Artikel von Daniela

Website
http://knoelchi.wordpress.de

Info

» Spanien 2011 «

„Jede Zelle meines Körpers ist glücklich, jede Körperzelle fühlt sich wohl. Jede Zelle, an jeder Stelle, jede Zelle ist voll gut drauf!“ Dieses Lied singend kamen am Dienstag, den 09.August 2011 94 junge Leute in Gage am Bahnhof an. Wieso sie alle so gut drauf waren? Weil sie zwei unvergessliche Wochen in Spanien hinter sich haben!

110808_084521_dani_120

Los ging das Ganze genau zwei Wochen vorher- und zwar um 6.00Uhr früh! Nach einer 24-stündigen Busfahrt kamen wir dann total müde bei Nieselregen im Camp in Pals an. Doch der Regen blieb uns zum Glück nur wenige Stunden erhalten. Bald kam auch die Sonne heraus und brachte südländische Temperaturen mit sich, sodass es dann so richtig losgehen konnte! Schon am ersten Abend, der erstmal zum Kennenlernen diente, war abzusehen, dass es wunderbare zwei Wochen werden würden. Jeder Tag begann, wie auf jeder Rüstzeit, mit einer „Stillen Zeit“.
Weiter erfuhren wir in Bibelarbeiten, wie wir unser Leben „pimpen“ können- z.B. in Bezug auf Liebe, Freundschaft, Gebet und vieles mehr.

Nach dem Mittag gab es erstmal ein wenig Zeit zur Erholung, welche die meisten aber eher für wilde Wasserschlachten im Pool des Campingplatzes nutzten. Danach ging´s dann meistens zum ab zum Strand, um Sonne & Meer zu genießen. Für das Abendprogramm standen die verschiedensten Workshops zur Auswahl: von sportlichen Aktivitäten, wie Fußball, Volleyball oder Basketball, über die Musik bis hin zu kreativen Angeboten, wie das Kreuze-basteln oder der Theaterworkshop.

Aber auch neben den „offiziellen“ Programmpunkten wurde es ganz bestimmt nicht langweilig. Ob mit Wasserpistolen, „Jungle Speed“ oder ein paar Würfeln – der Spaß kam ganz bestimmt nicht zu kurz.

Ein besonderes Highlight war der Tagesausflug, bei welchem wir mit unserer Kleingruppe bei einer Stadtrallye für ein paar Stunden Barcelona erkunden konnten. Trotz der Wärme und den weiten Wegen hatten wir sicher alle unseren Spaß. Kurz vor der Rückfahrt ins Camp bekamen wir nochmal die Gelegenheit, Barcelona von oben bei Nacht zu sehen, was einfach genial war!
Auch das Bergfest wurde mit ein paar Strandspielen, Megretto und mächtig viel Spaß gebührend gefeiert. Außerdem gab es zwei Lobpreisabende, einen davon auch mit der Möglichkeit, sich segnen zu lassen.

110802_133413_martin-s_070

Viel zu früh war auch schon der Abschlussabend gekommen, welcher zwar nochmal richtig cool war, aber leider auch das Ende der wunderbaren Zeit einläutete.
Doch ich denke, für uns alle wird es eine wunderbare und unvergessliche Zeit mit tollen Leuten bleiben, auf der wir viele neue Menschen kennen gelernt und mit ihnen Spaß gehabt haben und vorallem auch Gott gespürt haben, wie er uns Tag für Tag auf´s Neue berührt hat.

» Volleyballturnier «

Jesus in the „Turnhouse“ Pulsnitz

Am 14.11.2010 fand wieder das traditionelle Spätherbstvolleyballturnier des Kirchenbezirkes Bautzen-Kamenz  statt. Mit „Jesus in my house“ und einer Andacht wurde das Turnier eingeleitet. Neun sportfanatischen JG-Mannschaften traten in dem Turnier gegeneinander an. Bekannte Namen, wie JG Putzkau, JG Oberlichtenau, JG Cunewalde, JG Großröhrsdorf und JG Pulsnitz waren mit am Start. Aber auch „Oldies but Goldies“, eine Mannschaft mit etwas aus dem JG-Alter herausgewachsenen Christen, stellten sich der sportlichen Herausforderung zum Sonntagnachmittag an dem Volleyballturnier teilzunehmen. JG Purschwitz trat mit weiteren zwei Mannschaften an.

Gewinner "Purschwitz"

Ohne unfairen Spielweisen, Diskussionen mit dem Schiedsrichter und Verletzungen konnte dieses schöne Turnier stattfinden, Gott sei Dank.

