreißen. Gesponsert durch seiner treue FsJ-lerin Kristin wurde extra eine Typberaterin eingeladen, um seinen Kleidungsstil der Großstadt anzupassen. Schick rausgeputzt konnten sie sich nun dem eigentlichen Themawidmen: wie benehme ich mich zu Tisch?? So richtig hats auch nach dem Training noch nicht gesessen… ich glaub da muss er wohl doch noch ein wenig weiterüben. Als letzte Disziplin stand ein bisschen Rhetorik auf dem Programm. Wie sieht eine Rede vor einer Jugendgruppe aus und wie hält man eine tolle Ansprache vor lauter Anzugträgern in Berlin?! Die eingebauten Holpersteine hat er gut gemeistert, sodass die Jury alles in allem recht zufrieden mit ihm war und beschlossen hat, Möllers auf Berlin loszulassen.
Ausklang fand der Abend in einer Gebets-, Dankes- und Segensrunde. Viele wollten noch ein paar persönliche Gedanken loswerden. Im Lobpreis und Gebet fand der abend sein Ende; grandios und gelungen!
Bleibt mir nur noch zu sagen, Gottes allerreichsten Segen euch in der neuen Stadt und bei euren neuen Aufgaben. Vergesst uns nicht! Es war eine wunderbare Zeit mit euch!
Weitere und größere Bilder gibt es in unserem Fotoalbum.