… mit diesen zarten Trompetenklängen, die wohl jedem mehr als bekannt sind, begrüßte der Posaunenchor die großen und kleinen Menschen, die sich am 27. 11. 2010 zum alljährlichen Adventsjugendgottesdienst in der Maria-und-Martha-Kirche Bautzen versammelt hatten.
Ja, es ist wieder so weit: Die Adventszeit ist da, das neue Kirchenjahr beginnt und der Schnee fällt in Massen. Es sollte also auch der letzte Zweifler davon überzeugt sein, dass wir uns auf den bevorstehenden Geburtstag unseres HERRN freuen dürfen! Entgegen aller Erwartungen fanden viele Mutige trotz der Kälte und den glatten Straßen pünktlich um 16 Uhr einen Platz in der warmen Kirche und bildeten eine bunte Menge aus jungen, ganz jungen und nicht mehr so jungen Kindern Gottes.
Nach dem Startschuss durch Wolfram jagte auch schon ein Höhepunkt den nächsten: Die Sohlander Band “WegPunkt” bereicherte den Gottesdienst mit ihrem bunten Programm aus verschiedensten Lobpreis- und Worship-Songs. Es gab wohl keinen unter uns, der nicht dazu beitrug, seine Stimme gemeinsam mit den Musikern erklingen zu lassen und die Kirche so mit geballter Lobpreisenergie zu füllen.
Die Frage, ob denn immer alles perfekt sein muss beziehungsweise überhaupt sein kann, stellte das kurze, aber eindrucksvolle Anspiel von Anne, Sunny und Mike dar. Zwar gaben sie einige Denkanstöße, die Frage konnte jedoch jeder für sich selbst beantworten – denn mit Sicherheit haben sich viele wiedererkannt… Dann war es so weit: die Predigt von Lutz Scheufler stand bevor.
Weihnachten – was ist das eigentlich?
Wer weiß, warum wir dieses große Event des Kirchenjahres überhaupt feiern?
Warumhören und sehen wir in der Weihnachtszeit mehr vom Weihnachtsmann als von dem eigentlichen Geburtstagskind.
Und warum bekommen wir Geschenke, obwohl wir dochdiejenigen sind, um die es am wenigsten geht?
Lutz gab uns viele Antworten und zeigte, dass es nicht mehr selbstverständlich ist zu wissen, dass wir nicht feiern, weil ein alter Mann mit Rauschebart teure Dinge in die Schornsteine schiebt.
Aber unter uns gab es einen Mann, für den dieser Nachmittag nicht „nur“ ein Gottesdienstbesuch, sondern der offizielle Start in einen neuen Lebensabschnitt war:
Gemeinsam mit seiner Frau Franziska wird er die gemeindepädagogische Arbeit in den Gemeinden Baruth, Gröditz und Weißenberg-Kotitz leiten. Nach einer kurzen, aber aufschlussreichen “Wir-stellen-dir-Fragen-damit-wir-dich-kennenlernen-Runde”, wurde Christoph dann von unserem (ebenfalls noch frisch ins Amt eingetretenem) Superintendenten Werner Waltsgott eingesegnet.
An dieser Stelle ein Herzliches Willkommen an euch alle drei!
Und dann war der Nachmittag auch schon fast vorbei. Das in den JGs gesammelte Jugenddankopfer, das dieses Jahr neben der Unterstützung der Jugendarbeit im Kirchenbezirk und auf landesweiter Ebene einer Therapiestation für behinderte Kinder in Beit Jala / Palästina helfen wird, abgegeben.
Der Gottesdienst endete mit einer Keks-und-Kerzen-Tauschbörse, die als vorweihnachtlicher Bote einen leuchtenden Gruß innerhalb der Jgs verbreiten soll. Im Anschluss blieben die meisten noch etwas länger und führten längere Gespräche, trafen alte Bekannte wieder oder schlossen neue Bekanntschaften.
Besser hätte der Start in die Adventszeit (auch, wenn es erst November war…) wirklich nicht
verlaufen können!