Spannende Spiele waren keine Ausnahme. So entschieden sich viele Sätze erst in letzter Minute und dann war die Siegesfreude um so größer.

Die Platzierungen ergeben sich wie folgt:

1. JG Purschwitz 2
2. Oldies but Goldies
3. JG Cunewalde
4. JG Purschwitz 1
5. JG Großröhrsdorf
6. JG Putzkau
7. JG Königsbrück
8. JG Oberlichtenau
9. JG Pulsnitz

Vielen Dank an die Mannschaften für das coole Turnier!

von MARLEN MESSNER

» OLMAT – “Motivation” «

Rüstzeiten, Events, JG, Gebete, Seelsorge… überall werden sie gebraucht- die Mitarbeiter! Klar, sie werden dafür bezahlt… aber um die geht’s jetzt mal nicht- es geht um unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter der Jugendarbeit im Kirchenbezirk. Bei den OberLausitzerMitArbeiterTagen in der Stern- und Losungsstadt Herrnhut ging es speziell um die Jugendmitarbeiter der Kirchenbezirke Löbau- Zittau und Bautzen- Kamenz.

DSC_3000 [800x600]Es ist ein Wochenende in dem wir als Mitarbeiter Kraft und vor allem Hilfe und Ideen tanken können (nette Leute und ne Menge Spaß ist da nur der angenehme Nebeneffekt :) ).

Es war das Wochenende vom 05.11.-07.11. An dem wir uns speziell mit dem Thema “Come together” -also Motivation auseinandersetzten. Täglich gab es frisches, leckeres, warmes und ganz wichtig satt machendes Essen.

Das ging ja schon am Freitag Abend mit der Ankunft los… doch das ganze Futter durften wir uns dann bei einer bewegungsfreudigen Vorstellungsrunde wieder abtrainieren. Zum Einstieg gehörte auch ein tiefer Blick in die einzelnen JG´s und damit zusammenhängende positive und negative Aspekte.

Samstag durften wir der Andacht/ Bibelarbeit von Christoph Wolff  lauschen und uns dazu praktisch mit Standbildern und Mutmachsätzen betätigen… also eingeschlafen ist da keiner- höchstens mal ein Fuß.  :D Nach dem Mittag gab es dann Workshops… entscheiden und überlegen war hier gefragt… von Connys “5 Säulen der Jugendarbeit” über Tobias Petzold bis bin zum “Youthcamp” war alles dabei und am Ende des Nachmittags gab es keine lehren Köpfe mehr, dafür begeisterte und motivierte Gesichter!

Am Abend dann durften wir ein Highlight erleben- das hat nicht jeder!

DSC_3099 [800x600]ZwischenFall spielte für uns ein “kleines” Konzert…

Als Abendabschluss gaben wir unsere Gebetsanliegen in der Herrnhuter Kirche zum Vater… Lobpreis, Rüstzeiten, JG´s, Haupt- und Ehrenamtliche… was und so auf dem Herzen lag…

Sonntag fiel ja nun das aufstehen etwas schwerer (ob das nun an der kurzen Nacht eines manchen oder dem Wissen, dass das Wochenende bald vorbei sei lag, weiß nur jeder selbst :)   ) … jedoch waren wir zum Gottesdienst – mit Abendmahl und den vorherigen Konventen  alle alle alle wieder fit und lauschten der Predigt von Thomas Markert.

Der Abschied fiel schwer danach… doch gingen wir mit dem Wissen in den Alltag, dass Gott bei uns ist, wir “frisch auftanken” konnten und nun wieder besser wissen, mit schwierigen Fragen und Situationen umzugehen.

Da kann man nur Danke sagen, dass so etwas möglich zu machen ist!!

von SANDRA BARTHEL

» Regionalkirchentag in Kamenz «

Sonntag, 20.06.2010… morgens halb zehn in Kamenz auf dem Marktplatz… einer dieser seltenen Momente, in denen es sogar mir die Sprache verschlug :) Eine riesige Bühne und ca. 1000 weiße Stühle zierten den Marktplatz, wuselnde und neugierige Menschen, letzte Absprachen und Vorbereitungen wurden getroffen… und dann startete er durch… der Regionalkirchentag in Kamenz. Eine “kleine” Feier zur Zusammenlegung der Kirchenbezirke Bautzen und Kamenz.

