» Ein langer Fußmarsch: Die KARO 2012 «

Die traditionelle Karsamstagosternachtswanderung fand dieses Jahr am 7./8. April bei extremstem Aprilwetter statt. Schnee, Wind und frischkühle Luft, aber zu Anfang auch die Sonne begleiteten uns auf dem Weg. Ausgestaltet von der örtlichen JG und moderiert von Josias Kaiser, Marianne Schulze und Manuel Simon starteten wir 18 Uhr in der Kirche zu Großröhrsdorf. Unser Weg führte durch die Massenei, wo wir gemeinsam mit Toralf Walz Abendmahl feierten, nach Großhartau, wo uns die JG Oberlichtenau mit einem unerwarteten Anspiel mitten unter uns und einer tollen Predigt überraschte. Die nächste Station in Frankenthal gestaltete die JG Pulsnitz mit einem Anspiel und danach ging es nach Bretnig, wo uns die JG Königsbrück die Todesstunden Jesu sehr eindrücklich nahe brachte. Direkt danach gab es eine Suppe, die nicht nur schmeckte, sondern auch wärmte, da es sehr kalt geworden war. Schon weit über 2 Uhr kamen wir dann wieder in Großröhrsdorf an, dort hielt uns Toralf Walz die Auferstehungspredigt. Mit tollem Lobpreis, der uns auch über die Stationen begleitet hat, schlossen wir diese KARO ab. Trotz des Wetters war es eine sehr bewegende und tolle Zeit. Dank gilt all denen, die das alles vorbereitet haben und besonders GOTT!

Wenn jemand noch die Bilder der KARO plus Text/Liedheft haben wil, kann er Sie hier gern herunterladen.

Karo Material 2012
Karo Material 2012
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» Mai bis Juli 2012 «

Herr, danke! Du hast deinen Sohn für uns gegeben, damit wir leben können. Er hat mit uns getauscht am Kreuz all das Leid und den Tod, den wir verdient hätten. Danke, dass wir leben dürfen und zu dir in dein Reich treten dürfen. Das ist ein unvorstellbar großes Geschenk. Dies durften wir auch bei der KARO erleben. Vater, danke, dass die Karosternachstwanderung so gut aufgenommen wurde und alles funktioniert hat. Danke für die Möglichkeit einer solchen Aktion, das Leiden, den Tod und die Auferstehung deines Sohnes so nachvollziehen zu können. Großer Dank sei dir auch für die Lobpreisabende, die gut gelungen sind und von dir erfüllt waren. Danke, dass du spürbar bist.

Gott, du weißt aber auch, welche Projekte wieder vor der Tür stehen. Lass die Volleyballturniere gut gelingen und ohne Verletzungen, sondern mit viel Spaß ablaufen. Segne auch den Ü-Godi, lass es eine gelungene Überraschung werden und fülle die Kamenzer Klosterkirche mit Menschen. Lass auch die Vorbereitungen für die Sommerfreizeiten gut gelingen, sei bei den Vorbereitungstreffen dabei und gib uns Ideen, die Freizeiten zu etwas ganz Besonderem zu machen. Schenke einen guten Sommermitarbeiterkreis mit einer tollen Gemeinschaft. Behüte uns.

 

» Delegierte für den Landesjugendkonvent gesucht «

Zum Sommermitarbeiterkreis im Juni müssen wir Delegierte für den Landesjugendkonvent nachwählen. Dafür suchen wir fünf Kandidaten!

Was ist der Landesjugendkonvent? Das größte Ehrenamtlichengremium in Sachsen

Warum solltet ihr kandidieren? Weil ihr euren Kirchenbezirk vertreten wollt, euch austauschen könnt mit Mitarbeitern aus ganz Sachsen, wichtige Entscheidungen mitbestimmt und Ansprechpartner für alle Fragen zur evangelischen Jugend in Sachsen seid. Zudem habt ihr die Möglichkeit euch auf Posten wählen zu lassen, die Deutschlandweit oder weltweit arbeiten.

 Was kostet euch das?

  • Finanziell: nichts – Fahrtkosten werden erstattet
  • Ansonsten: eure Zeit – zwei Wochenenden im Jahr

Rückfragen? Immer gern. Sprecht einfach Anne Kahlert (annek117@web.de) oder Christian Schlotterbeck (christian@eja-online.de) an.

 

» Schnee ohne Ende «

So könnte das Motto der Natur lauten, für unsere Skirüstzeit 2012. Mit 40cm Neuschnee in einer Nacht hatten wir, 24 junge Ski- und Snowboardfahrer/innen aus den Kirchenbezirken Bautzen-Kamenz und Aue, viel Spaß aber auch genug zutun beim Freischaufeln.

