Nun ist es leider endgültig. Das Visum für den Aufenthalt von Christhuraja kann nicht gewährt werden.
Der Generalkonsul der Deutschen Botschaft in Chennai teilte mir mit, dass die Ablehnungsgründe in der Person des Bewerbers liegen. Zu jedem Visumsantrag wird ein mündliches Interview geführt. Aus diesem Gespräch haben der Generalkonsul und eine weitere erfahrene Mitarbeiterin der Botschaft den Eindruck gewonnen, das «die Verwurzelung im Heimatland durch Familie und Beruf» nicht gegeben ist. Sie schlagen uns vor; einen anderen Praktikanten einzuladen. Genauere Informationen sind aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Wir werden uns aber um eine Vollmacht bemühen, um die genauen Gründe zu erfahren.
Die Deutsche Botschaft sieht also die Gefahr, dass Christhuraja nicht wieder nach Indien zurückkehrt. Die Gefahr kann man natürlich nicht völlig ausschließen, aber ich halte die Befürchtungen in unserem Fall für völlig abwegig. Natürlich ist es etwas Besonderes für einen jungen Menschen aus dem Ziegenbalg Spirual Center aus Tranquebar, nach Deutschland eingeladen zu werden, jedoch lieben die jungen Leute ihr Land, ihre Tradition und ihre Großfamilien. Nun ist es gut und richtig, dass die Visa Erteilung strengen Regularien unterworfen ist, jedoch höre ich zwischen den Zeilen den Vorwurf, das ein junger Mann die kirchlichen Verbindungen nutzen will, um sich nach Europa abzusetzen. Aber bitte urteilt da selbst. Wenn Christuraja ein erfolgreiches IT Studium abgeschlossen hätte, würde ihm natürlich sofort ein Aufenthalt von 5 Jahren genehmigt.
Ihr merkt aus diesen Zeilen meine Enttäuschung, aber sicherlich noch mehr enttäuscht und sehr traurig ist Christuraja und die «Junge Gemeinde» des Ziegenbalg Spritual Center. Wie die jungen Leute sich gegenseitig geholfen haben und im Gebet füreinander eingestanden haben, das ist schon recht außergewöhnlich.
Sicherlich fragt ihr Euch, wie es jetzt weiter geht. Das kann ich Euch leider auch noch nicht sagen. Da die jungen Leute gute Sprachkenntnisse in Englisch aufweisen müssen (Ablehnungsgrund Jugendbegegnung 2008) und noch nicht verheiratet sind, wird das Problem der «mangelnden Verwurzelung im Heimatland» immer stehen.
Dafür müssen wir eine grundlegende Lösung finden. Wir werden mit der Indienreferentin des Leipziger Missionswerkes Ute Penzel (die gerade in Indien zu einer Dienstreise unterwegs ist und die hoffentlich vor Ort gleich einige Dinge klären kann) und den Vertretern der Ev. Kirche in Deutschland bei der Bundesregierung versuchen, die Dinge einmal grundlegend zu klären.
Auf jeden Fall geht die Partnerschaft weiter und es werden 8 junge Leute aus unserer Jugendarbeit vom 07.02. – 01.03.2009 nach Tranquebar aufbrechen. Ein Visumproblem wird es bei dieser Reise sicherlich nicht geben.
Einen weiteren (und kürzeren) Artikel zum Thema gibt es auf der Internetseite unserer Landeskirche.
Die Oßlinger um Ronny Lautsch und Jan Michel haben die Sachsenmeisterschaft im Volleyball der Evangelischen Jugend für Hobby-Mix-Teams gewonnen.
Auf Michas Volleyball Seite findet ihr alle Ergebnisse, Bilder und einen Bericht zum Turnier.
Um euch auf den Laufenden zu halten möchte ich zwei E-Mails veröffentlichen, die Dirk in den Letzten Tagen verschickt hat.
Die erste ist vom Christhu Raja über sein Interview bei der deutschen Botschaft in Indien (in Englisch):
Dear Dirk
Today by God’s Grace I have attended the Interview, its very formal and all they asked more about the program which I am going to be part of it in Germany.
Its went on well, I hope this time surely I will get Visa, any how without God’s grace we cann’t do anything. still and for ever I am depending upon God.
Thanks for your prayers and continue to pray for me.
We will meet in Germany.with love,
Christhu Raja.