Halb elf gings los mit 5 verschiedenen Gottesdiensten (Jazzgottesdienst, Kindergottesdienst, Fröhlicher Wecker, Traditioneller Gottesdienst)  in der ganzen Stadt verteilt. Auf dem Markt begrüßte uns das Prismateam aus Großgrabe mit einem Jugendgottesdienst und dem zur Zeit wohl bekanntestem Ohrwurm “Satallite”, diesmal gesungen von der Prisma-Band. Das besondere an diesem Gottesdienst war die Einsegnung unseres neuen Bezirksjugendwartes Wolfram Alber. Gemeinsam mit seinen beiden Kolleginnen leitet er nun schon seit März die Geschicke der Jugendarbeit im Kirchenbezirk und betreut einen großen Stab an ehrenamtlichen Mitarbeitern aus Bautzen und Kamenz. Gottes Segen auch von uns, für dein neues Amt.

Nach einer für mich sehr sehr kurzen Mittagspause ging es gleich weiter zum nächsten Höhepunkt des Tages: die Sponsorenralley! Diesmal traten Jung und Alt gemeinsam in die Pedale für den guten Zweck. Gesammelt wurde für das bautznener Tansania-Projekt, das kamenzer Ohrenburg-Projekt und die FsJ-Stellen in der Jugendarbeit im Kirchenbezirk. Neben Hauptamtlichen wie Sup. Pappai, Pfarrer Schlotterbeck und Madlen Christoph, traten auch viele Jugendliche aus BZ und KM in die Pedale.

Um genau zu sein… wurden auf  431, 62 km insgesamt 8592,91 EUR erstrampelt. Das meiste Geld erradelte das Tandem mit Superintendenten Reinhard Pappai und Landrat Michael Harig.  Die meisten Kilometer legte Mario Graff mit 32km zurück.

Für uns Mitarbeiter hieß es eine Stunde lang, Runden zählen, Getränke austeilen und anfeuern, anfeuern, anfeuern.  13.30 Uhr bogen unsere Athleten auf die Zielgerade Richtung Markt ein und wurden mit tosendem Applaus empfangen. Geschafft… nun noch schnell frisch machen, kurz Kräfte sammeln und schon ging es weiter:
Abschluss-Festgottesdienst mit ca. 1500 Leuten. Superintendent Pappai  nun nicht mehr im Sportoutfit, sondern im Talar. Thema des Tages und natürlich auch des Gottesdienstes war “Bautzner Senf trifft Kamenzer Würtchen”.  Da das Kamenzer Rathaus – inklusive Standesamt – direkt nebenan war, warum nicht spontan eine Hochzeit vollziehen??! Und so heiratete das Kamenzer Würtchen SYMBOLISCH den Bautzner Senf. Und da zu einer solchen Feierlichkeit nunmal auch Geschenke und Festaktivitäten wie ein Tanz gehören, präsentierten uns die Mädels von der Ev. Mittelschule Oßling den Tanz “Jump”, den sie unter Leitung von Conny Lück einstudiert hatten.

Und so fand gegen 16 Uhr der Trubel im Kamenzer Stadtkern ein Ende. Eine gelungene Kirchentagsmeile, tolle Gottesdienste und eine sportliche Sponsi… DANKE an alle Beteiligten!


Noch mehr Fotos findet ihr in der Bildergalerie.

» Ho, ho, ho… auch in Kamenz da ging ich umher! «

Darf ich mich vorstellen: ich bin der Weihnachtsmann. Nun hab ich wirklich schon viele Winter aufm Buckel und bin auch schon weit in der Welt herumgereist, doch diese besondere Einladung übertraf wirklich alles! Eines Samstag morgens klingelte mein Telefon und am anderen Ende war irgendso eine wichtige Person aus der kirchlichen Jugendarbeit, die mich mit diddlmaus-ähnlicher Stimme bat, ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter mal so richtig aufzumischen. Das war schon ein wenig komisch, Weihnachten sollte doch eigentlich besinnlich sein… egal, ich machte mich auf nach Kamenz, das würde bestimmt sehr sehr lustig werden.

Da Rudolph gerade beschäftigt war, entschloss ich mich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Lieber ein bisschen eher starten, dachte ich, nicht das ich noch zu spät komme. Falsch gedacht… schon am Nachmittag erreichte ich mein Ziel. So hatte ich wenigsten die Gelegenheit, diese komische Meute noch ein wenig zu beobachten. Ich hatte mich gerade in der Garderobe versteckt, als auch schon die ersten um die Ecke kamen. Lauthals vielen sich alle in die Arme, schrien nach Kaffee und Plätzchen, redeten durcheinander… ja die schienen sich wirklich zu mögen und ne Menge Spaß gemeinsam zu haben.