Am 14.11.2010 fand wieder das traditionelle Spätherbstvolleyballturnier des Kirchenbezirkes Bautzen-Kamenz statt. Mit „Jesus in my house“ und einer Andacht wurde das Turnier eingeleitet. Neun sportfanatischen JG-Mannschaften traten in dem Turnier gegeneinander an. Bekannte Namen, wie JG Putzkau, JG Oberlichtenau, JG Cunewalde, JG Großröhrsdorf und JG Pulsnitz waren mit am Start. Aber auch „Oldies but Goldies“, eine Mannschaft mit etwas aus dem JG-Alter herausgewachsenen Christen, stellten sich der sportlichen Herausforderung zum Sonntagnachmittag an dem Volleyballturnier teilzunehmen. JG Purschwitz trat mit weiteren zwei Mannschaften an.
Ohne unfairen Spielweisen, Diskussionen mit dem Schiedsrichter und Verletzungen konnte dieses schöne Turnier stattfinden, Gott sei Dank.
Spannende Spiele waren keine Ausnahme. So entschieden sich viele Sätze erst in letzter Minute und dann war die Siegesfreude um so größer.
Die Platzierungen ergeben sich wie folgt:
1. JG Purschwitz 2
2. Oldies but Goldies
3. JG Cunewalde
4. JG Purschwitz 1
5. JG Großröhrsdorf
6. JG Putzkau
7. JG Königsbrück
8. JG Oberlichtenau
9. JG Pulsnitz
Vielen Dank an die Mannschaften für das coole Turnier!
Rüstzeiten, Events, JG, Gebete, Seelsorge… überall werden sie gebraucht- die Mitarbeiter! Klar, sie werden dafür bezahlt… aber um die geht’s jetzt mal nicht- es geht um unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter der Jugendarbeit im Kirchenbezirk. Bei den OberLausitzerMitArbeiterTagen in der Stern- und Losungsstadt Herrnhut ging es speziell um die Jugendmitarbeiter der Kirchenbezirke Löbau- Zittau und Bautzen- Kamenz.
Es ist ein Wochenende in dem wir als Mitarbeiter Kraft und vor allem Hilfe und Ideen tanken können (nette Leute und ne Menge Spaß ist da nur der angenehme Nebeneffekt
).
Es war das Wochenende vom 05.11.-07.11. An dem wir uns speziell mit dem Thema “Come together” -also Motivation auseinandersetzten. Täglich gab es frisches, leckeres, warmes und ganz wichtig satt machendes Essen.
Das ging ja schon am Freitag Abend mit der Ankunft los… doch das ganze Futter durften wir uns dann bei einer bewegungsfreudigen Vorstellungsrunde wieder abtrainieren. Zum Einstieg gehörte auch ein tiefer Blick in die einzelnen JG´s und damit zusammenhängende positive und negative Aspekte.
Samstag durften wir der Andacht/ Bibelarbeit von Christoph Wolff lauschen und uns dazu praktisch mit Standbildern und Mutmachsätzen betätigen… also eingeschlafen ist da keiner- höchstens mal ein Fuß.
Nach dem Mittag gab es dann Workshops… entscheiden und überlegen war hier gefragt… von Connys “5 Säulen der Jugendarbeit” über Tobias Petzold bis bin zum “Youthcamp” war alles dabei und am Ende des Nachmittags gab es keine lehren Köpfe mehr, dafür begeisterte und motivierte Gesichter!
Am Abend dann durften wir ein Highlight erleben- das hat nicht jeder!
ZwischenFall spielte für uns ein “kleines” Konzert…
Als Abendabschluss gaben wir unsere Gebetsanliegen in der Herrnhuter Kirche zum Vater… Lobpreis, Rüstzeiten, JG´s, Haupt- und Ehrenamtliche… was und so auf dem Herzen lag…
Sonntag fiel ja nun das aufstehen etwas schwerer (ob das nun an der kurzen Nacht eines manchen oder dem Wissen, dass das Wochenende bald vorbei sei lag, weiß nur jeder selbst
) … jedoch waren wir zum Gottesdienst – mit Abendmahl und den vorherigen Konventen alle alle alle wieder fit und lauschten der Predigt von Thomas Markert.