Die zweit (in Deutsch) stammt vom Dirk:
Liebe Freunde der Jugendarbeit,
einige von Euch nehmen sehr starken Anteil daran, wie es mit der Visumserteilung von Christhururaja aussieht. Deshalb einige Infos in Kürze:
Nachdem der Ursprungsflug für den 6. Sept. vorgesehen war, haben wir den Flug auf den 17. Sept. umgebucht, danach auf den 14. Oktober und schließlich auf den heutigen 17. Oktober 2008. Das Visum wurde im Sept. abgelehnt – Christhururaja kehrte nach Tranquebar zurück und versuchte in den vergangenen Wochen, einen zweiten Visumsantrag zu stellen. Am Montag fand sein Interview in der Deutschen Botschaft in Chennai statt, dann wollte er gestern seinen Pass abholen – doch vergeblich! Der Pass war nicht da – was auch immer das bedeutet. Ohne Pass kein Flug. Christhururaja ist natürlich sehr traurig – aber das unbefriedigendste an dieser Situation ist, dass wir von der Deutschen Botschaft keinerlei Information erhalten. Bei mehreren Versuchen meinerseits, die Deutsche Botschaft in Indien zu erreichen, habe ich keinerlei Auskünfte erhalten. Alle Interventionsversuche sind bisher ins Leere gelaufen.Die Ausländerbehörde unseres Landkreises, die wir versucht haben einzuschalten, hat sich bisher noch nicht wieder gemeldet. Große Unterstützung erfahren wir von der Sächsischen Ausländerbeauftragten und deren Büroleiterin Frau Krebs. Durch einen großen Presseartikel in der Sächsischen Zeitung am Montag, 15. 9. 08 und einen Fernsehbericht im MDR – gesendet am Montag, 6. 10. 08 – und Zeitungsberichte beim Evangelischen Pressedienst und im Sonntag – der Wochenzeitung unserer Landeskirche – ist der Fall nun in der Öffentlichkeit recht bekannt.
Nun haben wir einen wirklich allerletzten Versuch unternommen und einen Flug für Samstag, 25. Okt. 2008 gebucht. Wenn das nicht klappt, wird es in diesem Jahr nichts mehr werden.
Vielen Dank für all Eure Unterstützung und Anteilnahme
In Jesus verbunden
Euer Dirk Möller
Kamenz/Limbach-Oberfrohna
Vom 2. bis 5. Oktober 2008 fand in Limbach-Oberfrohna das nunmehr dritte Youth-Camp der Evangelischen Jugendarbeit Kamenz (EJA) statt. 120 Teens und über 40 größtenteils ehrenamtliche Mitarbeiter fanden sich zu diesem Event zusammen.
Das Konfi-Camp entstand 2006 durch eine Idee von Jugendwart Dirk Möller. „Wir wollten den Konfirmanden zeigen, dass man Glaube lebendig erleben kann.“, so Möller. Nach einiger Planung war es dann auch Ende September soweit: das erste Youthcamp wurde eröffnet.
Als roter Faden des diesjährigen Camps diente der „Geheimcode“ Yo 3:16 (Johannes 3, Vers 16). Der Code wurde an jedem der vier Tage weiter entschlüsselt und der Inhalt des Verses lebensnah an die Jugendlichen weitergegeben.
Aber der geistliche Input war nur ein Teil des Tagesablaufs. Nach dem Aufstehen und einem reichlichen Frühstück begann jeder Tag mit der Power Hour. Nachdem die Band unter Leitung von Conny Lück und Matthias Dobutowitsch die Jugendlichen mit rockiger Lobpreismusik eingestimmt hatte, wurden die Teens von einem Anspielteam in einer neuen Folge einer selbsterdachten Soap auf die Andacht vorbereitet. Danach wurde der Code weiter aufgeschlüsselt. Anschließend konnte in zuvor eingeteilten Kleingruppen über das Thema des Tages diskutiert werden und die Jugendlichen konnten ihre Fragen und Gedanken mit ihren Gruppenleitern, den „Bürgermeistern“, besprechen. Auch eine Tagesaufgabe wurde hier gelöst.
Nach dem Mittagessen wurde eine Vielzahl von Workshops angeboten. Die Teens konnten sich kreativ betätigen, ob beim Tanzen oder Chorsingen, aber auch sportliches wie Fußball und theoretische Kurse lieferten gute Möglichkeiten den Nachmittag sinnvoll und interessant zu gestalten. Nach dem Abendessen wurde das Tagesthema im Happening zum Abschluss gebracht, die Kleingruppen präsentierten ihre Lösung der Tagesaufgabe und auch die Band rockte wieder los. Die Night Session war der gemeinsame Abschluss des Tages etwa beim Film anschauen, bevor der Abend in den Kleingruppen ausklang. Ab Mitternacht galt dann Nachtruhe und die Nachtwächter passten gut auf, dass diese auch eingehalten wurde.