2009-12_weihnachtsmak__01

Doch plötzlich wurde es ganz still… Gitarrensaiten wurden gestimmt, der 2009-12_weihnachtsmak__13Beamer angeschalten: Lobpreiszeit. So etwas hatte ich noch nie erlebt, das war wirklich faszinierend. Viele waren so vertieft, dass sie auch das herumlaufende Kind nicht störte, welches fast die Leinwand zum Einsturz brachte oder die gerissene Gitarrensaite. Ein wunderschöner Einstieg in den gemeinsamen Nachmittag. Gott als Mittelpunkt, Lobpreis und eine kleine Andacht.

Und danach gabs auch für mich noch spannende Dinge zu sehen. Es war eine 2009-12_weihnachtsmak__23 Bilderpräsentation vorbereitet worden und die Leute und ich durften erleben, was sich 2009 in der EJA so alles ereignet hatte. Oje, und dabei hätte ich fast vergessen mich startklar zu machen… es folgte noch eine kleine Dankesrede an alle. Der Schlussapplaus war mein Zeichen. Ok es ging los…

Ein bisschen aufgeregt war ich schon… doch ich hatte mir sehr lustige Sachen ausgedacht, es sollte ja schließlich mal was anderes werden. Von wegen Liedchen singen und Gedicht auf sagen… junge Leute sind ja kreativ :)

Und um ihr Geschenk zu bekommen mussten sie Liegestütze, Sit-Ups und Selbstverteidigung beherrschen; ich machte mit ihnen ein bisschen Ehetraining (Argumentation, Flieger basteln) und auch häusliche Fähigkeiten wie Servietten falten und Teetassen-Wettrennen wurden getestet. Witze erzählen konnten sie leider nicht so gut, dafür gaben sie hervorragende lebendige Bücherständer ab.  Auch ihre afrikanischen Städtekenntnisse, sowie das Abfragen von Bibelstellen brachten sie ihrem Ziel ein Geschenk zu bekommen, nicht sonderlich nahe. Dafür eine gut argumentierte Apple-Windows-Debatte umso mehr. ich muss sagen, sie haben sich alle ganz tapfer geschlagen… und waren sogar für eine Überraschung gut… auch ich, der Weihnachtsmann, durfte mir ein Geschenk verdienen. Da mein 2009-12_weihnachtsmak__28Geschenkesack ja nun leer war, was bot sich da besser an als Sackhüpfen??? Gesagt, getan… welch ein Gaudi!

Zum Dank wurde ich noch zum gemütlichen Racletteabend eingeladen und bei viel lecker Essen und tollen Gesprächen ließ ich den Abend mit diesen außergewöhnlichen Menschen ausklingen. Ja, daran werde ich mich noch eine Weile erinnern… Rudolph war ganz neidisch, dass er keine Zeit hatte, mitzukommen.

Natürlich habe ich alles genauestens dokomenteiren lassen: schaut hier!

» Ein kleines Dankeschön… «

… gab es letztes Jahr wieder für alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter aus ganz Sachsen: Der Ehrenamtlichentag fand auch diesmal wieder im St.Benno-Gymnasium in Dresden statt.

Am 10.10.09 um 10Uhr ging es los mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit Lobpreis, einem kleinen Impuls und der Vorstellung aller Kirchenbezirke, damit auch jeder wusste, wer so alles aus Sachsen dawar! Begrüßen sollten wir uns alle mit einem mitgebrachten Bibelspruch… leider war das uns Kamenzern ein klein wenig entfallen, sodass wir improvisieren mussten. Doch wozu hat man denn Hauptamtliche Mitarbeiter? Gerade erst seit ein paar Tagen im Dienst half uns Madlen großzügig aus der Patsche und der Tag war gerettet.

Ganz schön mutig von ihr, oder?! :) Aber das war auch gut so und vorallem beispielhaft, denn das Motto des Tages war “Mut”. Mehr darüber konnten wir in diversen Workshops erfahren: “Mut zur Veränderung”, “Mut zum Gebet”, Caipoeira, Theaterkurs… es war nicht langweilig und für jeden etwas dabei.

2009-10_ehrenamtlichentag__05 Am nachmittag konnten wir uns bei Kaffee und Kuchen ein wenig auf dem “Markt der Möglichkeiten” umsehen. Am meistens hat mich das Riesen-Jenga der Pfadfindertruppe fasziniert und ich habe auch fleißige Mitspieler gefunden. Nachdem der Turm zum Einsturz gebracht war, sausten  einige von uns  ein bisschen  mit dem  Rohlstuhl durch die Gegend, andere probierten diverse weitere Riesenholzspiele aus oder genossen einfach die freie zeit zum Quatschen.