Der Abschied fiel schwer danach… doch gingen wir mit dem Wissen in den Alltag, dass Gott bei uns ist, wir “frisch auftanken” konnten und nun wieder besser wissen, mit schwierigen Fragen und Situationen umzugehen.
Da kann man nur Danke sagen, dass so etwas möglich zu machen ist!!
… doch davon wussten die meisten Kids – die fast täglich zur „Offenen Tür“ im TiK ein- und ausgehen – noch nichts, als sie feststellen mussten, dass sich in der ihnen so bekannten großen Halle plötzlich eine Bühne breit gemacht hatte … Und überhaupt: was wollen auf einmal die ganzen neuen Leute hier? Ganz klar: Spaß haben und dabei, im wahrsten Sinne des Wortes, was von Gott und der Welt erzählen.
Jesus, wer war das gleich noch mal? – Naja, aber das mit dem Spaß klang gut!
Und für den war auf jedem Fall gesorgt. So eine Slackline ist schon eine wacklige Angelegenheit und beim Selbstverteidigungskurs konnte es auch mal knallhart zur Sache gehen. Weniger Gutkoordinierte hatten die Gelegenheit ihre Kreativität an Styroporplatten auszuleben. Für wen das alles nichts war, der konnte sich bei einer Partie Megakicker auspowern, oder sich beim „SingStar“ auf der großen Leinwand den Frust von der Seele trällern!
Gegen 19 Uhr war es dann jedes Mal so weit… das Licht wurde gedimmt, damit die bis dahin noch unbekannte Band „Shine Your Light“ ihr Licht leuchten lassen konnte. Mit „Awesome God“ stimmten sie die Abende mit coolen Anspielen, lustigen Aktionen und genialen Messages ein. Für jeden Abend gewann Jesus Jugendliche aus unserer Jugendarbeit als Sprachrohr, um sich der hellhörigen und weniger hellhörigen Menge als unendlich liebender Gott vorzustellen und verstehen zu geben, was Phase ist.
Nun gab es auch die Gelegenheit das eigene Leben in seine schützenden Hände zu geben. „Komm zum Kreuz“, war das gesungene Gebet und ein verheißungsvoller Aufruf.
Großes Finale der MY WEEK bildete der Jugend- und Konfirmandentag, am Samstag.
Pfarrer Pilz predigte und segnete zum Jugendgottesdienst in einer gefüllter Halle, bevor es mit Kaffee, Kuchen und coolen Workshops weiterging. Mit einer Ausnahme hat jedoch alles mal ein Ende. Aber wer sagt, dass das nicht noch mal richtig reinhauen darf? „Lightguide“ ließen es am Abend mit ihrem Konzert noch einmal richtig krachen und die Menge aufleben, bevor diese dann wenige Stunden später sicherlich erschöpft in ihren Kissen landete.
„Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan …“ und wer das leugnet, ist selber Schuld!
Große Ereignisse hinterlassen ihre Eindrücke…und die kühlen Tage im Oktober sind da genau der richtige Zeitpunkt ein paar Erinnerungen an den Sommer aufleben zu lassen.
Wie jede Sommerrüstzeit sollte auch die Sardinien-Rüste ein Nachtreffen haben…und am 9. und 10. Oktober war es dann so weit. Von den ca. 85 Leuten, die zusammen Sardinien unsicher gemacht haben, tauchten gut 55 junge begeisterte Leute auch zum Nachtreffen in Großröhrsdorf im Gemeindehaus wieder auf – ein Zeichen mehr, dass auch die Sommerrüstzeit 2010 ein voller Erfolg war.
Nachdem langsam fast alle Leute angekommen waren, ging es 15:30 Uhr los mit einem kleinen Stehkaffee und einem anschließenden Geländespiel.