Natürlich durfte auch das obligatorische Fußballspiel der Teilnehmer gegen die Mitarbeiter nicht fehlen und zum dritten Mal in Folge gewannen die Mitarbeiter den begehrten Pokal. Ein besonderes Highlight stellte der Abschlussabend dar. Die Moderatoren führten durch einen bunten Abend, an dem unter Anderem die Ergebnisse der Workshops vorgeführt wurden. Im Anschluss bestand für die Jugendlichen die Möglichkeit sich von einem Mitarbeiter ihrer Wahl segnen zu lassen. Der Abend würde vielen in guter Erinnerung bleiben.
Am Sonntagnachmittag fand dann in der überfüllten Kirche in Großgrabe der Abschluss-Gottesdienst des Youthcamps statt. Das Youthcamp war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis und wir danken Gott für diese gesegnete Zeit.
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Es ist möglich mehrere Weblogs auf dem Server zu installieren. Ein Beispiel ist das des FSJlers bzw. der FSJlerin.
Diese funktion ist für folgende Projekte gedacht:
Wer Interesse hat meldet sich bitte bei uns: webmaster[at]eja-online.de
Unsere Jugendrüstzeit ging diesen Sommer auf einen Zeltplatz ans Meer nach Frankreich.
Um unserem Rüstzeitmotto gerecht zu werden, haben wir uns wirklich 14 Tage lang von französischem Baguette ernährt.
Ich staune dass wir nicht als solche nach Hause gefahren sind.
Nach einer langen unbequemen Busfahrt haben sich viele von uns nur noch auf eine ruhige Nacht in ihren Zelten gefreut. Diese blieb uns jedoch verwehrt, da sich ein heftiges Gewitter über unserem Zeltplatz entlud und alles überflutete.
Toller Start, oder? Doch unser extra gegründeter „Flutopferverein” leistete hervorragende Arbeit und auch die Sonne ließ uns nicht im Stich… so konnten wir alles trocknen und die Rüstzeit konnte starten.
Sommer, Sonne, Strand und Meer, was wollten wir mehr?
Jeden morgen redeten wir in unseren Kleingruppen erstmal „Klartext”. Dies war unsere Stille Zeit in der wir uns mit Texten aus dem Markusevangelium beschäftigten. Gestärkt durch ein leckeres Frühstück ging es dann zum „Wortwechsel”, unserer Bibelarbeitszeit. Spannende Themen wie „Lebe im Sieg”, „Heiliger Geist”, „Heilt Gott auch heute noch?” und anderes erwarteten uns.
Doch nach soviel Auftanken für Geist uns Seele, sollte unser Körper ja nicht zu kurz kommen. Diejenigen von uns, die sich nicht jeden Tag in die Fluten des Atlantiks stürzten, hatten die Möglichkeit zu allerlei Workshops. Von Spielnachmittagen, über Tanzangebote, Sportangebote, Fahrradtouren, Diskussionsrunden und allerlei Kreativem ist mir am eindrücklichsten unser Bodypainting-WS in Erinnerung geblieben.
Ein großes Highlight war auch das Volleyballturnier: Mitarbeiter gegen Teilnehmer. Leider musste sich das Mitarbeiterteam knapp geschlagen geben.
Um aus dem Camp auch mal raus zu kommen, machten wir einen Tagesausflug nach Bordeaux. Dort hatten wir die Möglichkeit allerlei zu Shoppen, uns die Stadt anzuschauen oder auch einfach nur zu entspannen.
Auch sonst war es im Camp nicht langweilig… wir wandelten auf den Spuren von mysteriösen „Nutelladieben” und „Bankräubern”. Die einen schafften es, dass wir mehrere Tage zum Frühstück nichts Süßes zu essen hatten, die anderen schafften es sogar, dass wir unser Frühstück auf Isomatten im Sand einnehmen mussten. Doch die meisten von uns nahmen den Ausflug in die japanische Esskultur sehr gelassen hin.
Mit einer genialen Strandparty, Lobpreisabenden und einem fetzigen Abschlussabend machten wir unser Rüstzeitfeeling perfekt.
