» Heiligenhafen 2010 «

Sommerferien 2010 … was für eine tolle Zeit. Was für tolle Erinnerungen an die zahlreichen Rüstzeiten … zum Beispiel an die Rüstzeit in Heiligenhafen.

Mit 33 jungen, aufgeregten und voller Vorfreude besessener Personen startete am 9. Juli morgens in der Früh eine unvergessliche Woche. Der Aufbruch ans »Kap der guten Hoffnung« begann!

Unser Herr meinte es sehr gut mit uns in dieser Woche und er beschenkte uns mit dem herrlichsten Wetter, welches man sich an der Ostsee nur wünschen kann.

Wir badeten viel im angenehm warmen und algenfreien Wasser. Wir genossen die Warme Sonne am Strand und den angenehmen Geruch des Salzwassers. Des Weiteren erfreuten wir uns an jeder kühlem Priese Wind vom Meer.

Aber natürlich haben wir uns nicht nur auf die faule Haut gelegt … nein, nein … wir waren auch sehr sportlich und handwerklich aktiv.

Bei Megretto und Strandwettkämpfen kamen wir ganz schön ins schwitzen. Mit unserem Baumeister Johannes Krause, baute jeder von uns seinen eigenen Strandstuhl, welcher auch für’s Public Viewing beim Hafenfest sehr geeignet war. Dort waren wir als Deutschland- und Holland- Fans und bejubelten den grandiosen Sieg unserer deutschen Elf im kleinen Finale, aber auch die unglückliche Niederlage unserer Landesnachbarn aus Holland im Finale. :-)

Eine weitere Attraktion war die Riesenradfahrt auf dem Hafenfest, obwohl dies für manche eher Qual anstatt freiwillige Fahrt war. :-)

Bei einer Bimmelbahnfahrt mit anschließendem Stadtrundgang unterhielten wir uns mit Laola–Wellen.

Aber auf einer Rüstzeit mit viel Spaß und Aktion darf Gottes Wort nicht fehlen. Wir beschäftigten uns mit König Ahab und dem Propheten Elia. In den Bibelarbeiten lernten wir Elia näher kennen, wie er frustriert war, weil ihn niemand haben wollte, er aber trotzdem seinem Gott voll vertraute und dies auch in einer Mutprobe bewies. In zahlreichen Gruppenarbeiten diskutierten wir über Elias handeln und haben uns bei Rollenspielen in seine Situation versucht hineinzuversetzen.

Wir besuchten einen Seemansgottesdienst und erhielten anschließend eine kurze aber interessante Kirchenführung vom Küster.

Auch das Abendprogramm war sehr vielfältig. Vom Leben als Christ in der Wissenschaft wurde uns Johannes Kepler vorgestellt. Punk, Pop, und Metall wurde uns in der christlichen Musikszene nahe gebracht und wir erlebten einen sehr witzigen, sportlichen und spannenden »Chuck–Norris–Abend«.

Wir hatten eine sehr erholsame, spaßige aber auch erfüllende Zeit durch Gottes Wort. Dafür waren wir am Ende der Rüstzeit sehr dankbar und sind es immer noch.

Die Vorfreude auf die nächste Rüstzeit dieser Art ist jetzt schon da…

Also dann … bis dahin! :-)

» Hey, ich bin der Mike Schurz und mach euch den FSJ’ler! «

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Hochkirch — soll heißen: ich weiß, dass Kühe nicht lila sind.

Im Juli 2010 hab ich mir dann ein Abi-Zeugnis am BSZ für Wirtschaft und Technik mitgehen lassen und da ich noch nicht so recht wusste, was ich damit anfangen soll, dachte ich mir, dass so ein Jahr voller Aktivität, Spaß und Jesus da genau das richtige für mich wäre.

Seit dem 1. September bin ich nun also von Bautzen aus für euch am Start.

Mit der EJA bin ich bis jetzt erst seit zwei Jahren unterwegs, aber wie ihr seht hat es mir sofort so gut gefallen, dass ich gleich mal ein Jahr mit Hand anlege.

Ich bin sehr gespannt auf die kommenden Monate und auf euch!

An dieser Stelle wünsche ich uns allen offene Herzen und geschärfte Sinne für den einzigen um den es hier geht:

Denn ich vermag alles durch den der mich mächtig macht.
Jesus Christus — Phil. 4, 13

» Ja „HALLO“ erstmal … «

Ich bin einer von den zwei neuen FSJ’lern bei der EJA und ich bin für den Bereich Kamenz im neuen Kirchenbezirk zuständig.