2009-10_ehrenamtlichentag__07 Der Abend wurde eingeleutet mit einem großen Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche. Ein kleiner Spaziergang durch Dresden führte uns dort hin. Doch Kirche heißt ja nicht automatisch Orgelmusik… versuchen wir es zur Abwechlung doch mal mit Punk! Die Band hatte die Titelmelodie von Pippi Langstrumpf einfach mal zum Lobpreislied umgetextet und rockte damit ordentlich die Kirche. Nach ganz viel Danksagungen und einer Predigt vom Landesjugendpfarrer gings zurück ins Gymnasium, um den Höhepunkt des tages zu feiern: Der traditionelle Ehrenamtlichenball.

2009-10_ehrenamtlichentag__18 Kaum angekommen waren sämtliche Umkleideräume und Toiletten besetzt… jeder wollte sich schick machen. Ein riesengroßes Buffet wurde aufgebaut, eine Lifeband machte ihren letzten Soundcheck und der Abend konnte beginnen. Ein tolles Programm, schöne Musik, ein paar nette Tänze und viele tolle Gespräche ließen diesen abend für mich wirklich wunderschön werden. Ich denke den anderen gings genauso und es war einfach genial mal gemeinsam so richtig Party zu machen!

Noch ein paar mehr Eindrücke bekommt ihr, wenn ihr euch die Fotos anschaut! :-)

» Der etwas andere Campingplatz… «

Lust auf... Freunde, Erfolg, Liebe, Rausch, Party, Leben, Mehr... ?!

Lust auf... Freunde, Erfolg, Liebe, Rausch, Party, Leben, Mehr... ?!

Großröhrsdorf Festplatz… oder sollte ich sagen Zeltplatz? In den letzten Tagen hat sich auf dieser tristen Wiese so einiges getan: ein riesiges Festzelt, laute Musik und jedemenge geschäftiger Leute. Camping mal ganz anders… ohne Übernachten, ohne nervige Zeltnachbarn oder Anstehen an der Dusche, ohne Frühstück aus der Dose. Sondern eine Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche aus Großröhrsdorf und Umgebung.

Zelt und Bühne

Zelt und Bühne

Ab Montag, dem 07.Sept. warten wir auf DICH! Sei dabei… täglich ab 14 Uhr ist das Zelt für dich geöffnet. Lass und gemeinsam quatschen, nen Kaffee im Bistro trinken oder bei Sport und Spiel ne Menge Spaß haben. Auf dich warten viele tolle sportige, spannende Angebote und Workshops.

Kletterwand

Kletterwand

Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut… die Junge Gemeinde Großröhrsdorf, unterstützt von der Deutschen Zeltmission und Mitarbeitern der EJA möchte mit euch gemeinsam Fußball und Volleyball spielen, an der Playstation zocken, die Kletterwand ausprobieren, sowie Tischkicker und Airhocky.

Doch das ist noch lange nicht alles. Vom 07.-13.Sept. erwarten euch jeden Abend ab 18.30 Uhr Life-Musik, Games, etwas Thematisches und mehr.

Das einzige was uns jetzt noch fehlt bist DU! Du und deine Freunde! Wenn du also nächste Woche noch nichts vorhast, dann umso besser… schnapp dir deine Freunde und dann nichts wie auf nach Großröhrsdorf zum Fest”Zelt”platz!

Mehr Info´s findest du unter http://lust-ig.net

Wir freuen uns auf dich!

» Goodbye, Ade, auf Wiedersehen… «

… ich denke diese Abschiedsworte und noch viele mehr haben sie gehört und werden Kathrin und Dirk noch zu Genüge hören in der nächsten Zeit.

bodyguards

Warum? Wie viele von euch schon wissen, gehts für Familie Möller auf nach Berlin, da Dirk die Arbeitsstelle gewechselt hat. Doch so ganz still und heimlich wollten wir sie dann doch  nicht ziehen lassen… eine ordentlich, geheim geplante Abschiedsparty musste her! Dafür bot sich der Tag der Kirchenbezirkssynode an, wo die beiden offiziell verabschiedet werden sollten. Nach vielen Reden, Dankesworten und einem kleinen Rückblick auf Kathrin und Dirks Arbeit durch die Bezirksjugendkammer wurde es draußen vor der Tür plötzlich unruhig. Eine Horde von Bodygards stürmte die Synode und “entführte” das Ehepaar Möller.

dk

Durchs ganze Kirchgemeindehaus in Kamenz schallten plötzlich die Rufe von ca. 40 Jugendlichen: “Wir wolln die Möllers sehn, wir wolln die Möllers sehn, wir wolln, wir wolln, wir wolln die Möllers sehn!” Ein riesiges Empfangskommitee zum Auftakt in einen grandiosen Abend!