Es gab drei Mannschaften: Hellgrün, Dunkelgrün und Orange. Jede Mannschaft stellte zwei „Verteiler“, die kleine Bändchen in der ihrer Mannschaft entsprechender Farbe im Gelände verteilten. Nach zehn Minuten durfte dann auch der Rest der Mannschaft in das Gelände, um die Bändchen der anderen Mannschaften zu suchen und zu finden. Jedes Bändchen bedeutete einen Punkt. Wenn man zusätzlich noch einen der Verteiler der gegnerischen Mannschaft fing, bekam man ein Stück Zeitungspapier, welches fünf Punkte bedeutete. Die Mannschaften hatten eine Stunde Zeit, um so viel Punkte wie möglich zu erhaschen. Am Ende gewann Hellgrün vor Dunkelgrün, Orange bildete den Bummelletzten.
Danach gab noch ein Spiel…diesmal aber in kleinerem Stil. Das altbewährte Migrettospiel aus dem Youthcamp fand auch hier Anwendung – und Spaß gemacht hat es auch. Im Prinzip wird da das Kartenspiel „Ligretto“ mit Personen gespielt (ganz grob erklärt).
Nun hieß es aber erst mal „Essen!“, denn nach den Spielen hatten alle Hunger.
Zur großen Enttäuschung (und mancher Erleichterung) gab es keine italienische Polenta – sondern Spätzle und eine Soße dazu.
Nach dem Essen folgte das Programm am Abend. Pitt hatte wieder mal eine tolle Bilderpräsentation vorbereitet, an der alle ihren Spaß hatten…und jede Menge lustige Momente neu aufflammten. Danach wurde gesungen – natürlich die Sardinien Kracher, unter anderem „Humble theyself“.
Das war mal eine halbe Stunde stille Zeit für alle, um auch zu Gott und sich selbst zu finden – alles in allem sehr schön!
Nach diesem Abendprogramm hatten alle Freizeit – bis zum Frühstück am nächsten Morgen um 9:00 Uhr. Geschlafen werden konnte im Gemeindehaus, im Gewölbe oder in einem kleinen Raum oben im Gemeindehaus.
Um 9:00 Uhr gab es dann Frühstück, um danach in den Gottesdienst nach Kleinröhrsdorf zu fahren. Diesen hielt Pfarrer Schwarzenberg. Zum Anfang durften wir als Jugendgruppe ein Lied singen – was sonst außer „Humble theyself“ ? Später gab es noch Abendmahl und nach dem Gottesdienst war das Nachtreffen auch schon wieder vorbei.
Für alle war es nochmal ein schöner „Abschluss“ der Sardinienrüstzeit – es konnten Gespräche entstehen, Erinnerungen geweckt und tolle Momente wiederholt werden. Alles in allem waren es zwei schöne, lustige und erlebnisvolle Tage. Und die nächste Rüstzeit mit Nachtreffen kommt bestimmt! Auf jeden Fall waren es nicht die letzten schönen Momente mit der Eja!
Also dann, bis zum nächsten mal!
Georg Carda
Es war wieder soweit das Youth Camp 2010 fand vom 16.09. – 20.09. 2010 im Feriendorf „Hoher Hain“ in Limbach-Oberfrohna statt. Es ist inzwischen das fünfte Camp welches die Evangelische Jugendarbeit des Kirchenbezirks Bautzen-Kamenz (EJA) auf die Beine stellt.
Nach langen Vorbereitungen konnte es endlich losgehen und 88 Teilnehmer und ca. 40 Mitarbeiter aus dem Landkreis Bautzen waren am Start.
Dieses Jahr stand das Youth Camp unter dem Motto „Grenzenlos“.
Bereits der Begrüßungsabend unter dem Motto „Grenzenlose Möglichkeiten“ versprach spannend zu werden, denn es wurde „Wer wird Millionär“ gespielt, allerdings mit ganz eigenen Regeln. Thematisch erzählte uns Conny dann von ihren Vorstellungen von grenzenlosen Möglichkeiten im Leben. Danach hatten alle in ihren Kleingruppen Zeit sich und ihre Bürgermeister (Gruppenleiter) kennen zu lernen.