Am Fuße des Cerna Horás im Riesengebirge verbrachten wir 7 wundervolle Tage in einem gemütlichen Ferienhaus. Die meiste Zeit verbrachten wir draußen auf den Pisten und vergnügten uns bei Temperaturen von -15°C. Die Temperaturen taten unserer Freude am Skifahren keinen Abbruch, denn herrliche Pistenverhältnisse und toller Sonnenschein taten seins dazu. Neben dem Ski- und Snowboard fahren gab es aber auch Zeiten für gemeinsames spielen, singen und beten und vor allem für Gottes Wort in Bibelarbeiten am Abend. „Wie ist Gott und wo finden wir Ihn im Alltag?“, „Wie soll ich beten?“ und „Warum soll ich Vater und Mutter ehren“ waren Fragen, mit denen wir uns in diesen Tagen beschäftigt haben. Weitere Highlights dieser Rüstzeit war die Zeit auf der Bowlingbahn trotz Stromausfall und unser legendärer Märchenabend.

Wir danken unserem Gott sehr, dass wir diese Tage mit Ihm erleben konnten und Er uns vor großen Verletzungen bewahrt hat. Wir danken für die tolle Gemeinschaft und das gute Miteinander.

Wer dieses Jahr nicht mitkommen konnte, aber dennoch Lust hat auch mal so eine Skiwoche zu erleben ist jetzt schon herzlich eingeladen zur Skirüstzeit 2013.

 

» März bis April 2012 «

Großer Vater, wir haben wieder viel mit dir erlebt und immer warst du dabei. Danke, für die Fahrt nach Theresienstadt, für die vielen Eindrücke, die die Konfis bekommen haben, danke für die Skirüstzeit, für den Spaß im Schnee und wir wollen dir auch für die Teenierüstzeiten danken, die gute Zeit, die die Kids verbracht haben. Danke, dass du immer deine schützende Hand über uns hältst und wir solche Projekte durchführen können. Du machst das alles erst möglich und nur du gibst uns die Kraft dazu.

Du siehst aber auch wie viel wieder vor uns liegt, welche Projekte an den Start gehen. Die Vorbereitungen für die KARO, Schweden, Frankreich und das YouthCamp sind schon am Laufen. Bitte gib uns da gute Ideen, Impulse und Kraft, um so gut wie möglich alles zu planen und vorzubereiten.

Vor allem bitten wir dich für die KARO, die jetzt als nächstes ansteht. Lass auch die JGs, die dort mitarbeiten, gute Ideen haben.

Herr, gib uns Kraft jeden Tag und sei bei uns!

 

» Jugendrüstzeit in Frankreich «

Alter

  • ab 14 Jahren

Leitung

  • Wolfram Alber und Team

Kosten

  • bis 20 Jahre 260,- €
  • bis 26 Jahre 290,- €
  • Verdiener 325,- €
  • (inkl. Fahrt, Vollverpflegung & Programm)

Anmeldung

 

» Konfirmanden erleben Geschichte des Dritten Reichs live in Theresienstadt «

In klirrender Kälte fuhren 64 Konfirmanden und Mitarbeiter am frühen Morgen des 27.01.2012 nach Theresienstadt. Diese Fahrt, die jedes Jahr für die Konfirmanden der 8. Klasse organisiert wird, ist auch dieses Jahr gelungen.
Der eine Teil Konfis bekam, nach der Ankunft und dem Mittagessen, Theresienstadt – oder auch die große Festung genannt – zu sehen und wurden von den zwei FSJlern, die dort angestellt waren, herumgeführt. Teilweise sehr bildhaft konnte man sich vorstellen, wie damals im Dritten Reich hier die Juden „zwischengelagert“ wurden, bis sie entweder starben oder in Vernichtungslager deportiert wurden.
Der andere Teil der Konfigruppe wurde durch die kleine Festung – nahe bei Theresienstadt gelegen – geführt. Dieses ehemalige Gefängnis für politische Gegner und Strafgefangene war gefühlsmäßig nochmal ein Zacken schärfer, da man hier noch mehr das Ausmaß der Bosheit der Gestapo spüren konnte.
Nach einem Workshop, bei dem sich die Jugendlichen mit Einzelschicksalen auseinandersetzen mussten und so auch einen sehr persönlichen Eindruck von der Situation bekamen, gab es erst mal ein deftiges böhmisches Abendessen.
Zum Abend wurde dann der Film „Der letzte Schmetterling“ gezeigt, es folgte der Abendab-schluss und der erste Tag in Theresienstadt ging mit gemischten Gefühlen und Eindrücken zur Neige.
Der Tag darauf begann mit dem Besuch im Ghettomuseum, in dem man unter anderem viele Kunstwerke der hier damals lebenden Kinder betrachten konnte. Interessanterweise waren sie eher positiv, hoffnungsvoll. Die Kinder blendeten ihre unmittelbare Umgebung damals aus und versuchten die schönen Dinge im Leben zu zeichnen. Das hielt sie letztendlich am Leben, insofern sie nicht ebenfalls deportiert worden sind.
Direkt im Anschluss gab es ein sehr wertvolles Zeitzeugengespräch, bei dem auch die Konfis sehr gut zuhörten und auch Fragen stellten. Frau Dagmar Lieblova erzählte beeindruckend von ihren persönlichen Erlebnissen in Theresienstadt.
Nun begann auch schon der letzte Teil der Theresienstadtfahrt, nämlich  die Auswertung. Jeder sollte seine Gefühle gemalt oder gezeichnet zu Papier bringen. Auf einen kurzen Abstecher zu der Stelle an der Eger, wo damals die Asche der im Krematorium verbrannten Juden hineingeworfen wurde, folgte schließlich die Heimfahrt zurück nach Deutschland.
Diese Zweitagesfahrt hat sicherlich jeden, der mitgefahren ist, sehr berührt und zum Nachdenken angeregt, in der Hoffnung, dass diese Zeit nie vergessen wird und solche Fehler nie wieder gemacht werden.