Nach einem gigantischen Abendbuffett waren die meistens von uns glaub ich auf einen chilligen Abend in geselliger Runde eingestellt… gemütlich quatschen, beisammen sitzen und ein wenig in Erinnerungen schwelgen. Aber hey! Es war ja eine Party.  Ein paar von uns hatten sich im Vorfeld Gedanken gemacht und ein paar Nettigkeiten für Möllers vorbereitet.

indien

Ziemlich hoher Besuch hatte sich angekündigt, dem wir eine Audienz beim abdankenden Jugenwart natürlich nicht verwehren wollten: “Bartholomäus Ziegenbalg” kam mit einer Delegation aus Indien, um sich höchst persönlich bei Kathrin und Dirk zu verabschieden. Nach einer kleinen Ansprache, in Erinnerungen schwelgen an vergangene gemeinsame Zeiten in Indien und einem Kostümwechsel der Beiden, gings mit singen, klatschen und tanzen für alle Beteiligten weiter… ein schöner Mix aus indischer und deutscher Musik!

dirkUm die gute Laune der Menge oben zu halten, hatten wir uns extra die Motivationstrainer von “Nimm Zwei” eingeladen.  “Wir sind hochmotiviert” war der Un-Spruch des abends, doch geholfen hat er auf jedenfall. Dirk ließ sich danach sogar zu einem Knigge-Anfängerkurs fürs zukünftige Großstädter hinreißen. Gesponsert durch seiner treue FsJ-lerin Kristin wurde extra eine Typberaterin eingeladen, um  seinen Kleidungsstil der Großstadt anzupassen. Schick rausgeputzt konnten sie sich nun dem eigentlichen Themawidmen: wie benehme ich mich zu Tisch?? So richtig hats auch nach dem Training noch nicht gesessen… ich glaub da muss er wohl doch noch ein wenig weiterüben. Als letzte Disziplin stand ein bisschen Rhetorik auf dem Programm. Wie sieht eine Rede vor einer Jugendgruppe aus und wie hält man eine tolle Ansprache vor lauter Anzugträgern in Berlin?! Die eingebauten Holpersteine hat er gut gemeistert, sodass die Jury alles in allem recht zufrieden mit ihm war und beschlossen hat, Möllers auf Berlin loszulassen.

Ausklang fand der Abend in einer Gebets-, Dankes- und Segensrunde. Viele wollten noch ein paar persönliche Gedanken loswerden. Im Lobpreis und Gebet fand der abend sein Ende; grandios und gelungen!

Bleibt mir nur noch zu sagen, Gottes allerreichsten Segen euch in der neuen Stadt und bei euren neuen Aufgaben. Vergesst uns nicht! Es war eine wunderbare Zeit mit euch!


Weitere und größere Bilder gibt es in unserem Fotoalbum.

» Diagnose “Weihnachtspest” «

Dies war das Motto unseres diesjährigen Adventsjugendgottesdienstes, der auch dieses Jahr wieder in Elstra stattfand.

"Diagnose Weihnachtspest"

Anspiel „Weihnachtspest”

Die Jg Reichenbach hatte ein Schauspiel zu diesem Thema vorbereitet, welches uns wirklich sehr deutlich vor Augen führte wie unsere heutige Gesellschaft Weihnachten feiert. Kommerziell, schnelllebig, hektisch… einfach krankmachend verbringen die meisten von uns ihr Vorweihnachtszeit. Man hetzt von einem Termin zum nächsten, der Chef hat auch noch eine Menge Arbeit für einen und zu allem Überdruss wartet zu Hause die Familie. Diese kann jedoch auch nur noch „meckern“ da man nicht zu Hause ist und zu wenig Zeit mit ihr verbringt. Pattsituation. In diesen Momenten sind wir nicht nur körperlich sehr angreifbar, sondern auch seelisch. Die Schauspieler konnten nur noch eines festhalten: „Weihnachtspest“

Pfarrer Christian Samraj

Doch was nun, wie komm ich da wieder raus? Wie bleibe ich auch in der besinnlichsten und friedlichsten Zeit des Jahres an Körper und Geist gesund?? Diese Frage versuchte uns Pfarrer Christian Samraj mit seiner Predigt zu beantworten. Christian ist aus der tamilischen Kirche in Tranquebar/Indien. Zur Zeit ist er an der Universität in Leipzig und schreibt seine Doktorarbeit. Es war wunderbar ihn als Prediger zu haben, denn so konnte unser neues Austauschteam von Jugendlichen, welches im Februar nach Indien aufbricht, gleich ein wenig indischen Flair schnuppern.