Weitere Fotos findet ihr in der Frankreich-Bilder-Gallerie.
Dieser Beirag ist zwar etwas älter, da aber nichts angekommen ist rücke ich ihn wieder etwas nach oben. Zusätzlich zu dem Wunsch nach Bildern geht gerade eine Liste rum (ich hoffe von Dirk aus), in der nach Informationen zu den JGs gefragt wird. Beteiligt euch bitte rasch wenn sie bei euch ankommt.
Hallo, wir brauchen Bilder von den Jungen Gemeinden! Auch diese Seite soll neu gemacht werden und viele Fotos sind älter als vier Jahre. Bitte meldet euch, sonst werdet ihr von Norman und mir gemalt …
Wie ihr vielleicht schon wisst, oder auch noch nicht, bin ich seit 1. September „die Neue”, die ab sofort mit Dirk unterwegs ist und euch andauernd nach euren Namen fragt bzw. fragen wird.
(Ich hoffe, dass ihr mir das nicht übel nehmen werdet…)
Mein Name jedenfalls ist Kristin und ich komme aus Cunewalde (das liegt in der Nähe von Bautzen). Die nächsten Wochen werde ich damit verbringen mich erstmal einzuarbeiten und eure JG´s kennen zu lernen. Im kommenden Jahr wohne ich in Höckendorf, auf dem Dammweg 2, und freue mich übrigens sehr über Besuch. Ansonsten bin ich ganz einfach übers Büro zu erreichen oder ihr könnt mir auch eine Mail an: kristin[at]eja-online.de schreiben oder ihr ruft einfach an: 01725967712.
Ich bin sehr gespannt auf das Jahr und vor allen Dingen auf die Arbeit mit und für euch.
Ab heute arbeiten wir wieder auf unseren eigentlichen Webspace bei 1&1 (bisher lag die neue Seite ja auf Normans dont-hack.de Server). An dieser Stelle wird die Seite weiter anwachsen und bei der alten Adresse wird sie dann irgendwann gelöscht werden.
Außerdem rüsten wir jetzt von WordPress auf WordPress µ um. So können wir die verschiedenen Blogs global verwalten.
Bitte habt Geduld und Verständnis, wenn die alte Seite nicht mehr richtig gepflegt wird und diese hier noch nicht ganz fertig ist.
Der Martin und ich hatten die Idee, die verschiedenen Webblogs von Leuten, die mit der EJA verbunden sind, zentral verfügbar zu machen.
Wer sich jetzt fragt, was ein Webblog ist, den lassen wir wissen, dass er gerade jetzt einen Artikel aus einem solchen liest.
Ein Webblog ist eine Art öffentliches Tagebuch, eine Internetseite wo man Freunden/Bekannten und aller Welt mitteilt, was so bei einem los ist.
Vorallen, wenn man viel Neues zu erzählen hat, weil man z.B. gerade im Ausland ist (wie Julia, Basti und bald auch ich) oder durch Eurpoa touert(e) (wie die Michi), kann das davor schützen alle Leuten, die selben Geschichten 100mal zu erzählen.
Aber auch für Leute die normal in Deutschland sind, kann der Webblog eine Platform sein, in der sie sich anderen mitteilen, wie das der Martin und die Lilli machen.
Neugierig geworden? Dann schau doch mal einfach auf die Seite Planet EJA, hier auf der EJA-Online Homepage.
Falls du selbst zur EJA gehörst und auch einen Blog hast, der noch nicht in Planet EJA drinnen ist, dann schreib uns doch einfach eine eMail an webmaster[at]eja-online.de.
Gerade hab ich mal wieder Fotos hochgeladen.
Am 14. Juni fand unser Sommer-Mitarbeiter-Kreis in Kamenz statt. Da gab es ein fettes Buffet, zur Ausnahme ein Glas Sekt und einen tollen Segnungsgottesdienst. Hier sind ein paar Bilder davon.
Letztes Wochenende feierte die EJA ihr JG Festival mit den Jungen Gemeinden in Gersdorf. Highlights waren ein Ska-Punk Konzert von Blossom, der Verleih des EJA Filmpreises und die alljährliche Sponsorenrallye. Da schwirrten sehr viele Fotografen rum. Deswegen gibt es eine Galerie vom Freitag und eine vom Samstag.
Die Videos habe ich auch hoch geladen. Leider können wir diese aus rechtlichen Gründen nur im Mitarbeiterbereich unserer Homepage veröffentlichen.