Andacht Juni

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Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt. Hebr 13,2
Was ist Gastfreundschaft?
Der Duden beschreibt es als die Eigenschaft, dass man bereitwillig Gäste bei sich aufnimmt und sie zuvorkommend behandelt.
Kennt ihr dieses Gefühl, bei Menschen zu Hause zu sein, bei denen man sich einfach wohl fühlt? Bei denen das „fühl dich wie zu Hause“ von Herzen kommt und wirklich eine Wohltat ist? Gerade jetzt, wenn die Reisesaison wieder beginnt, können wir das erleben.
Gastfreundschaft ist ein Geschenk und eine Gabe. Und jeder ist dazu aufgerufen. Nun ist das schwierig, wenn man noch bei seinen Eltern wohnt und nicht frei darüber verfügen kann, wer bei einem ein und aus geht. Dennoch gilt genauso der Grundsatz: „Was ihr getan habt einem meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan.“
Bei Jesus ist jeder willkommen und weil wir Gottes Ebenbilder sind, sind wir genauso dazu aufgerufen, Menschen mit Freundlichkeit und „zuvorkommend“ zu begegnen. Wie genau das aussieht? Ich glaube, es sind die kleinen Gesten, die zeigen: „Du bist wertvoll – du bist geliebt!“. Da ist das Lächeln an einem trüben Morgen. Das Angebot, Nachhilfe zu geben. Der Kaffee, den man seinen Eltern am Sonntagmorgen kocht. All das schärft einem den Blick für das Gute, das man den Menschen in seiner Umgebung tun kann.
Und das uns übt, Menschen in ein paar Jahren im eigenen Heim immer eine offene Tür und ein offenes Ohr zu schenken.

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