Doch wie bleiben wir nun gesund? Oder anders gefragt, was/wer verkörpert für euch wahre Liebe? Wir Menschen leben und lieben Beziehungen. Wenn unsere Beziehungen und Freundschaften in Ordnung sind, kann unser Leben noch so stressig verlaufen, wir haben einen Hintergrund der uns auffängt. Für Christian, für mich und für viele Millionen anderer Menschen verkörpert Jesus Christus diese wahre Liebe. Wenn ich eine Beziehung zu Ihm habe und dies pflege und gesund halte, kann mir auch in unserer stressigen und krankmachenden Adventszeit nichts passieren. Denn wir haben jemanden gefunden auf den wir uns besinnen können. Er steht fest zu uns, in jeder Lage und Situation unseres Lebens. Und auch an Weihnachten wollen wir auf Kreuz sehen, denn Geburt und Tod Jesu kann man nicht trennen. Sie sind mit einander verwoben. Weihnachten und Ostern: an diesen Tagen hat uns Gott das größte Liebesgeschenk aller Zeiten gemacht. Er hat uns sündigen Menschen seine Sohn geschenkt, damit wir frei sein können… leben können.

Tanz „Mein Jesus, meine Retter“

Diese Aussagen der Predigt wurden von den Jugendlichen mit Liedern und einem Tanz unterstrichen. „Mein Jesus, meine Retter“ getanzt, berührte sehr und lässt begreifen, dass nur Jesus der Weg zum Leben ist. Er ist unser Retter.

die Band

Auch die Band lieferte mit dem Lied „Das Jesus siegt bleibt ewig ausgemacht!“ nicht nur einen Ohrwurm, sondern auch Mut gerade in der Weihnachtszeit zusammen zustehen, gemeinsam stressige Situationen zu meistern, denn nur so werden wir frei uns Zeit zu nehmen, für die wichtigste Sache im Advent: die Ankunft von Jesus. Warten auf unseren Retter.

Eine gesegnete und besinnliche Adventszeit wünscht euch Daniela Kerber <><

» Ehrenamtlichen-Fahrt nach Danzig «

Ein Liebes Hallo an alle Leser. Mein Wenigkeit bezeichnet sich als Daniela Kerber. Ich bin ehrenamtliche Mitarbeiterin in unseren Kirchenbezirk und hatte dieses Jahr die Ehre Anfang Oktober mit unseren Landesjugendpfarrer und vielen anderen Mitarbeiten aus ganz Sachsen an die polnische Ostsee zu fahren.

Ein paar Leutchen unserer Truppe - Nachts In Danzig

Ein paar Leutchen unserer Truppe - Nachts In Danzig

Diese Fahrt war als Bildungs- und Begegnungsfahrt ausgelegt, sodass wir nicht die ganze Zeit nur am Strand spazieren waren, sondern unsere Köpfe haben rauchen lassen. Wir haben uns mit Jugend- und Teenagerarbeit in Polen beschäftigt: Wir haben uns mit Leuten von Schulen und Universiäten getroffen, die uns berichtet haben, wie diese Arbeit so aussieht. Weiterhin haben wir und auch eine ev. Gemeinde angeschaut und Einblicke erhalten wie dort “Kirchenalltag” aussieht.

Um natürlich auch ein bisschen den Touristengedanken aufzugreifen, haben wir eine Stadtführung durch Danzig gemacht, hier ein kleiner Einblick:

Haupttouristenstraße

Haupttouristenstraße

Historischer Hafenteil der Stadt

Historischer Hafenteil der Stadt

Was mich sehr beeindruckt hat, war eine alte Kirche in Danzig. Sie wies sehr eigenartige Kerzenleuchter auf, die mir sehr belustigend in Erinnerung geblieben sind. Wirklich faszinierend dagegen fand ich den Altar. Er ist aus vielen einzelnen Metallstangen zusammengebaut und sieht im ersten Moment wie eine Orgel aus. aber schaut selbst:

)