Der nächste Tag trug das Thema „Begrenzt“ welches die Konfis vormittags in der Power Hour als Predigt von Christian Hein hörten. Sie konnten dies mit ihren Gruppen in der nachfolgenden Kleingruppenzeit vertiefen und hatten einige Aufgaben zu erledigen. Jeden Nachmittag gab es ein umfassendes Angebot an sportlichen, thematischen, kreativen, lehrreichen und erholsamen Workshops. Nach dem Abendessen fand das Happening statt, wo man schon mal einen kleinen Blick auf das nächste Tagesthema „Grenzenlos geliebt“ werfen konnten. Aber vorher hieß es in der Nightsession „Obelix & Obelus“ ein interessantes Megaspiel passend zum Thema Begrenztsein.
Am Samstag hielt David Kretschmar seine Predigt „Grenzenlos geliebt“ und die Jugendlichen konnten wieder einen tollen Tag mit allem drum und dran erleben. Am Abend fand wieder ein Segnungsabend statt mit viel Musik von der Youthcampband, die uns die vier Tage begleitete, und der Möglichkeit sich segnen zu lassen, was viele Konfis auch in Anspruch nahmen. Wie jedes Jahr fand danach wieder das große Fußballspiel statt. Die besten Teilnehmer spielten gegen eine Auswahl der Mitarbeiter, was bis 2010 noch nie von den Teilnehmern gewonnen wurde. Es war ein megaspannendes Spiel und nach sechzig Minuten nur ein 1:1. Als auch die Verlängerung nichts brachte musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen, indem zum ersten Mal seit fünf Jahren die Teilnehmer den Youth Camp Cup mit 2:1 gewannen! Vollkommen erschöpft vielen alle in die Betten.
Der Sonntag stand unter dem Motto „Grenzenlos Frei“. Alle hörten eine wunderbare Predigt von Luisa Carda und als dann später alle ihre Auswertungsbögen ausgefüllt, den Bungalow geputzt, Sachen gepackt und gegessen hatten ging es mit drei Bussen nach Großgrabe. Dort gab es wie immer Kaffee und Kuchen und eine tolle Abschlusspredigt von Matthias Dobutowitsch.
Wir danken allen die das Youth Camp 2010 möglich gemacht haben und natürlich Gott für dieses geniale Wochenende!
Abschlußzitat von Conny Lück:
Jetzt sind es bloß noch 372 Tage bis zum Youth Camp 2011!
(Bild: Steffen Schöne, Bericht: Josias Kaiser)
Dieses Jahr fand im Rahmen des Regionalkirchentages wieder unsere Sponsorenrallye statt. 19 Fahrer waren an den Start gegangen und haben mit 244 Sponsoren auf einer Gesamtstrecke von 431,62 km (Strecke Dresden – Rostock) genau 8.592,91 Euro gesammelt. Der Betrag wurde gedrittelt, sodass je 2.864,30 Euro für das Tansania-Projekt, das Orenburg-Projekt und die FSJ’ler in der EJA verwendet werden können.
Die besten Fahrer nach Kilometern waren Mario Graff (32,06 km), Samuel Kipke, Samuel Littig, Holger Pötschke (je 28,46 km) und Richard Bläsche, Andreas und Christian Schlotterbeck (je 26,66 km). Die meisten Gelder haben erstrampelt: Superintendent Reinhard Pappai und Landrat Michael Harig auf dem Tandem mit 2.666,16 Euro, Pfarrer Andreas Schlotterbeck mit 1.199,71 Euro und Christian Schlotterbeck mit 719,82 Euro.
Wir danken allen Fahrern und Sponsoren für ihre tatkräftige Unterstützung unserer Arbeit.
Bautzen & Hermsdorf am 03.08.2010: es regnet!
Doch davon lassen sich die 20 Mädchen, die ihre letzte Ferienwoche mit dem Wort Gottes und auf dem Rücken eines Pferdes verbringen wollen, wenig beeindrucken.
Gut gelaunt und auch ein wenig nervös geht es Dienstagnachmittag zusammen mit 5 motivierten Mitarbeitern endlich auf nach Seelitz.
Dort angekommen wollen alle natürlich gleich zu den Pferden, doch daraus wird leider nix. Erst müssen die Zimmer eingeräumt, das erste Abendbrot verspeist und sich (wie auf jeder guten Rüstzeit) mit Spielen und Liedern bekannt gemacht werden…
Zum Glück ließ der nächste Tag nicht allzu lange auf sich warten und nach einer abenteuerlichen Bibelarbeit zum Thema „Hände“, ging es am Nachmittag endlich zu den Pferden!!!!!
So ging das nun 3 spannende Tage lang. Geschichten aus der Bibel, die uns von rettenden, heilenden und segnenden Händen berichteten, hörten wir am Vormittag. Unsere eigenen Hände kamen dann am Nachmittag beim Filzen und Reiten zum Einsatz.
Am Samstag machten wir uns dann innerlich und äußerlich gestärkt mit neu gewonnenen Freunden auf den Heimweg. So kann das neue Schuljahr ruhig beginnen!
Freu’ Dich vor!
Komm’ mit uns nach Limbach-Oberfrohna und erlebe vier Tage voller Spaß, Sport, Musik und kreativer Workshops. Das Feriendorf Hoher Hain in Limbach-Oberfrohna is der perfekte Ort für unser Camp, das ein goßes Team von motivierten Mitarbeitern schon intensiv vorbereitet. Spaß und kreative Workshops, Sport und Musik, Hochstimmung und Tiefgang werden diese Tage für Dich unvergesslich machen.
Das Youthcamp 2010 ist ein Projekt für junge Leute wie Dich: Teens der 7. oder 8. Klasse aus der Umgebung rund um Bautzen & Kamenz. Es läuft vom 16.-19. September 2010 und kostet nur 69,-€ incl. Fahrt, Vollerpflegung, Programm und Versicherung, wenn du dich bis zum 31. August anmeldest(danach kostet es 89,-€).
Diese vier Tage stehen unter dem Thema «Grenzenlos». Und – bist du dabei? Dann melde Dich an und freu’ Dich auf dieses geniale, lange Wochenende!
Unser Vater im Himmel wir danken dir für die zurück liegenden Sommerferien und den ganzen Erlebnissen. Wir danken dir für die Rüstzeiten nach Sardinien, nach Heiligenhafen, die Mädchenrüstzeiten, das Weifa Camp und die Kinderrüstzeit. Danke für das tolle Wetter was du uns geschenkt hast und das du uns vor größeren Verletzungen verschont hast! Danke das du uns mit deinem Wort neu erfüll hast und wir gestärkt in den Alttag zurück gehen konnten.
Vater, wir möchten dich bitte für die vorliegende Zeit, besonders für das YouthCamp. Wir bitten dich für alles Vorbereitete und für die Mitarbeiter. Wir bitten dich für die Mitarbeiter, dass sie Kraft aus dir schöpfen können für diese Tage und dass sie mit vollem Einsatz für dein Wort da sind. Wir möchten dich bitten für alles Vorbereitete, das du deinen Segen dazu gibst. Das die jungen Menschen auf diese Weise angerührt werden, zu Dir und deinem Wort finden können und mit Dir ihr Leben gestalten können. Wir bringen dir aber auch jeden einzelnen von den Teilnehmern und bitten dich, dass du sie anrührst in diesen Tagen und sie zur Umkehr kommen.
Wir beten für alle Jugendgruppen in unserem Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz. Segne du alle Mitarbeiter und JG-Leiter in Ihrem Dienst und lass Sie deine Gnade und Liebe spüren.
Sommerferien 2010 … was für eine tolle Zeit. Was für tolle Erinnerungen an die zahlreichen Rüstzeiten … zum Beispiel an die Rüstzeit in Heiligenhafen.