Christian Schlotterbeck (FSJler der EJA)

» Silvesterrüstzeit 2011/2012 «

„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ – das ist zum einen die Jahreslosung, zum anderen aber auch – logisch – das Thema unserer Silvesterrüstzeit, die dieses Mal in Großrückerswalde im Erzgebirge stattfand.

Mit 31 tollen Menschen hatten wir das Rüstzeitheim „Pfarrscheune“ vom 28.12.2011 bis zum 01.01.2012 fast zum Platzten gebracht, was aber zum Glück nicht störte, sondern eher zur Gemeinschaft beitrug. Trotz, dass leider einige Teilnehmer krank geworden sind, war diese Zeit doch sehr schön. Neben vielen Spielen, Musik und Gesprächen waren 3 Bibelarbeiten Hauptbestandteil dieser Zeit, die sich mit der Jahreslosung auseinander setzten und viel zum Nachdenken anregten. Auch Workshops wurden angeboten, unter anderem ein Tanzkurs, Gruppenspiele und Comics erstellen.

Große Freude kam auch auf, als ca. 10 cm Schnee fiel. Bei uns im Flachland, wo wir fast alle herkommen, hat man die weiße Pracht diesen Winter leider noch nicht gesehen. Auch ein Tagesausflug fehlte nicht, denn gemeinsam fuhren wir ins nah gelegene Annaberg-Buchholz und erkundeten dort mithilfe von Schatzkarten die Stadt. Danach ging es für 2 lustige Stunden auf die städtische Bowlingbahn, um den Geschwindigkeitsrekord von sagenhaften 1,4 km/h aufzustellen.

Das besondere Highlight der Freizeit war für uns aber der Silvesterabend. Nach einem schönen Silvestergottesdienst in der kuscheligen Ortskirche, ließen wir, in sehr schöner Abendgarderobe gekleidet, diesen tollen Abend auf uns zu kommen. Nach Anlehnung an eine „Gala“ begann das Fest mit einem leckeren Essen und führte über viele lustige Spiele und Showeinlagen, gemeinsames Tanzen und der fehrnsehreifen EJA-Fisch-Preis-in-Silber-Verleihung schließlich zum gemeinsamen Jahresrückblick mit dem jahresabschließenden Vaterunser.

Am 01.01. ging es zu unserer Freude sogar fast allen Kranken wieder halbwegs gut, sodass wir nach ein paar kleinen Autostartschwierigkeiten alle fröhlich und erfüllt von einer schönen Zeit nach Hause fahren konnten. Auch in Bautzen kamen 35 Leute zur gleichen Zeit im Gesundbrunnen zusammen, um ebenfalls den Jahreswechsel zu feiern. Berichten zufolge war dort der Jahreswechsel ebenso schön und in einer tollen Gemeinschaft vorübergegangen :-)

» Von der Lausitz in die Lausitz «

Christoph Zieschang

Christoph Zieschang

Mein Name ist Christoph Zieschang und ich bin ganz in der Nähe von Bautzen aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich erst mal meinen Zivildienst im Pflegeheim Bautzen-Seidau geleistet und bin von dort aus nach Dresden zum Jurastudium gegangen. Das war aber dann doch nichts für mich und mein Weg führte mich nach Moritzburg, dort lernte ich auch meine Frau Franziska kennen und lieben.

Nach dem Studium ging es erst mal als Gemeindepädagoge nach Sayda ins Erzgebirge, wo wir drei schöne Jahre verbrachten. 2010 wechselten wir ins Kirchspiel Gröditz. Dort wohnen wir im wunderschönen Pfarrhaus von Baruth, welches von Franziska, Julius, Laura und mir mit Leben gefüllt wird.

 
© 2008-2012 bei der Evangelischen Jugendarbeit im Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz