Liebe Mitarbeiter,
Anbei Material vom Januar MAK:
Alles Liebe
Jan
Na, wie habt ihr Silvester gefeiert? Mit Familie? Mit Freunden? Wir haben das letzte Silvester einmal etwas ganz anderes ausprobiert! Dafür sind wir am 28. Dezember 2009 nach Melaune gefahren und haben dort eine wunderbare Zeit verbracht. Das erste große Highlight war der Tag in Görlitz mit dem Schwimmbadbesuch und der anschließenden Nachtwächterführung was richtig cool war, obwohl die Temperaturen nicht besonders angenehm waren.
Am Mittwoch gab es verschiedene Workshops und danach hatte Steffen ein Dorfgeländespiel für uns vorbereitet, was bei allen sehr gut ankam. Es war wirklich lustig, bei den verschiedensten Leuten zu klingeln und Unterschriften zu sammeln. Beim Lobpreisabend mit dem Gebetsweg erlebten wir jeder persönlich Gottes Gegenwart.
An jedem Vormittag fand nach der Stillen Zeit, welche auf 3 verschiedene Arten abgehalten wurde, auch je eine Bibelarbeit statt, welche unter dem Motto der neuen Jahreslosung stand:
Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich!
Johannes 14,1
Der Silvestertag war dann voller Vorbereitungen für den Bunten Abend, welcher dann auch ein voller Erfolg wurde. Es gab tolle Spiele, lustige Promi-Interviews und eine geniale Moderation von Hanni und Jan. Nachdem wir dann noch einmal still geworden sind und uns Gedanken über das fast vergangene und das bevorstehende Jahr gemacht hatten, beteten wir noch einmal und legten Gott das neue Jahr in seine Hände. Und dann war es auch schon 2010! Dafür hatte die Küche, die auch an den anderen Tagen immer erstklassige Arbeit geleistet hatte, neben (Kinder-) Sekt auch noch einen leckeren Mitternachtsimbiss vorbereitet. Wir alle fielen erst ziemlich spät in unsere Betten, bevor wir am nächsten Mittag dann abreisten.
Uns bleibt eine Erinnerung an 5 wirklich gelungene, tolle Tage, in denen wir Gott sehr nahe waren und auch eine super Gemeinschaft erlebten, besonders auch beim Bluffen – dem Spiel der Woche.
(Verfasser: Majanne Schulz)

Konfirmandengruppe in Terezín
Eine Fahrt zur Begegnung mit deutscher Geschichte — Terezín war als Ghetto und KZ Zwischenstation für die Transporte nach Auschwitz — Heute eindrucksvolles Mahnmal.
Diese Fahrten werden für Konfis & Jugendliche der 8. Klasse angeboten.
Darf ich mich vorstellen: ich bin der Weihnachtsmann. Nun hab ich wirklich schon viele Winter aufm Buckel und bin auch schon weit in der Welt herumgereist, doch diese besondere Einladung übertraf wirklich alles! Eines Samstag morgens klingelte mein Telefon und am anderen Ende war irgendso eine wichtige Person aus der kirchlichen Jugendarbeit, die mich mit diddlmaus-ähnlicher Stimme bat, ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter mal so richtig aufzumischen. Das war schon ein wenig komisch, Weihnachten sollte doch eigentlich besinnlich sein… egal, ich machte mich auf nach Kamenz, das würde bestimmt sehr sehr lustig werden.
Da Rudolph gerade beschäftigt war, entschloss ich mich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Lieber ein bisschen eher starten, dachte ich, nicht das ich noch zu spät komme. Falsch gedacht… schon am Nachmittag erreichte ich mein Ziel. So hatte ich wenigsten die Gelegenheit, diese komische Meute noch ein wenig zu beobachten. Ich hatte mich gerade in der Garderobe versteckt, als auch schon die ersten um die Ecke kamen. Lauthals vielen sich alle in die Arme, schrien nach Kaffee und Plätzchen, redeten durcheinander… ja die schienen sich wirklich zu mögen und ne Menge Spaß gemeinsam zu haben.
Doch plötzlich wurde es ganz still… Gitarrensaiten wurden gestimmt, der
Beamer angeschalten: Lobpreiszeit. So etwas hatte ich noch nie erlebt, das war wirklich faszinierend. Viele waren so vertieft, dass sie auch das herumlaufende Kind nicht störte, welches fast die Leinwand zum Einsturz brachte oder die gerissene Gitarrensaite. Ein wunderschöner Einstieg in den gemeinsamen Nachmittag. Gott als Mittelpunkt, Lobpreis und eine kleine Andacht.
Und danach gabs auch für mich noch spannende Dinge zu sehen. Es war eine
Bilderpräsentation vorbereitet worden und die Leute und ich durften erleben, was sich 2009 in der EJA so alles ereignet hatte. Oje, und dabei hätte ich fast vergessen mich startklar zu machen… es folgte noch eine kleine Dankesrede an alle. Der Schlussapplaus war mein Zeichen. Ok es ging los…
Ein bisschen aufgeregt war ich schon… doch ich hatte mir sehr lustige Sachen ausgedacht, es sollte ja schließlich mal was anderes werden. Von wegen Liedchen singen und Gedicht auf sagen… junge Leute sind ja kreativ
Und um ihr Geschenk zu bekommen mussten sie Liegestütze, Sit-Ups und Selbstverteidigung beherrschen; ich machte mit ihnen ein bisschen Ehetraining (Argumentation, Flieger basteln) und auch häusliche Fähigkeiten wie Servietten falten und Teetassen-Wettrennen wurden getestet. Witze erzählen konnten sie leider nicht so gut, dafür gaben sie hervorragende lebendige Bücherständer ab. Auch ihre afrikanischen Städtekenntnisse, sowie das Abfragen von Bibelstellen brachten sie ihrem Ziel ein Geschenk zu bekommen, nicht sonderlich nahe. Dafür eine gut argumentierte Apple-Windows-Debatte umso mehr. ich muss sagen, sie haben sich alle ganz tapfer geschlagen… und waren sogar für eine Überraschung gut… auch ich, der Weihnachtsmann, durfte mir ein Geschenk verdienen. Da mein
Geschenkesack ja nun leer war, was bot sich da besser an als Sackhüpfen??? Gesagt, getan… welch ein Gaudi!
Zum Dank wurde ich noch zum gemütlichen Racletteabend eingeladen und bei viel lecker Essen und tollen Gesprächen ließ ich den Abend mit diesen außergewöhnlichen Menschen ausklingen. Ja, daran werde ich mich noch eine Weile erinnern… Rudolph war ganz neidisch, dass er keine Zeit hatte, mitzukommen.
Natürlich habe ich alles genauestens dokomenteiren lassen: schaut hier!
Es ist Samstagabend, die Straßen von Elstra sind wie ausgestorben und bei den Temperaturen ist auch keiner draußen…denkst du! Falsch.
Ganz viele (größtenteils) Jugendliche haben sich nämlich 18.00 Uhr in der Elstraer Kirche getroffen um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, aber nicht irgendeinen Gottesdienst, sondern einen ganz besonderen. Das Thema war „Veränderung“. Nach einem rockigen Einstieg mit „Irgendwas bleibt“ von Silbermond (Conny, Dani und Band) gab es eine tolle Lobpreiszeit.
Die „Predigt“ leitete ein Anspiel der JG Reichenbach ein. In die Verkündigung haben sich Madlen und Conny rein geteilt, so konnten sie schon mal üben, denn die beiden werden sich ab jetzt auch die gesamte Arbeit teilen. Der Adventsjugendgottesdienst war gleichzeitig auch der Gottesdienst zur Einsegnung der beiden und dieser feierliche Moment wurde von Pfarrer Meyer übernommen.
Natürlich geht es beim Adventsjugo aber nicht nur darum, dass wir gemeinsam einen Jugendgottesdienst feiern, sondern wir wollen auch etwas verändern: Dieses Jahr mit Musikinstrumenten in Papua Neuguinea. Nachdem die JGs wieder fleißig gespendet und gesammelt haben kam eine Summe von insgesamt 1435,80 € zusammen.
Nach dem Gottesdienst gab es die neuen Jahresflyer (in rot), leckere Schnittchen und tolle Gespräche. Alles in allem war es also ein toller Jugendgottesdienst und hat allen einen gemütlichen Adventsabend beschert.
Vom Freitag 6.11. bis Sonntag 8.11. verbrachten wir Eja-Kamenz-Mitarbeiter, zusammen mit Mitarbeitern aus Löbau/Zittau und Bautzen ein interessantes Wochenende in Herrnhut beim OLMAT, dem Oberlausitzer Mitarbeitertag. Nachdem wir am Freitagabend gemütlich mit unserm schönen Trallalla angereist waren und lecker Abendbrot verspeist hatten, gab es wie immer eine Kennlernrunde und anschließend einen thematischen Einstieg in Kleingruppen zum Tagungsthema „Seelsorge“.
Wir tauschten uns zur Bedeutung verschiedener Symbole wie Hand, Auge, Mund, Ohr und Kreuz im Bezug auf Seelsorge aus und überlegten welche Erwartungen wir an das Wochenende hatten. Den restlichen Abend verbrachten wir mit quatschen und spielen…ich sage nur: Tabu – Jungs gegen Mädels.
Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht in unseren luxuriösen Zimmern starteten wir am Samstag mit einer Bibellesezeit in den Tag. Gestärkt vom Frühstück ging es dann richtig los – biblisch thematischer Einstieg mit Claudia Kuhnt. Anhand der Geschichte vom `Kranken am Teich Bethesda` lenkte sie unseren Blick auf Jesus als Seelsorger, womit die Geschichte nochmal eine ganz andere Aussage bekam. Im anschließenden Referat erklärte sie uns mit viel Humor die Grundregeln für Seelsorge. Am Nachmittag gab es dann verschiedene Workshops. Besonders spannend fand ich persönlich das Seminar von Gerald Demmler zum Thema „Grenzen der Seelsorge“ . Neben diesem hatte man aber auch selbst die Möglichkeit Seelsorge in Anspruch zu nehmen, Techniken von Seelsorge zu erlernen oder sie ganz praktisch im Rollenspiel anzuwenden. Beim `Sinnespfad` konnten die Eigenwahrnehmung und persönliche Reflexion geschult werden.
Nachdem Abendbrot pilgerten wir alle zur örtlichen Turnhalle, um mit viel Spaß und Kampfgeist „Migretto“ (Ligretto mit echten Menschen) zu spielen. Am Sonntag Vormittag gab es dann noch Zeit für Arbeitsfragen in den einzelnen Mitarbeiterteams der Bezirke und den abschließenden Gottesdienst mit Tanzeinlage und Abendmahl… Bis zum nächsten Jahr.
… gab es letztes Jahr wieder für alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter aus ganz Sachsen: Der Ehrenamtlichentag fand auch diesmal wieder im St.Benno-Gymnasium in Dresden statt.
Am 10.10.09 um 10Uhr ging es los mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit Lobpreis, einem kleinen Impuls und der Vorstellung aller Kirchenbezirke, damit auch jeder wusste, wer so alles aus Sachsen dawar! Begrüßen sollten wir uns alle mit einem mitgebrachten Bibelspruch… leider war das uns Kamenzern ein klein wenig entfallen, sodass wir improvisieren mussten. Doch wozu hat man denn Hauptamtliche Mitarbeiter? Gerade erst seit ein paar Tagen im Dienst half uns Madlen großzügig aus der Patsche und der Tag war gerettet.
Ganz schön mutig von ihr, oder?!
Aber das war auch gut so und vorallem beispielhaft, denn das Motto des Tages war “Mut”. Mehr darüber konnten wir in diversen Workshops erfahren: “Mut zur Veränderung”, “Mut zum Gebet”, Caipoeira, Theaterkurs… es war nicht langweilig und für jeden etwas dabei.
Am nachmittag konnten wir uns bei Kaffee und Kuchen ein wenig auf dem “Markt der Möglichkeiten” umsehen. Am meistens hat mich das Riesen-Jenga der Pfadfindertruppe fasziniert und ich habe auch fleißige Mitspieler gefunden. Nachdem der Turm zum Einsturz gebracht war, sausten einige von uns ein bisschen mit dem Rohlstuhl durch die Gegend, andere probierten diverse weitere Riesenholzspiele aus oder genossen einfach die freie zeit zum Quatschen.
Der Abend wurde eingeleutet mit einem großen Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche. Ein kleiner Spaziergang durch Dresden führte uns dort hin. Doch Kirche heißt ja nicht automatisch Orgelmusik… versuchen wir es zur Abwechlung doch mal mit Punk! Die Band hatte die Titelmelodie von Pippi Langstrumpf einfach mal zum Lobpreislied umgetextet und rockte damit ordentlich die Kirche. Nach ganz viel Danksagungen und einer Predigt vom Landesjugendpfarrer gings zurück ins Gymnasium, um den Höhepunkt des tages zu feiern: Der traditionelle Ehrenamtlichenball.
Kaum angekommen waren sämtliche Umkleideräume und Toiletten besetzt… jeder wollte sich schick machen. Ein riesengroßes Buffet wurde aufgebaut, eine Lifeband machte ihren letzten Soundcheck und der Abend konnte beginnen. Ein tolles Programm, schöne Musik, ein paar nette Tänze und viele tolle Gespräche ließen diesen abend für mich wirklich wunderschön werden. Ich denke den anderen gings genauso und es war einfach genial mal gemeinsam so richtig Party zu machen!
Noch ein paar mehr Eindrücke bekommt ihr, wenn ihr euch die Fotos anschaut!
Wir danken Gott für das vergangene Jahr, mit allem, was es uns an Neuem und Bereichernden gebracht hat. Wir danken für gelungene Rüstzeiten, tolle Erlebnisse und einen guten Abschluss des Jahres mit Adventsjugendgottesdienst und Silvesterrüstzeit.
Wir bitten für das neue Jahr um Segen in Zeiten der Veränderung, auf dass die Arbeit im neuen Kirchenbezirk problemlos weiterlaufen kann. Wir bitten um Ruhe, wo Besorgnis um Identitätsverlust herrscht.
Wir bitten auch für Projekte in den nächsten zwei Monaten, insbesondere die Fahrt nach Theresienstadt, sowie den Mitarbeitergrundkurs.
Natürlich beten wir auch für die Gemeinden und JGs vor Ort.