Mit 33 jungen, aufgeregten und voller Vorfreude besessener Personen startete am 9. Juli morgens in der Früh eine unvergessliche Woche. Der Aufbruch ans »Kap der guten Hoffnung« begann!
Unser Herr meinte es sehr gut mit uns in dieser Woche und er beschenkte uns mit dem herrlichsten Wetter, welches man sich an der Ostsee nur wünschen kann.
Wir badeten viel im angenehm warmen und algenfreien Wasser. Wir genossen die Warme Sonne am Strand und den angenehmen Geruch des Salzwassers. Des Weiteren erfreuten wir uns an jeder kühlem Priese Wind vom Meer.
Aber natürlich haben wir uns nicht nur auf die faule Haut gelegt … nein, nein … wir waren auch sehr sportlich und handwerklich aktiv.
Bei Megretto und Strandwettkämpfen kamen wir ganz schön ins schwitzen. Mit unserem Baumeister Johannes Krause, baute jeder von uns seinen eigenen Strandstuhl, welcher auch für’s Public Viewing beim Hafenfest sehr geeignet war. Dort waren wir als Deutschland- und Holland- Fans und bejubelten den grandiosen Sieg unserer deutschen Elf im kleinen Finale, aber auch die unglückliche Niederlage unserer Landesnachbarn aus Holland im Finale.
Eine weitere Attraktion war die Riesenradfahrt auf dem Hafenfest, obwohl dies für manche eher Qual anstatt freiwillige Fahrt war.
Bei einer Bimmelbahnfahrt mit anschließendem Stadtrundgang unterhielten wir uns mit Laola–Wellen.
Aber auf einer Rüstzeit mit viel Spaß und Aktion darf Gottes Wort nicht fehlen. Wir beschäftigten uns mit König Ahab und dem Propheten Elia. In den Bibelarbeiten lernten wir Elia näher kennen, wie er frustriert war, weil ihn niemand haben wollte, er aber trotzdem seinem Gott voll vertraute und dies auch in einer Mutprobe bewies. In zahlreichen Gruppenarbeiten diskutierten wir über Elias handeln und haben uns bei Rollenspielen in seine Situation versucht hineinzuversetzen.
Wir besuchten einen Seemansgottesdienst und erhielten anschließend eine kurze aber interessante Kirchenführung vom Küster.
Auch das Abendprogramm war sehr vielfältig. Vom Leben als Christ in der Wissenschaft wurde uns Johannes Kepler vorgestellt. Punk, Pop, und Metall wurde uns in der christlichen Musikszene nahe gebracht und wir erlebten einen sehr witzigen, sportlichen und spannenden »Chuck–Norris–Abend«.
Wir hatten eine sehr erholsame, spaßige aber auch erfüllende Zeit durch Gottes Wort. Dafür waren wir am Ende der Rüstzeit sehr dankbar und sind es immer noch.
Die Vorfreude auf die nächste Rüstzeit dieser Art ist jetzt schon da…
Also dann … bis dahin!
Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Hochkirch — soll heißen: ich weiß, dass Kühe nicht lila sind.
Im Juli 2010 hab ich mir dann ein Abi-Zeugnis am BSZ für Wirtschaft und Technik mitgehen lassen und da ich noch nicht so recht wusste, was ich damit anfangen soll, dachte ich mir, dass so ein Jahr voller Aktivität, Spaß und Jesus da genau das richtige für mich wäre.
Seit dem 1. September bin ich nun also von Bautzen aus für euch am Start.
Mit der EJA bin ich bis jetzt erst seit zwei Jahren unterwegs, aber wie ihr seht hat es mir sofort so gut gefallen, dass ich gleich mal ein Jahr mit Hand anlege.
Ich bin sehr gespannt auf die kommenden Monate und auf euch!
An dieser Stelle wünsche ich uns allen offene Herzen und geschärfte Sinne für den einzigen um den es hier geht:
Denn ich vermag alles durch den der mich mächtig macht.
Jesus Christus — Phil. 4, 13