Ich heiße André Siegel und komme aus Putzkau, das liegt gleich neben Bischofswerda. Ich bin 20 Jahre alt und habe im Juni mein Abitur am Technischen Berufsgymnasium in Bautzen abgeschlossen. Ich mache gern und viel Sport, besonders gern spiele ich Volleyball. Mein größtes Hobby und Leidenschaft aber ist die Musik. Ich spiele schon seit einigen Jahren Klavier und Orgel und ich habe vor 2 Jahren den D-Kantor-Abschluss gemacht. Seitdem leite ich auch in unserer Kirchgemeinde Putzkau den Jugendchor. Dies macht mir sehr viel Spaß und Freude und soll später auch ein Teil meines Berufsganges sein.

Bisher war ich im Leitungskreis unserer JG, aber jetzt freue ich mich auf eine neue und größere Aufgabe… auf die Aufgaben in der EJA. Ich freue mich auf die viele neuen Leute in den JG’s und ich bin gespannt auf Euch!

Wir werden uns mit Sicherheit bei der ein oder anderen Veranstaltung sehen… darauf freu ich mich!

Seid herzlich gegrüßt!

Euer André

» Buon giorno! Se funziona dopo la Sardegna? «

Guten Tag, wo gehts nach Sardinien?

2010-sardinien_199 Alles war so schön ruhig. Endlich waren alle Touristen weg und ich hatte meine Ruhe. Ich genoss die Sonne und schloss meine Augen. Auch wie schön das Leben als Zikade doch sein konnte! Doch plötzlich hörte ich laute Schritte. Auf einmal bebte der Boden und ungefähr 80 Jugendliche und einige Erwachsene stapften zum Zeltplatz hinauf, wo ich bis gerade eben noch meine Ruhe gehabt hatte. Sie sahen alle ziemlich geschafft aus und bezogen erst einmal ihre Zelte. 23:30 Uhr war dann Nachtruhe und ich konnte gemütlich weiter schlafen.

Die nächsten Tage begannen sie frühs immer mit einer sogenannten »Stillen Zeit«, bevor es Frühstück gab. Um 11:00 Uhr trafen sie sich wieder in kleinen Gruppen, um eine Bibelarbeit zu hören. Ich glaube, diese gehörten immer zu dem Thema »Glücksprinzip«, was auch das Motto für die Rüstzeit war. Es ging um Freundschaft, Liebe, Geld, Berufung und vieles mehr. Doch immer, wenn ich mich dazu gesellte, um auch mit zuzuhören, kreischten die meisten Mädels und sprangen auf. Das fand ich ziemlich komisch, aber ich glaub, sie mochten mich nicht so besonders.

2010-sardinien_195 In der Siesta konnte ich mich dann ein wenig ausruhen, aber ich wurde häufig von den lauten Teilnehmern geweckt, die »Jungle Speed« oder »Fußballligretto« spielten und dabei alles um sich herum vergaßen. Mich inklusive. Die meisten waren oft am Strand und genossen Sonne, Meer und Strand bei wunderbaren Temperaturen und teilweise gigantischen Wellen. Auch ein paar lustige Algenschlachten konnte ich beobachten. Für die anderen, welche im Camp blieben, gab es jede Menge Workshops auf kreativer, sportlicher und musikalischer Ebene. Ein Highlight war neben dem großen Fußballturnier auch das Armbänderknüpfen, was einige so begeisterte, dass sie nur noch mit Wolle zu sehen waren.

Ein Highlight war der Tagesausflug. Sie erzählten davon, dass sie in einer Stadt waren und anschließend noch in einer Tropfsteinhöhle, was ziemlich toll gewesen sein soll.

Einige waren auch auf einer Mountainbike-Tour, wo sie sogar von den Klippen ins Meer springen konnten!

2010-sardinien_114 Als ich eines Morgens aufwachte, rannten alle wie verrückt durch die Gegend und hatten ganz bunte Sachen an. Das sah fürchterlich aus! Aber am schlimmsten waren die geschminkten Jungs, die sich in den Mädchen-Klamotten scheinbar ziemlich wohl gefühlt haben…

Bei tollen Strandspielen, einem nächtlichen Geländepiel, der Manno-Mann-Show, einem Lobpreis- und Segnungsabend, sowie dem Bunten Abschlussabend schienen sie auch echt viel Spaß zu haben und für mich sah es so aus, als hätten sie eine richtig coole Gemeinschaft untereinander und auch mit Gott.

Als sie dann abreisten, war ich schon ein wenig traurig, obwohl sie mich oft am Schlafen gehindert haben. Aber wer weiß, vielleicht spring ich mal in den nächsten Bus nach Deutschland und fahr bei der nächsten Sommerfreizeit der EJA wieder mit (;


Viele, viele Fotos findet ihr im Fotoalbum.

 
© 2008-2012 bei der Evangelischen Jugendarbeit im Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz