Wenn du dein altes Jahr gebürtig verabschieden und das neue mit Gott und ganz vielen anderen tollen Leuten wieder beginnen wolltest, dann warst du hier genau richtig.
Vom 28.12.2010 bis zum 01.01.2011 feierten wir letztes bzw. dieses Jahr unseren Einstieg ins neue Jahr im Mehrgenerationshaus in Bautzen Gesundbrunnen. Mit ganz viel Spaß, vielen Erwartungen und guter Laune im Gepäck sind wir am 28.12.2010 angereist. Und wir wurden nicht enttäuscht.
Nachdem wir unsere Lager aufgeschlagen hatten ging es erst einmal ans “Essenfassen”. Am Abend wurden wir bestens Unterhalten durch Kennenlernspiele und mit ganz viel Spaß lachten wir uns durch unseren ersten Abend.
In den folgenden Tagen wurde durch unsere sportlichen „Hochleistungen“ wie Schlittschuh laufen, Wandern, Schneeballschlachten und das Stadtspiel in Bautzen die Weihnachtsgans wieder abtrainiert. Jedoch mit wenig Erfolg da wir von unser Küchenfee Felix und den Küchenhelfern immer bestens versorgt wurden.
Wir starteten jeden Morgen, nachdem wir mehr oder weniger liebevoll geweckt wurden
mit Gott in den Tag und hatten die Chance, in der Stillen Zeit aus Gottes Wort zu lesen. Nach dem Frühstück hatten wir Bibelarbeit. Mit viel Freude und guter Laune durften wir von Gott erfahren, mit ihm reden und ihm wieder ein Stückchen näher kommen. Dabei haben wir uns mit der Jahreslosung 2011 auseinandergesetzt:
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12,21
Wir haben über die Einflüsse des Bösen von Innen und von Außen gesprochen, von der Grenze zwischen Gut und Böse und wie man das Böse gemeinsam mit Gott nicht nur durchstehen, sondern sogar überwinden kann. Aber auch bei unserem Segnungsabend bot sich ganz neu die Möglichkeit, Gott wieder neu zu finden.
Neben unseren täglichen Ausflügen, Bibelarbeiten etc. hatten wir natürlich auch immer wieder Freizeit, die man auf die unterschiedlichsten Arten gestalten konnte wie , z.B. Billard oder Tischkicker spielen. Abends bestand dann noch die Option einen Film zu sehen, bevor man zum Abendabschluss überging und den jeweiligen Tag noch einmal Revue passieren ließ.
Glücklicherweise war uns sogar EINE Dusche zur Verfügung gestellt…. Unglücklicherweise funktionierte diese nicht lange. Aber durch grandiose “Duschtechnik-Kenntnisse” von Christoph konnte sie wieder in Gang gesetzt werden
.
Und dann war auch schon der 31.12. , wo wir am Nachmittag am Silvestergottesdienst teilnahmen. Später stellten wir unter der Aufsicht unserer Küchenfee ein riesiges Buffet auf die Beine und schmückten, was das Zeug hielt. So starteten wir dann mit Witz und guter Laune in die letzten Stunden des alten Jahres – mit Sketchen, Spielen und Wetten … da amüsierten sich wirklich alle.
Die letzte Stunde des Jahres 2010 verbrachten wir mit einem Jahresrückblick für jeden persönlich und schickten Kerzengebete gen Himmel. Damit bedankten wir uns bei unserem Vati für das gesamte letzte Jahr.
Mitternacht ließen wir es dann wortwörtlich „krachen“ und verabschiedeten das alte, aber begrüßten vor allem das neue Jahr gebürtig.
Nach einer doch etwas kürzeren Nacht starteten wir dann nach unserer Morgendlichen Stärkung zur Operation: „Aufräumen und Zusammenpacken“
Nach einem gemeinsamen Abschluss trennten sich dann unsere Wege und wir ließen das Jahr 2010 komplett hinter uns zurück. Aber wir schauten mit neuer Energie, gestärktem, wieder gefundenem oder neu gewonnenem Glauben in das Jahr 2011, in welches jeder ganz persönliche Dinge dieser Rüstzeit mitnimmt.
Herzlich Willkommen 2011 !!!
Alle Fotos findet ihr in der Bildergalerie.
… mit diesen zarten Trompetenklängen, die wohl jedem mehr als bekannt sind, begrüßte der Posaunenchor die großen und kleinen Menschen, die sich am 27. 11. 2010 zum alljährlichen Adventsjugendgottesdienst in der Maria-und-Martha-Kirche Bautzen versammelt hatten.
Ja, es ist wieder so weit: Die Adventszeit ist da, das neue Kirchenjahr beginnt und der Schnee fällt in Massen. Es sollte also auch der letzte Zweifler davon überzeugt sein, dass wir uns auf den bevorstehenden Geburtstag unseres HERRN freuen dürfen! Entgegen aller Erwartungen fanden viele Mutige trotz der Kälte und den glatten Straßen pünktlich um 16 Uhr einen Platz in der warmen Kirche und bildeten eine bunte Menge aus jungen, ganz jungen und nicht mehr so jungen Kindern Gottes.
Nach dem Startschuss durch Wolfram jagte auch schon ein Höhepunkt den nächsten: Die Sohlander Band “WegPunkt” bereicherte den Gottesdienst mit ihrem bunten Programm aus verschiedensten Lobpreis- und Worship-Songs. Es gab wohl keinen unter uns, der nicht dazu beitrug, seine Stimme gemeinsam mit den Musikern erklingen zu lassen und die Kirche so mit geballter Lobpreisenergie zu füllen.
Die Frage, ob denn immer alles perfekt sein muss beziehungsweise überhaupt sein kann, stellte das kurze, aber eindrucksvolle Anspiel von Anne, Sunny und Mike dar. Zwar gaben sie einige Denkanstöße, die Frage konnte jedoch jeder für sich selbst beantworten – denn mit Sicherheit haben sich viele wiedererkannt… Dann war es so weit: die Predigt von Lutz Scheufler stand bevor.
Weihnachten – was ist das eigentlich?
Wer weiß, warum wir dieses große Event des Kirchenjahres überhaupt feiern?
Warumhören und sehen wir in der Weihnachtszeit mehr vom Weihnachtsmann als von dem eigentlichen Geburtstagskind.
Und warum bekommen wir Geschenke, obwohl wir dochdiejenigen sind, um die es am wenigsten geht?
Lutz gab uns viele Antworten und zeigte, dass es nicht mehr selbstverständlich ist zu wissen, dass wir nicht feiern, weil ein alter Mann mit Rauschebart teure Dinge in die Schornsteine schiebt.
Aber unter uns gab es einen Mann, für den dieser Nachmittag nicht „nur“ ein Gottesdienstbesuch, sondern der offizielle Start in einen neuen Lebensabschnitt war:
Gemeinsam mit seiner Frau Franziska wird er die gemeindepädagogische Arbeit in den Gemeinden Baruth, Gröditz und Weißenberg-Kotitz leiten. Nach einer kurzen, aber aufschlussreichen “Wir-stellen-dir-Fragen-damit-wir-dich-kennenlernen-Runde”, wurde Christoph dann von unserem (ebenfalls noch frisch ins Amt eingetretenem) Superintendenten Werner Waltsgott eingesegnet.
An dieser Stelle ein Herzliches Willkommen an euch alle drei!
Und dann war der Nachmittag auch schon fast vorbei. Das in den JGs gesammelte Jugenddankopfer, das dieses Jahr neben der Unterstützung der Jugendarbeit im Kirchenbezirk und auf landesweiter Ebene einer Therapiestation für behinderte Kinder in Beit Jala / Palästina helfen wird, abgegeben.
Der Gottesdienst endete mit einer Keks-und-Kerzen-Tauschbörse, die als vorweihnachtlicher Bote einen leuchtenden Gruß innerhalb der Jgs verbreiten soll. Im Anschluss blieben die meisten noch etwas länger und führten längere Gespräche, trafen alte Bekannte wieder oder schlossen neue Bekanntschaften.
Besser hätte der Start in die Adventszeit (auch, wenn es erst November war…) wirklich nicht
verlaufen können!
… doch davon wussten die meisten Kids – die fast täglich zur „Offenen Tür“ im TiK ein- und ausgehen – noch nichts, als sie feststellen mussten, dass sich in der ihnen so bekannten großen Halle plötzlich eine Bühne breit gemacht hatte … Und überhaupt: was wollen auf einmal die ganzen neuen Leute hier? Ganz klar: Spaß haben und dabei, im wahrsten Sinne des Wortes, was von Gott und der Welt erzählen.
Jesus, wer war das gleich noch mal? – Naja, aber das mit dem Spaß klang gut!
Und für den war auf jedem Fall gesorgt. So eine Slackline ist schon eine wacklige Angelegenheit und beim Selbstverteidigungskurs konnte es auch mal knallhart zur Sache gehen. Weniger Gutkoordinierte hatten die Gelegenheit ihre Kreativität an Styroporplatten auszuleben. Für wen das alles nichts war, der konnte sich bei einer Partie Megakicker auspowern, oder sich beim „SingStar“ auf der großen Leinwand den Frust von der Seele trällern!
Gegen 19 Uhr war es dann jedes Mal so weit… das Licht wurde gedimmt, damit die bis dahin noch unbekannte Band „Shine Your Light“ ihr Licht leuchten lassen konnte. Mit „Awesome God“ stimmten sie die Abende mit coolen Anspielen, lustigen Aktionen und genialen Messages ein. Für jeden Abend gewann Jesus Jugendliche aus unserer Jugendarbeit als Sprachrohr, um sich der hellhörigen und weniger hellhörigen Menge als unendlich liebender Gott vorzustellen und verstehen zu geben, was Phase ist.
Nun gab es auch die Gelegenheit das eigene Leben in seine schützenden Hände zu geben. „Komm zum Kreuz“, war das gesungene Gebet und ein verheißungsvoller Aufruf.
Großes Finale der MY WEEK bildete der Jugend- und Konfirmandentag, am Samstag.
Pfarrer Pilz predigte und segnete zum Jugendgottesdienst in einer gefüllter Halle, bevor es mit Kaffee, Kuchen und coolen Workshops weiterging. Mit einer Ausnahme hat jedoch alles mal ein Ende. Aber wer sagt, dass das nicht noch mal richtig reinhauen darf? „Lightguide“ ließen es am Abend mit ihrem Konzert noch einmal richtig krachen und die Menge aufleben, bevor diese dann wenige Stunden später sicherlich erschöpft in ihren Kissen landete.
„Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan …“ und wer das leugnet, ist selber Schuld!