Kerzenhalter :)

Alter

Alter

Wie bereits erwähnt, waren wir eine bunte Mischung verschiedenster ehrenamtlicher Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Orten und Geminden. Was sich in nur 4 Tagen für eine Gemeinschaft entwickeln kann, war schon gigantisch. Sehr nachhaltig sind einige Bekanntschaften geblieben, das freut mich, aber was ich am genialsten in Danzig fand, war mein Erlebnis mit diversem Federvieh. Mitten auf dem Marktplatz in Danzig saß eine riesen Menge an Tauben und da entdeckte ich das Kind in mir wieder: Ich konnte mich nicht wehren… ich musste einfach mitten hindurchrennen! :)

Höhenflüge

Höhenflüge

Natürlich sind wie aus Danzig auch mal rausgekommen… wir waren auf der Marienburg. Früher war es der Sitz des “Deutschen Ordens”. Hier ein paar Eindrücke dieser riesigen Burganlage:

Marienbourg

Marienbourg

)

Burghalter und "Burgfräulein"

Am letzten Abend waren wir noch gemeinsam Essen, ein schöner Abschluss. Danach ging es mit dem Zug wieder Richtung Heimat. Ich möchte an dieser Stelle DANKE sagen. Es war ein tolles Erlebnis für mich!

» Baguette, und was (b)isst du? «

Unsere Jugendrüstzeit ging diesen Sommer auf einen Zeltplatz ans Meer nach Frankreich.

frankreich_000.jpg

Um unserem Rüstzeitmotto gerecht zu werden, haben wir uns wirklich 14 Tage lang von französischem Baguette ernährt.

Ich staune dass wir nicht als solche nach Hause gefahren sind. :-)

Nach einer langen unbequemen Busfahrt haben sich viele von uns nur noch auf eine ruhige Nacht in ihren Zelten gefreut. Diese blieb uns jedoch verwehrt, da sich ein heftiges Gewitter über unserem Zeltplatz entlud und alles überflutete.

Toller Start, oder? Doch unser extra gegründeter „Flutopferverein” leistete hervorragende Arbeit und auch die Sonne ließ uns nicht im Stich… so konnten wir alles trocknen und die Rüstzeit konnte starten.

frankreich_074.jpg

Sommer, Sonne, Strand und Meer, was wollten wir mehr?

Jeden morgen redeten wir in unseren Kleingruppen erstmal „Klartext”. Dies war unsere Stille Zeit in der wir uns mit Texten aus dem Markusevangelium beschäftigten. Gestärkt durch ein leckeres Frühstück ging es dann zum „Wortwechsel”, unserer Bibelarbeitszeit. Spannende Themen wie „Lebe im Sieg”, „Heiliger Geist”, „Heilt Gott auch heute noch?” und anderes erwarteten uns.

Doch nach soviel Auftanken für Geist uns Seele, sollte unser Körper ja nicht zu kurz kommen. Diejenigen von uns, die sich nicht jeden Tag in die Fluten des Atlantiks stürzten, hatten die Möglichkeit zu allerlei Workshops. Von Spielnachmittagen, über Tanzangebote, Sportangebote, Fahrradtouren, Diskussionsrunden und allerlei Kreativem ist mir am eindrücklichsten unser Bodypainting-WS in Erinnerung geblieben. frankreich_222.jpg Ein großes Highlight war auch das Volleyballturnier: Mitarbeiter gegen Teilnehmer. Leider musste sich das Mitarbeiterteam knapp geschlagen geben.

Um aus dem Camp auch mal raus zu kommen, machten wir einen Tagesausflug nach Bordeaux. Dort hatten wir die Möglichkeit allerlei zu Shoppen, uns die Stadt anzuschauen oder auch einfach nur zu entspannen.

Auch sonst war es im Camp nicht langweilig… wir wandelten auf den Spuren von mysteriösen „Nutelladieben” und „Bankräubern”. Die einen schafften es, dass wir mehrere Tage zum Frühstück nichts Süßes zu essen hatten, die anderen schafften es sogar, dass wir unser Frühstück auf Isomatten im Sand einnehmen mussten. Doch die meisten von uns nahmen den Ausflug in die japanische Esskultur sehr gelassen hin.

Mit einer genialen Strandparty, Lobpreisabenden und einem fetzigen Abschlussabend machten wir unser Rüstzeitfeeling perfekt.


Weitere Fotos findet ihr in der Frankreich-Bilder-Gallerie.

 
© 2008-2012 bei der Evangelischen Jugendarbeit im Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz